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Die Soundbar ist zu einem echten Alleskönner geworden, der gleichzeitig den Fernsehton verbessert und für das Musikstreaming genutzt wird. Doch allein durch einen Lautsprecher vor der Couch lässt sich nur schwer guter Rundumklang erzeugen, der für Filmliebhaber ein absolutes Muss ist. Philips macht Soundbars nun noch ein wenig flexibler und bietet mit der B97 einen Klang-Allrounder, der dank cleverer Features auch bei Blockbustern echtes Kinofeeling aufkommen lässt.

Durch ihre Abmessungen ist die B97 prädestiniert, um in mittelgroßen bis großen Räumen mit TVs von 55 Zoll und darüber kombiniert zu werden.

Surroundsets sind heute hauptsächlich in echten Heimkinoinstallationen zu finden. In den Wohnzimmern haben stattdessen meist moderne Soundbars die komplette Audiowiedergabe übernommen. Kein Wunder, denn mit wenig Platzbedarf und vielseitiger Anwendbarkeit, haben die Frontsurround-Systeme echte Vorteile gegenüber dem klassischen Ansatz. Doch diese Pluspunkte erkaufte man sich mit dem Nachteil, das viele genutzte Boxen in Sachen Performance einfach mehr bieten können, als ein einzelner Lautsprecher. Denn auch wenn dieser mit zahlreichen Treibern ausgestattet ist, muss die Dreidimensionalität des Klangs hier immer simuliert werden. Philips möchte dieses Problem mit der Fidelio B97 lösen. Hier soll man ein hochwertiges Audiosystem mit echten Raumklang erhalten, ohne dabei auf die angesprochenen Vorteile verzichten zu müssen.

Spannweite

Die Anforderungen der Nutzer machen das Design einer modernen Soundbar zum Drahtseilakt. Einerseits wird natürlich guter Klang verlangt, für den nun einmal bestimmte Voraussetzungen in Sachen Gehäusegröße gelten. Gleichzeitig soll aber zumindest der Eindruck von kompakten Abmessungen erweckt werden. Philips schafft es tatsächlich, beides unter einen Hut zu bekommen. Mit einer Breite von über 1,3 Metern, ist die B97 zwar alles andere als klein, doch dafür nimmt sich die Soundbar in den beiden verbleibenden Dimensionen zurück. Gerade einmal fünfeinhalb Zentimeter hoch und etwa 12 Zentimeter tief, trägt das Gehäuse nicht übermäßig auf und lässt sich noch gut vor dem Standfuß eines Fernsehers platzieren. Der Subwoofer hingegen ist dann deutlich wuchtiger geraten. Doch auch er wirkt durch die gerundeten Kanten und die recht hohen Standfüße ein wenig filigraner, als seine Abmessungen vermuten lassen. Ein ordentliches Eigengewicht und rutschfeste Auflagen, lassen beide Elemente außerdem fest und sicher stehen.

Verarbeitung und Design von Soundbar und Subwoofer sind auch für die Oberklasse auf hohem Niveau.

Style with substance

In der Oberklasse legt man natürlich Wert auf ein elegantes Äußeres, und auch hier enttäuscht Philips nicht. Die Grundstruktur des steifen Gehäuses der B97 besteht aus einer Mischung zweier spezieller Kunststoffe, die abschließend in ein feinmaschiges Metallgitter eingehüllt werden. Elegant um die Kurven der Soundbar geschwungen, machen der Materialmix und seine tolle Verarbeitung einen wunderbar hochwertigen Eindruck. Auch die verchromten Verkleidungen an den beiden äußeren Enden machen, dank ihrem farblichen Kontrast, den schräg verlaufenden Linien und den minimalen Spaltmaßen, ordentlich etwas her. Edel aber unaufdringlich ist die B97 modern gestaltet und leicht in unterschiedliche Wohnsituationen integrierbar. Auch der Subwoofer ist gut verarbeitet, wenn auch deutlich schlichter gehalten. Hier wird ein stabiles Holzgehäuse genutzt, das auf jegliche Art von Designspielereien verzichtet. So kann der Basslieferant eher unauffällig positioniert werden und man nimmt ihn nicht als Störfaktor im Wohnzimmer wahr. Das matte Finish verhindert außerdem Lichtreflexionen vom Fernseher.

Treiber en masse

Während die B97 optisch eher auf minimalistische Eleganz setzt, geht es bei der Technik in eine ganz andere Richtung. Hier soll raumfüllender Kinoklang generiert werden, wofür es eine stattliche Anzahl an Treibern benötigt. Philips’ Soundsystem ist als 7.1.2 Setup konstruiert. Insgesamt sieben Surround-Kanäle, der Subwoofer und zwei Kanäle für Höheninformationen wollen also umgesetzt werden. In der Front der Soundbar sind dafür gleich acht ovale Breitbänder mit 3,5 Zoll Durchmesser verbaut. Dazu kommen insgesamt sechs Hochtöner mit 19-Millimeter-Kalotten an der Front und in den Seiten der B97. Die Höheninformationen für das Tonformat Dolby Atmos wird über die Reflexion mit der Zimmerdecke an den Hörplatz geleitet. Dafür befinden sich zwei Breitbandtreiber mit 2,5 Zoll Durchmesser und einem Einbauwinkel von 70 Grad in der Oberseite der Soundbar. Für den Druck im Tieftonbereich zeigt sich dann ein besonders langhubiger 8-Zoll-Subwoofer mit Bassreflexabstimmung verantwortlich.

Unauffällig aber kraftvoll, leistet der Subwoofer gute Dienste im Tiefton. Dank der niedrigen Trenfrequenz ist auch eine einfache Prositionierung im Raum möglich, da weniger Raummoden entstehen können.

Teamgeist

Ganz auf Frontsurround möchte Philips aber eben nicht vertrauen. Darum haben sich die Ingenieure einen besonderen Trick überlegt, um den Rundumklang nicht nur zu simulieren, sondern tatsächlich mehrere Schallquellen im Raum zu verteilen. Dazu können an den äußeren Enden der B97 zwei Elemente abgetrennt werden, die anschließend als echte Rear Speaker hinter der Hörposition platziert werden können. Dank kabelloser Signalübertragung ist deren Aufstellung wunderbar einfach gehalten. In den Sattelitenlautsprechern befindet sich dann je einer der ovalen Breitbänder. Der ebenfalls vorhandene Hochtöner an der Außenkante wird beim Abtrennen deaktiviert, um das Klangfeld besser zu fokussieren. Dort, wo die Lautsprecher zuvor an der Soundbar eingesteckt waren, kommt dann je ein weiterer Hochtöner zum Vorschein, der von da an die Ausgabe der beiden Surround-Kanäle übernimmt. Damit die elegante Optik erhalten bleibt, liegen der B97 passende Verkleidungen für Satelliten und Soundbar bei, mit denen die Steckverbindungen verhüllt werden.

Wie ist die Lage?

Um in den optimalen Genuss der vielen Kanäle zu kommen, sollte man bei der Aufstellung der B97 einiges beachten. Zunächst einmal gilt es darauf zu achten, dass die Seiten der Soundbar nicht abgedeckt werden, so dass die dort angebrachten Hochtöner frei abstrahlen können. Damit die Übertragung der beiden Höhenkanäle gut funktioniert, gibt Philips außerdem einige Parameter an, die erfüllt sein sollten. So ist es bei einer Deckenhöhe von 2,8 bis 3 Metern empfehlenswert, die B97 in einer Höhe von etwa 70 bis 80 Zentimetern aufzustellen. Dadurch ergibt sich ein Abstand zur Hörposition, an die der Schall der beiden Atmos-Chassis reflektiert wird, von etwa drei Metern. Ist das gewählte Möbelstück also niedriger, oder die Zimmerdecke tiefer, muss man eventuell ein wenig mit dem Abstand experimentieren, um beste Ergebnisse zu erzielen. Ein DSP-Menü zur Anpassung der Entfernungen, oder eine Einmessautomatik gibt es leider nicht.

Neben dem Tastenfeld befinden sich auf der Oberseite auch die beiden Treiber für die Atmos-Kanäle. Die korrekte Positionierung der Soundbar für deren perfekten Einsatz, kann aber etwas schwierig sein.

Ungebunden

Erfreulich unkompliziert ist dann die Aufstellung des Subwoofers gestaltet. Durch drücken der Pairing-Taste auf der Rückseite verbindet dieser sich automatisch mit der Soundbar. Für den Anschluss reicht also das Stromkabel. Durch die optimierte Bassperformance der Soundbar selbst, konnte Philips die Trennfrequenz recht niedrig halten. Das erleichtert die Aufstellung, da der Einsatzbereich des Subwoofers geringer ist. Trotzdem sollte man ihn mindestens einen Meter von der Soundbar entfernt und mit ein wenig Abstand zur Wand aufstellen. Der nach unten feuernde Treiber verteilt so gut den Schall und das Bassreflexrohr auf der Rückseite kann optimal arbeiten. Auch die Aufstellung der Satelliten ist wunderbar einfach. Sie können wahlweise liegend oder hochkant positioniert werden und sind dank Funkübertragung und Akkubetrieb überall aufstellbar. Zweieinhalb Stunden Laufzeit sind für sie kein Problem und bei Bedarf kann man sie im Betrieb per USB-C mit Strom versorgen. Ansonsten werden sie beim Anschluss an die Soundbar automatisch wieder aufgeladen.

Gemischtes Doppel

Nach dem Aufbau von Soundbar und Subwoofer sollte man die B97 in das heimische Netzwerk einbinden, um den vollen Funktionsumfang des Systems zu erschließen. Zwei unterschiedliche Apps können dabei für verschiedene Dinge genutzt werden. Beginnen sollte man mit der Philips
Sound App. Sie regelt die Einbindung und ermöglicht im Anschluss auch die netzwerkbasierte Wiedergabe von Musik. Die App basiert auf DTS’ Play-Fi System, wodurch die B97, zusammen mit anderen kompatiblen Geräten, in ein Multiroom-System eingebunden werden kann. Die Verbindung per WLAN ist schnell erledigt und von da an kann auch die zweite App mit der Soundbar genutzt werden. Das Programm namens PS Fine Tune dient der Einstellung diverser Optionen. Hier gibt es beispielsweise Zugriff auf die Klangregelung, die Justage der Lippensynchronität, den Upmixer und die Niveauanpassung. Zwangsläufig benötigt wird die App allerdings nicht, denn praktisch alle hier möglichen Einstellungen lassen sich auch mit der Fernbedienung erledigen.

Sowohl die PS Fine Tune App, wie auch die Philips Sound App (rechts) sind gut gestaltet und bieten umfangreiche Möglichkeiten. Gerade Fine Tune hat aber hin und wieder mit Verbindungsproblemen zu kämpfen.

Empfangsbereit

Per HDMI am eARC-Ausgang der B97 angeschlossen, gibt der Fernseher Tonsignale über die Soundbar aus. Für zusätzliche Quellgeräte befinden sich in einer Einbuchtung auf der Rückseite zwei ergänzende HDMI-Eingänge. In einer weiteren Nische bietet die Soundbar dann außerdem einen optischer Digitaleingang und einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss. Beide Anschlussfelder sind großzügig dimensioniert, so dass alle Ein- und Ausgänge gut zu erreichen sind. Das verzweifelte herumstochern mit Kabeln, das man leider von zu vielen Soundbars kennt, wird damit größtenteils verhindert. Ganz ohne Kabel lässt sich außerdem Musik vom Smartphone per Bluetooth übertragen. Noch besser geht es aber per AirPlay2 oder Chromecast. Für ein Maximum an Komfort erkennt die B97 außerdem automatisch, an welchem Eingang ein Signal anliegt und schaltet eigenständig auf den entsprechenden Anschluss um. Angezeigt wird dies an einem erfreulich gut ablesbaren Display, das hinter dem Gitter an der Front angebracht ist.

Stereo aus aller Welt

Da ich das Tablet schon einmal in der Hand habe, darf die Soundbar sich gleich einmal in einem HiFi-Test beweisen. Neben dem Auslesen von Netzwerkspeichern, Musikdaten auf dem Mobilgerät selbst und einem Internetradiodienst, bietet das Play-Fi Streamingsystem außerdem eine größere Anzahl von Onlineservices, die direkt in die App integriert sind. Mit Qobuz, Deezer, Tidal und Amazon Music sind auch die wichtigsten Vertreter hierzulande mit an Bord. Spotify kann hingegen, wie üblich, über Spotify Connect mit der B97 genutzt werden. Nachdem ich meinen Qobuz Account mit dem System verbunden habe, schalte ich mit der Fernbedienung noch durch die verschiedenen Klangmodi. Einmal auf Music eingestellt, geht es mit „Schrank“ von Kapelle Petra los. Offen und definiert gibt sich die Soundbar beim Intro von „Zum Beispiel die Mutter von Heather Nova“. Die sachten Klavierklänge werden gut aufgelöst und vereinzelte Glocken setzen mit guter Dynamik einige Akzente.

Die beiden Anschlussfelder unter der Soundbar sind großzügig gestaltet und gut erreichbar.

Auf allen Kanälen

Weiter geht es mit energiegeladenen Drums, die knackig und direkt von den Treibern an der Front in den Raum geschleudert werden. Da kommt schon eine Menge Spaß auf. Dazu legt der Subwoofer ordentlich Kraft in den Bassbereich, die aber stets gut dosiert wird. Die Abstimmung zwischen dem separaten Tieftöner und den vier Breitbändern der beiden Frontkanäle ist dabei gut gelungen umgesetzt. Möchte man auch die weiteren Kanäle bei der Musikwiedergabe mit einbeziehen, kann man dies über das Surround-Menü der B97 einstellen. Im Standard-Modus werden die Signale so ausgegeben, wie das Quellmaterial es vorsieht. Im Upmix-Modus hingen, wird auf 7.1.2 umgerechnet. Bei Musik führt das zu einer deutlichen Vergrößerung der Bühne, allerdings ist die Ortung dabei nicht mehr so präzise möglich. Für Live-Alben ist der Modus aber einen Versuch wert.

Konzertgänger

Bei Johnny Cashs Auftritt im Gefängnis von San Quentin schafft der Modus eine tolle Atmosphäre. Ein Album wie Daft Punks „Discovery“ steht die Direktheit des Soundbar im Standard-Modus hingegen deutlich besser zu Gesicht. Mit gutem Druck und schöner Lebendigkeit geht die B97 hier zu Werke. Das Spiel wirkt frisch und auch die Auflösung der Hochtöner weiß zu gefallen. Die Play-Fi App macht die Bedienung des internen Streamingmoduls außerdem recht einfach. Ihr übersichtlich gestaltetes Interface bietet rundum gute Bedienbarkeit. Etwas weniger optimal ist hingegen die recht träge Reaktion der Soundbar, etwa beim Liederwechsel. Drückt man eine Taste, egal ob bei Play-Fi oder per Chromecast, kann es schon mal ein bis zwei Sekunden dauern, bis der Befehl umgesetzt wird. Davon abgesehen macht Philips’ Surround-System seine Sache auch bei der Musikwiedergabe, unabhängig vom Genre, ordentlich und bietet gute Unterhaltung.

Mit der Fernbedienung lassen sich Klangmodi, Klangregelung, Upmix und Intensität der Höheneffekte gut einstellen. Dank mehrer Schnellzugriffstasten und einfacher Menübäume, fällt die Bedienung wunderbar leicht.

Philips Fidelio B97 – Packender Rundumklang

Doch ein 7.1.2 Set hat man wohl kaum wegen der guten Stereo-Qualität in seinem Wohnzimmer stehen. Auch die Fidelio B97 richtet sich natürlich im Kern an Cineasten und Serien-Fans. Kurzum wird in den Film-Modus gewechselt und „Thor Ragnarok“ landet im Laufwerk des angeschlossenen Oppo UDP-203. Mit Hilfe des Upmix wird die 7.1 DTS HD Master Tonspur auf alle Kanäle der Soundbar gelegt, was gut funktioniert. Als der Donnergott seinen Hammer Mjölnir zu sich fliegen lässt, hört man diesen schon aus der weiter ferne anrauschen. Die separat hinter der Couch platzierten Rear-Speaker harmonieren hier gut mit den Surroundkanälen der Soundbar und machen eine tolle Ortung möglich. Der Center-Kanal in der Mitte der B97 setzt außerdem alle Dialoge wunderbar verständlich um, selbst wenn die Action auf dem Bildschirm tobt.

Kraftpaket

Beim Kampf Thor gegen Hulk in der Arena von Sakaar, zeigt die Soundbar dann, dass sie Feinheiten und Macht ausgezeichnet kombinieren kann. Die Faustschläge der beiden Superhelden werden vom Subwoofer mit kräftigem Antritt umgesetzt, der sich gut auf den Körper überträgt. Auf den mächtigen Rumms folgt dann fein zerbröselnder Zement, der in der Arena zu Bruch geht. Trümmerteilen kann man bei ihrem Flug durch den Raum ausgezeichnet akustisch folgen und hin und wieder ertappt man sich dabei, wie man sich darauf vorbereitet ihnen auszuweichen. Die Endstufen von Soundbar und Subwoofer behalten dabei stets die Kontrolle über die Chassis. Sie setzen im richtigen Moment an und spielen genau auf den Punkt. Dazu bietet die Soundbar genügend Kraftreserven, um auch große Räume problemlos auszufüllen. So präsentiert die B97 hier ein tolles, druckvolles Surround-Erlebnis, auch wenn die Atmos-Kanäle hier, trotz des Upmixes noch nicht voll zur Geltung kommen.

In den abnehmbaren Satelliten strahlt ein Breitbäner in der schmalen Seite auf den Hörplatz ab, wodurch ein tolles Raumgefühl erzeugt wird.  Dank guter Akkukapazität machen die Rears auch bei längeren Filmen nicht schlapp.

Von oben

Das ändert sich dann, als „Mad Max: Fury Road“ im Laufwerk landet. Die Blu-Ray bietet eine echte Atmos-Tonspur, die den Klang dreidimensional verteilt. Das geht schon beim Intro los, als flüsternde und schreiende Stimmen aus jeder Ecke des Raumes zu kommen scheinen. Besonders zieht die B97 aber in ihren Bann, als der Konvoi aus Lastwagen, Motorrädern und blubbernder V8-Bolien in einen gigantischen Sandsturm hineingerät. Laut tosender Wind und verschiedene Trümmer fliegen über den Hörplatz hinweg, während Blitze mit lautem Krachen an unterschiedlichen Stellen des Raumes einschlagen. Der Tieftöner begleitet dies mit kraftvollem Donnern und wird dabei gut von der Soundbar ergänzt, die anschließend einige Feinheiten in die Effekte legt. Generell trifft jede der Zahlreichen Explosionen genau ins Mark, egal ob zerberstender Tanklaster, zündender Verbrennungsmotor oder die Treibladung von Patronen. Philips lässt es hier ordentlich krachen.

Fazit

Wer echten Surround Sound ohne viel Platzbedarf möchte, ist bei Philips genau richtig. Die Fidelio B97 liefert tollen, räumlichen Klang und macht so jeden Blockbuster zu einem akustischen Erlebnis. Dank der abtrennbaren Satelliten muss man sich dabei nicht auf simulierte Signale verlasen, sondern bekommt echtes Kinofeeling mit dem nötigen Punch. Kraftvoll, vielseitig und mit cleveren Features, ist die B97 eine tolle Allround-Klanglösung für moderne Wohnzimmer.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Philips Fidelio B97
Produktkategorie:7.1.2 Soundbar mit Subwoofer
Preis:um 1.200 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:Grau/ Silber
Vertrieb:TP Vision, Hamburg
040 808010980
www.philips.de
Abmessungen (H x B x T):- Soundbar: 56 x 1312 x 120 mm (inkl. Satelliten)
- Subwoofer: 400 x 230 x 407 mm
Gewicht:- Soundbar: 5,3 kg
- Subwoofer: 10,2 kg
Prinzip:- Soundbar: 7.2-System, Bassreflex
- Subwoofer: aktiv, kabellos, Downfire, Bassreflex
Treiber:8 x 3,5 Zoll Breitbänder
6 x 19 mm Hochtöner
2 x 2,5 Zoll Breitbänder
1 x 8 Zoll Subwoofer
Systemleistung:450 Watt
Eingänge2 x HDMI
1 x Toslink optisch
1 x 3,5 mm Klinke
- WLAN
- Bluetooth (SBC)
Ausgänge:1 x HDMI (eARC/ARC)
Tonformate:- Dolby Atmos
- DTS:X
- PCM
- IMAX Enhanced
Streaming:- DTS Play-Fi
- Spotify Connect
- Chromecast
- AirPlay2
- Bluetooth
Lieferumfang:1 x Fidelio B97
1 x Subwoofer
1 x Fernbedienung (inkl. Batterien)
1 x Netzteil
1 x Netzkabel
1 x Quickstart Guide
1 x Montageset für Wandbefestigung
Pros & Contras:+ abnehmbare Satellitenlautsprecher
+ tolle Räumlichkeit
+ lange Akkulaufzeit
+ elegantes Design
+ kräftiger Subwoofer
+ hochwertige Verarbeitung
+ Multiroom Audiostreaming
+ Dolby Atmos

- Höheneffekte stark von Positionierung abhängig
- träge Reaktion beim Audiostreaming
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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