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Redakteur
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So einfach kann ein Upgrade der Audio-Anlage sein: Der IsoTek EVO3 Syncro Uni schützt als kompaktes Vorschaltgerät alle Komponenten vor klangverschlechterndem Gleichstrom aus der Steckdose – und diese Befreiung vom Gleichstrom zeitigt erstaunliche Veränderungen im Klang.

Der IsoTek EVO3 Syncro Uni ist ein Vorschaltgerät für eine nachfolgende Netzleiste. So hält er klangschädliche Gleichstromanteile von der Anlage fern. IsoTek empfiehlt seinen DC-Blocker aus der „Performance“-Serie für einen Klangketten-Wert zwischen 3.000 und 13.000 Euro.

Der IsoTek EVO3 Syncro Uni ist ein Vorschaltgerät für eine nachfolgende Netzleiste. So hält er klangschädliche Gleichstromanteile von der Anlage fern. IsoTek empfiehlt seinen DC-Blocker aus der „Performance“-Serie für einen Klangketten-Wert zwischen 3.000 und 13.000 Euro.

Gleichstrom? Im Wechselstrom, mit dem alle Geräte einer Klangkette versorgt werden, hat er nichts zu suchen, im Alltag ist er aber stets mit von der Partie – als einer unter vielen Strom-Störungen. Der saubere Wechselstrom vom Energieversorger kommt nämlich ziemlich dreckig aus unserer Steckdose. Er wird etwa durch Industrieanlagen oder neuerdings auch Ladestationen deformiert. Für weitere Verzerrungen und Verschiebungen sorgt dann der heimische Haushalt durch Smartphone-Ladegeräte, billige Schaltnetzteile oder die Nutzung der elektrischen Leitungen zur Netzwerk-Datenübertragung. Eine dieser Strom-Deformationen ist der sogenannte Gleichstromanteil. Seine Abwehr ist die Aufgabe des IsoTek EVO3 Syncro Uni. Der DC-Blocker empfiehlt sich dabei als Vorschalt-Lösung, die zwischen der Wandsteckdose und einer schon vorhandenen Netzleiste betrieben wird und auch in Kombination mit einem bereits eingesetzten Netzfilter als Erweiterung agieren kann. Schauen wir uns diesen kompakten Helfer mal näher an!

Mit seinem edlen Aluminium-Gehäuse und dem gelungenen Design ist der Syncro Uni zu attraktiv, um ihn hinter dem Rack verschwinden zu lassen.

Mit seinem edlen Aluminium-Gehäuse und dem gelungenen Design ist der Syncro Uni zu attraktiv, um ihn hinter dem Rack verschwinden zu lassen.

Zu schön zum Verstecken

Die Stromversorgung wird normalerweise ja eher unauffällig platziert oder gar versteckt. Da stellt uns der Synco Uni vor ein Luxus-Problem: Er ist schlicht zu schick, um hinter einem Rack oder Regal zu verschwinden. Wie die größeren Optimierer des Stromreinigungs-Spezialisten, etwa die von uns bereits getestete Trias IsoTek Genesis One/Nova One/Titan One, präsentiert sich der DC-Blocker als
edler, schlanker Metallbarren. Sein Gehäuse ist bis auf Boden, Stirn- und Rückseite komplett in dickwandigem Aluminium realisiert, das wahlweise schwarz oder silbern eloxiert ist und mit seiner gebürsteten Oberfläche den noblen Touch unterstreicht. Zur optischen Verfeinerung sind außerdem die langen Kanten des Korpus gefast, und über die Wangen ziehen sich vier gefräste Nuten wie ein Relief-Band. Vorder- und rückseitig sind die Anschlüsse eingelassen: Hin zur Wandsteckdose bietet der Syncro Uni einen sogenannten IEC C20-Gerätestecker mit drei charakteristisch-platten Stiften, hin zur nachfolgenden Netzleiste offeriert er uns eine vertrautere Schutzkontakt-Steckdose.

Der IEC C20-Gerätestecker des Syncro Uni wird mit einem Netzkabel, das eine passende C19-Kabelkupplung besitzt, hin zur Wandsteckdose angeschlossen.

Der IEC C20-Gerätestecker des Syncro Uni wird mit einem Netzkabel, das eine passende C19-Kabelkupplung besitzt, hin zur Wandsteckdose angeschlossen.

Edler Wechselstromwächter

Durch diese verschiedenen Anschluss-Arten ist eindeutig, wie herum der Gleichstrom-Filter zwischen der Wandsteckdose und einer Netzleiste wie der IsoTek EVO 3 Polaris oder in Kombination mit einem anderen Netzfilter oder Stromaufbereiter wie der IsoTek Aquarius betrieben wird. Die zum Anschluss benötigten Kabel gehören nicht zum Lieferumfang. Das wird alle freuen, die bereits gute und passende Kabel besitzen. Allen anderen offeriert der deutsche Vertrieb ein Bundle-Angebot, welches das Netzkabel mit C19-Kupplung beinhaltet. Soweit Aussehen und Anschluss des edlen Wechselstrom-Wächters – doch warum ist sein Job, die Abblockung des Gleichstroms, so wichtig?

Der andere Steckplatz ist die bekannte Schuko-Steckdose. An sie wird eine nachfolgende Netzleiste oder ein Stromoptimierer angeschlossen, von dort aus werden dann die einzelnen Komponenten versorgt.

Der andere Steckplatz ist die bekannte Schuko-Steckdose. An sie wird eine nachfolgende Netzleiste oder ein Stromoptimierer angeschlossen, von dort aus werden dann die einzelnen Komponenten versorgt.

Klangschaden durch Gleichstromanteil

Der Gleichstromanteil bewirkt eine Potenzialverschiebung: Die Sinuswelle des Wechselstroms schwingt dadurch nicht mehr gleichmäßig um die normale Nullachse herum, sondern um eine Linie, die über dem Null-Niveau liegt. Der Wechselstrom bewegt sich somit auf einem höheren Spannungspotenzial. Diese Verschiebung hat für die so versorgten Geräte Folgen: Klassische Netzteile arbeiten ungleichmäßig, weil ihr Herzstück, der Transformator, durch die Potenzialverschiebung im Wechselstrom eine partielle Übersättigung seines Eisenkerns erfährt. Dadurch arbeitet er weniger effizient, er erzeugt mehr Wärme und quittiert die unsaubere Versorgung mit Vibrationen und daraus resultierend mit Brummen. Das hat auch Konsequenzen für die Lade-Kondensatoren, die nach dem Trafo und dem Gleichrichter für glatten Gleichstrom zur Versorgung der elektronischen Schaltung sorgen sollen. Diese Kondensatoren werden nicht mehr gleichmäßig und zum idealen Zeitpunkt „befüllt“. Aufgrund dieser suboptimalen Versorgung liefert die nachfolgende Audio-Elektronik eine suboptimale Performance mit minderer Dynamik und matterem Klang. Diese Effekte sollen durch die Gleichstrom-Filterung verhindert werden.

Die blaue LED auf der Oberseite zeigt an, dass der DC-Blocker seinen Dienst verrichtet.

Die blaue LED auf der Oberseite zeigt an, dass der DC-Blocker seinen Dienst verrichtet.

Der IsoTek EVO3 Syncro Uni in der Praxis

Wir kreieren für den Test der Syncro Uni-Wirkung erst mal ein „Vorher“-Szenario: An die Wandsteckdose schließen wir als Netzleiste die IsoTek EVO3 Polaris an, von hier geht’s mit herkömmlichen Netzstrippen zum SACD-Player Oppo UPD-203 und zum Vollverstärker Hegel H360, an dem ein Paar Audio Physic Classic 22 hängt. Als Musik wählen wir „Turn The Page“ vom Bob Seger-Album „Live On Air“. Diese Aufnahme ist für die Klangkette schon eine Herausforderung: Bei der Produktion wurde das Schlagzeug zu laut abgemischt. Das Drumset steht auch zu weit im Vordergrund und klingt zu höhenlastig. Der Bass zerfasert etwas in die deutlich vernehmbaren Höhenanteile mit brillanten Saiten-Anschlaggeräuschen und einem etwas schwammig-wabernden Basston. Die Bühne hat eine geringe Tiefe wie in einem Kleinst-Club, das Saxophon klebt dabei am rechten Lautsprecher. Trotzdem lieben wir diese Aufnahme wegen der tollen Atmosphäre und der Energie und Intensität, mit der Frontmann Bob Seger und seine Band den Klassiker spielen.

Der Syncro Uni wird ohne Netzkabel geliefert. Mitunter besitzt man ja schon passende hochwertige Zuleitungen. Hier haben wir zwei IsoTek EVO3 Premier-Netzkabel eingesetzt, mit denen wir eine passende Netzleiste anschließen: die IsoTek EVO3 Polaris.

Der Syncro Uni wird ohne Netzkabel geliefert. Mitunter besitzt man ja schon passende hochwertige Zuleitungen. Hier haben wir zwei IsoTek EVO3 Premier-Netzkabel eingesetzt, mit denen wir eine passende Netzleiste anschließen: die IsoTek EVO3 Polaris.

Verblüffende Wirkung

Aber muss der Song bei dieser hochklassigen Klangkette wirklich so medioker klingen? Wir schalten nun den Syncro Uni vor die IsoTek EVO3 Polaris, und verwenden jetzt die jeweils passenden IsoTek EVO3 Premier-Netzkabel. Wir spielen „Turn The Page“ erneut – und sind verblüfft, was durch das Gleichstrom-Filter aus dieser Aufnahme herauszuholen ist: Schon bei der Eröffnung erleben wir eine merklich intensivere Räumlichkeit der Aufnahme. Der Auftritt fand in einer größeren Halle statt, wie wir dem jetzt deutlicher hörbaren Publikum entnehmen können. Auch die Bühne hat nun eine größere Ausdehnung – und auf ihr geht es aufgeräumter zu: Die Musiker haben in schöner Breiten- und Tiefenstaffelung ihren sauber ortbaren Platz, der Saxophonist ist in das Bühnengeschehen integriert, das Schlagzeug rückt weiter nach hinten, wo es hingehört. Es ist zwar immer noch zu laut, dafür haben die Becken und gerade die Hi-Hat ihre Schärfe abgelegt. Außerdem hat das Drumset an Punch und Dynamik gewonnen.

Zur Wandsteckdose hin benötigt man ein Netzkabel mit ICE C19-Kupplung und CEE 7/3-Schuko-Stecker. Hier ist das entsprechende EVO3 Premier-Netzkabel abgebildet, es ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Zur Wandsteckdose hin benötigt man ein Netzkabel mit ICE C19-Kupplung und CEE 7/3-Schuko-Stecker. Hier ist das entsprechende EVO3 Premier-Netzkabel abgebildet, es ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Klarheit und Transparenz

Beim Bass bilden der brillante Anschlag und der daraus resultierende Ton endlich eine Einheit, auch in der Tiefe des Frequenzgangs ist es klanglich nun artikulierter und zudem etwas voluminöser. Selbst das leicht verschwommene Streicher-Imitat des Keyboards können wir nun klar lokalisieren. Dies ist einer größeren Klarheit und Transparenz des akustischen Treibens geschuldet. Dadurch klingt die gesamte Instrumentalfraktion frischer, vitaler – und das gilt nun auch und insbesondere für Bob Seger: Der Frontmann wirkte zuvor ein wenig verloren, weil er bei der Abbildung nicht wirklich stabil in der Mitte platziert war. Nun steht der Frontmann mit einer enormen Präsenz vor seiner Band, seine Performance strahlt mehr Kraft und Volumen aus. Segers hörbares Atmen, sein Spiel mit der Stimme, seine mal weich, mal rau und brüchig, mal impulsiv, mal verhalten gesungenen Worte berühren uns nun einfach mehr.

Zum Anschluss an eine nachfolgende Netzleiste hin benötigt man hingegen ein Netzkabel mit CEE 7/3-Schuko-Stecker und ICE C13-Kupplung. Dieses Kabel wird gerne als „Kaltgeräte-Kabel“ bezeichnet. Hier ist das entsprechende EVO3 Premier-Netzkabel zu sehen, es ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Zum Anschluss an eine nachfolgende Netzleiste hin benötigt man hingegen ein Netzkabel mit CEE 7/3-Schuko-Stecker und ICE C13-Kupplung. Dieses Kabel wird gerne als „Kaltgeräte-Kabel“ bezeichnet. Hier ist das entsprechende EVO3 Premier-Netzkabel zu sehen, es ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Mehr Live-Feeling

Hinzu kommen mehr Details: Bei der spannungsgeladenen ersten Strophe mit reduziertem Instrumentarium sind nun immer wieder vereinzelte frenetische Fans zu hören. Das trägt dazu bei, dass wir auch auf unserem Sofa sitzend intensiver das Live-Feeling der Aufnahme erleben. Es lohnt sich übrigens auch, mal auf die Ausphasung zu achten und gegebenenfalls den Netzstecker mal anders herum in die Steckdose zu stecken. Wenn alle Komponenten phasenrichtig angeschlossen sind, kann auch das zu einer überraschenden Klangverbesserung führen. Hier wäre es schön, wenn IsoTek seine Kabel und Komponenten mit einer Markierung der Phase kennzeichnen würde. Bei uns hat bereits der anders herum in die Wandsteckdose eingeführte Netzstecker zu einem kleinen Zugewinn an Präsenz und Definition gerade im Bass geführt. Das deutliche Plus im Klang hat freilich schon der Syncro Uni beschert.

Volle Besetzung: In diesem Beispiel ist der Syncro Uni vor eine sechs Steckplätze bietende Netzleiste geschaltet. So wird eine komponentenreiche Anlage vor Gleichstromanteilen bewahrt.

Volle Besetzung: In diesem Beispiel ist der Syncro Uni vor eine sechs Steckplätze bietende Netzleiste geschaltet. So wird eine komponentenreiche Anlage vor Gleichstromanteilen bewahrt.

Fazit

Der IsoTek EVO3 Syncro Uni leistet als DC-Blocker ganze Arbeit: Dieses Vorschaltgerät bewirkt, dass die HiFi-Anlage mit einem Wechselstrom versorgt wird, der frei von Gleichstromanteilen ist. Die Klangkette dankt dies mit einem Plus an Vitalität, Klarheit und Dynamik sowie mit einer besseren räumlichen und plastischen Abbildung. Diese Klangqualität besitzt die Anlage bereits, doch der Syncro Uni macht’s möglich, dass die Klangkette ihr Potenzial auch ausspielen kann. Für Besitzer einer amtlichen, aber DC-filterlosen Netzleiste oder eines entsprechenden Stromoptimierers ist der Syncro Uni als einfaches und effektives Upgrade eine echte Empfehlung.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung

99 of 100

97 of 100

98 of 100

210416.IsoTek-Testsiegel

Technische Daten

Modell:IsoTek
EVO3 Syncro Uni
Produktkategorie:Vorschaltgerät, Netzfilter
Preise:- IsoTek EVO3 Syncro Uni: 599,00 €
- IsoTek EVO3 Syncro Uni mit Netzkabel IsoTek EVO3 Premier: 748,00 €
Garantie:5 Jahre (bei Registrierung)
Ausführungen:Silber, Schwarz
Vertrieb:IDC Klaassen, Lünen
Tel.: 0231 / 9 86 02 85
www.idc-klaassen.com
Abmessungen
(GLS/DCS-Modelle):
72,5 x 77,5 x 210 mm
Gewicht:1,4 kg
Gesamtbelastbarkeit:3.680 W, 16Aeff

Anschlüsse:
- Eingang: 1 x IEC C20
- Ausgang: 1 x Schuko CEE 7/3
Lieferumfang:- IsoTek EVO3 Syncro Uni
- 4 selbstklebende Gummifüßchen
- Bedienungsanleitung (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch)
Optionales Zubehör: - für Anschluss an die Wandsteckdose: Netzkabel IsoTek EVO3 Premier mit ICE C19-Kupplung und CEE 7/3-Schuko-Stecker (1,5 m, 149,00 €)
- für Vorschaltung vor eine Netzleiste: Netzkabel IsoTek EVO3 Premier mit CEE 7/3-Schuko-Stecker und ICE C13-Kupplung (1,5 m, 149,00 €)
Pros und Kontras:+ mehr Klarheit, Definition und Dynamik im Klangbild
+ DC-Filter zur Unterdrückung klangschädlicher Gleichstromanteile
+ hochwertige Qualität und exzellente Verarbeitung
+ ansprechendes Design
+ einfache Handhabung

- keine Phasenmarkierung
Benotung:
Empfehlung
Preis/Leistung:angemessen

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