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Eine Wiedergabe wie im Tonstudio – davon träumen viele ambitionierte Musikhörer. HEDD Audio macht’s mit dem Near-/Midfield-Monitor Type 20 MK2 möglich: Der aktive Drei-Wege-Lautsprecher kombiniert exzellente Beschallungsqualität mit pfiffigen Features wie der Wahl zwischen Bassreflex- und geschlossenem Gehäuse oder verschiedenen Filtern zur Raum- und Aufstellungsanpassung. Der wahre Clou und der Schlüssel zum klaren Klang ist aber die zuschaltbare Phasenkorrektur.

Der HEDD Audio Type 20 MK2 ist als kraftvoller Near-/Midfield-Monitor auch für den Heimbereich geeignet. Dank der integrierten Verstärker hat man im Verbund mit einem geeigneten Zuspieler bereits eine moderne, komplette Klangkette.

Der HEDD Audio Type 20 MK2 ist als kraftvoller Near-/Midfield-Monitor auch für den Heimbereich geeignet. Dank der integrierten Verstärker hat man im Verbund mit einem geeigneten Zuspieler bereits eine moderne, komplette Klangkette.

Junges Unternehmen mit reichlich Erfahrung? Dieser scheinbare Widerspruch macht HEDD Audio aus: Der Berliner Beschallungs-Spezialist wurde vor sechs Jahren von Klaus Heinz gegründet, der bereits zwei Dekaden zuvor Adam Audio ins Leben gerufen hatte. Deren Abhör-Monitore, stets ausgestattet mit einem AMT als Hochtöner, besitzen bei Studiobetreibern und Tontechnikern einen ausgezeichneten Ruf. Nun setzt der Physiker Heinz sein Know-how also bei HEDD ein – und daher wundert es nicht, dass beim Betrachten des Type 20 MK2 gleich eine gewisse Vertrautheit aufkommt. Dabei macht HEDD hier einiges anders. Das beginnt bei der Erscheinung: Der Type 20 MK2 misst 28 mal 36 mal 34 Zentimeter, für einen Profi-Fullrange-Monitor mit drei Wegen ist das ziemlich kompakt. Für Studio-Verhältnisse, wo eine Abhöre auch optisch möglichst unauffällig sein soll, ist der Type 20 MK2 überdies geradezu ein Design-Objekt: Alle Gehäusekanten sind sanft gerundet, insbesondere der geschmeidig-prominente Übergang von der Front zur Oberseite.

Aparter Auftritt im Querformat

Auch die Entscheidung, außer dem studioüblichen Schwarz eine weiße Gehäuselackierung anzubieten, erhöht die Wohnraum-Freundlichkeit immens. Dieses Coating ist auch nicht der monitortypische raue Strukturlack, sondern ein makellos glattes, mattes Finish. Das sieht nobel aus und fühlt sich zudem richtig gut an. Bei der haptischen Begutachtung fällt dann auch die gesamte erstklassige Fertigungsqualität auf. So strahlt der Type 20 MK2 eine extreme Hochwertigkeit aus. Zur außergewöhnlichen Erscheinung trägt auch das für einen Near-/Midfield-Monitor eher ungewöhnliche Querformat bei: Die drei Chassis sind nicht übereinander angeordnet, sondern in zwei Areale unterteilt. Die eine Abteilung besteht aus dem Tieftöner samt Bassreflex-Port. Seine frontseitige Abstrahlung ermöglicht eine wandnahe Positionierung des Monitors. Die andere Abteilung besteht aus dem Hochtöner und dem Mitteltöner. Diese Chassis sitzen übereinander auf einer eigenen Schallwand, welche wiederum bündig in die Front des Monitors eingelassen ist. Aufgrund dieser unsymmetrischen Membran-Anordnung gibt es denType 20 MK2 als linkes und rechtes Modell.

Der HEDD AMT schallwandelt mit der hinter dem Gitter sichtbaren gelben Membran. Sie ist in Lamellen gefaltet, die sich zusammenziehen und wieder auseinandergehen. So wird die Luft schneller bewegt als bei einer kolbenförmig agierenden Membran.

Der HEDD AMT schallwandelt mit der hinter dem Gitter sichtbaren gelben Membran. Sie ist in Lamellen gefaltet, die sich zusammenziehen und wieder auseinandergehen. So wird die Luft schneller bewegt als bei einer kolbenförmig agierenden Membran.

Drei Wege für Fullrange-Betrieb

Bei den Chassis fällt natürlich sofort der AMT für den Hochton auf. Heinz setzt seit Jahr und Tag auf diesen Air Motion Transformer, der mit seiner Ziehharmonika-artigen, ultraleichten Folien-Membran wesentlich schneller schallwandelt als herkömmliche, kolbenartig vor- und zurückschwingende Chassis. Der AMT sorgt so in den Höhen zwischen 3,2 Kilohertz und 40 Kilohertz für ein transparentes und hochauflösendes Klangbild. Beim Type 20 MK2 sitzt der in Handarbeit gefertigte HEDD AMT hinter einer Schallführung, die seine Abstrahlcharakteristik optimiert. Die Mitten übernimmt ein Staubkappen-bewehrtes Vier-Zoll-Chassis mit Honeycomb-Konus. Diese Wabenstruktur verhindert die Bildung von Partialschwingungen auf der Membran. Deshalb ist auch der ab 250 Hertz übernehmende Sieben-Zoll-Tieftöner mit dieser Sandwich-Wabenmembran ausgestattet. Der Woofer spielt, auch dank der Bassreflex-Abstimmung, runter bis zu erstaunlichen 32 Hertz. Dadurch ist der Type 20 MK2 als Fullrange-Monitor ohne zusätzlichen Subwoofer einsetzbar. Wer es noch tiefer möchte: HEDD hat mit der MK2-Serie erstmals auch ergänzende Subwoofer ins Portfolio aufgenommen.

Der AMT-Tweeter und der Mitteltöner sitzen auf einer eigenen Schallwand. Sie trägt zur Entkopplung vom Chassis bei und verhindert so die Übertragung von Vibrationen.

Der AMT-Tweeter und der Mitteltöner sitzen auf einer eigenen Schallwand. Sie trägt zur Entkopplung vom Chassis bei und verhindert so die Übertragung von Vibrationen.

Mächtige Verstärker, audiophiler DSP

Wie für Studio-Monitore üblich ist der Type 20 MK2 aktiv ausgelegt und hat die Verstärker bereits an Bord. Jedes Chassis wird mit einem eigenen Class-D-Verstärker angetrieben. Diese Verstärkerart amplifiziert ungemein effizient, sie setzt also viel Energie in Leistung statt in Wärme um. HEDD verwendet hier Verstärkermodule des renommierten dänischen Class-D-Spezialisten ICEpower. Jeder dieser Amps liefert satte 300 Watt. Das macht zusammen üppige 900 Watt – pro Monitor! Damit sind selbst im Midfield-Einsatz reichlichst Kraft und Reserven vorhanden. Zur Effizienz des Monitors gehört übrigens auch, dass er sich nach dreißig Minuten Inaktivität in den Bypass-Modus begibt, aus dem er bei Signaleingang sofort wieder erwacht. Apropos Signale: Sie werden im Type 20 MK2 weitgehend digital behandelt und optimiert. Hier wirkt ein DSP-Board mit hochwertigen, für Audio-Anwendungen ausgelegten Konvertern und leistungsfähigem Sharc-Prozessor, um die digitale Signalbearbeitung in hochauflösender Klangqualität zu leisten. Dabei arbeiten die AD- und DA-Wandler im studioüblichen HiRes-Format PCM 96 Kilohertz/32 Bit.

Analoge und digitale Profi-Anschlüsse

MK2 heißt: Es gab einen Vorgänger. Ihm gleicht der neue Type 20 in puncto Gehäuse und Chassis-Bestückung. Ein Blick auf die Rückseite offenbart aber deutliche Unterschiede. Das beginnt bei den Anschlüssen. Analogseitig ist der symmetrische XLR-Eingang natürlich geblieben. Er ist Standard für Studio-Monitore. Weggefallen ist hingegen der im Profi-Bereich eh unübliche unsymmetrische Cinch-Eingang. Digitalseitig sind die Änderungen fundamentaler: Die MK1-Version hatte einen Kartenslot, in den verschiedene zukaufbare Module für die Integration der Schnittstellen AES3/EBU und USB sowie der Audio-Over-IP-Protokolle Dante und Ravenna/AES67 eingesetzt werden konnten. Von dieser Modul-Lösung ist HEDD abgegangen. Die Type MK2 verzichtet nun auf USB und Audio-Over-IP, bietet dafür aber serienmäßig den im Profi-Bereich üblichen AES/EBU-Eingang in Form einer XLR-Buchse für PCM-Signale bis 96 Kilohertz/32 Bit. Dieser Übertragungsweg spart zwei DA/AD-Wandlungsschritte, wenn man dem weitgehend digital agierenden Monitor die Musik mit einem digital arbeitenden Interface zuspielt. Eine AES-Through-Buchse ermöglicht eine Signal-Durchschleifung an weitere Monitore für eine Mehrkanal-Wiedergabe.

Profi-Schnittstellen: Analog nimmt der Type 20 MK2 ein symmetrisches Eingangssignal über eine XLR-Buchse entgegen, digital ist er für AES3/EBU ausgelegt, dieser Input ist ebenfalls in XLR realisierten. Wer einen Zuspieler oder Vorverstärker mit Cinch-Ausgängen respektive S/PDIF-Schnittstellen hat, findet mit entsprechenden Adaptern Anschluss. Über die „Through“-Buchse wird das digitale Signal an weitere Monitore durchgeschleift. Dies ist etwa bei 5.1.-Surround-Abmischungen der Fall.

Profi-Schnittstellen: Analog nimmt der Type 20 MK2 ein symmetrisches Eingangssignal über eine XLR-Buchse entgegen, digital ist er für AES3/EBU ausgelegt, dieser Input ist ebenfalls in XLR realisierten. Wer einen Zuspieler oder Vorverstärker mit Cinch-Ausgängen respektive S/PDIF-Schnittstellen hat, findet mit entsprechenden Adaptern Anschluss. Über die „Through“-Buchse wird das digitale Signal an weitere Monitore durchgeschleift. Dies ist etwa bei 5.1.-Surround-Abmischungen der Fall.

Dickes Plus an Features und Einstellmöglichkeiten

Noch größer sind die Veränderungen bei den Features und Einstellmöglichkeiten: Hier hat der Type 20 MK2 geradezu dramatisch zugelegt. Das beginnt beim Bedienkomfort: Statt eingelassener Trimmer, die nur per Schraubendreher verstellbar sind, gibt es jetzt normal handhabbare Drehknöpfe. Prima! Nun erst einmal zum Bewährten: Die Einstellmöglichkeiten der MK1-Version wurden komplett übernommen. Das beginnt bei der Festlegung, ob man analog oder digital zuspielt – und hier darüber hinaus, ob das Digitalsignal mono ist oder ob es die Daten des rechten oder linken Kanals liefert. Der ehemalige Gain-Regler heißt jetzt Input Sensitivity, nach wie vor wird damit der Pegel des analogen Eingangssignals auf ein optimales Level gebracht. Der Regler arbeitet im Bereich zwischen +4 Dezibel und -10 Dezibel. Durch die Anpassung erreicht man bei leisen Eingangssignalen einen bestmöglichen Signal-Rausch-Abstand. Bei sehr lauten Signalen hingegen vermeidet man so Übersteuerungen, die Verzerrungen hervorrufen. Diese wichtige Pegeloptimierung geschieht vor der Signalwandlung durch den AD-Konverter.

Vielfältige Einstellmöglichkeiten: Auf der Rückseite bietet der Type 20 MK2 zahlreiche Schalter und Regler zur Klangoptimierung und -anpassung. Dies beginnt mit der Einstellung der Eingangsempfindlichkeit und des Ausgangspegels. Es geht weiter mit dem CoP-Umschalter für den Betrieb als geschlossener Lautsprecher oder als Bassreflexbox. Darüber hinaus bietet der Monitor einen integrierten „Lineariser“, der eine Phasenkorrektur vornimmt. Hinzu kommen verschiedene Equalizer-Features: Die beiden Shelving-Filter dienen der Anhebung oder Absenkung der Höhen und Bässe. Mit der zuschaltbaren LF-Range-Einstellung kann der Bassbereich betont werden. Betreibt man den Type 20 MK2 im Verbund mit einem passenden Subwoofer von HEDD, wird der Schalter auf „Sub“ gestellt. Damit ist die Übergangsfrequenz zwischen Subwoofer und Monitor auf 80 Hertz festgesetzt. Der Desk Filter kompensiert Klangeffekte durch Reflexionen einer Tischfläche.

Vielfältige Einstellmöglichkeiten: Auf der Rückseite bietet der Type 20 MK2 zahlreiche Schalter und Regler zur Klangoptimierung und -anpassung. Dies beginnt mit der Einstellung der Eingangsempfindlichkeit und des Ausgangspegels. Es geht weiter mit dem CoP-Umschalter für den Betrieb als geschlossener Lautsprecher oder als Bassreflexbox. Darüber hinaus bietet der Monitor einen integrierten „Lineariser“, der eine Phasenkorrektur vornimmt. Hinzu kommen verschiedene Equalizer-Features: Die beiden Shelving-Filter dienen der Anhebung oder Absenkung der Höhen und Bässe. Mit der zuschaltbaren LF-Range-Einstellung kann der Bassbereich betont werden. Betreibt man den Type 20 MK2 im Verbund mit einem passenden Subwoofer von HEDD, wird der Schalter auf „Sub“ gestellt. Damit ist die Übergangsfrequenz zwischen Subwoofer und Monitor auf 80 Hertz festgesetzt. Der Desk Filter kompensiert Klangeffekte durch Reflexionen einer Tischfläche.

Raumanpassung mit Equalizern

Erhalten geblieben sind auch die beiden Shelving-Filter. Sie ermöglichen eine Anpassung der Bässe und Höhen bis zu ±4 Dezibel. Dabei arbeitet der Low Shelf-Filter im Bereich von 30 bis 200 Hertz. Der High Shelf-Filter agiert zwischen 3 und 20 Kilohertz. Mit diesen Klangreglungen kann man Raumeinflüsse ausgleichen – etwa zu große Brillanz bei einem akustisch hellen Zimmer oder Bassüberhöhungen, wenn die Monitore nahe der Wand oder in der Raumecke platziert sind. Neu in der Equalizer-Sektion ist hingegen der Low Frequency Range-Regler. Er kräftigt den Tieftonbereich. Dazu wird der 3-Dezibel-Abfall im Frequenzgang von 32 Hertz hin zu 26 Hertz verschoben. Der Zugewinn im Bass bewirkt allerdings eine Verminderung des Schalldruckpegels des Monitors: Der integrierte Verstärker muss nun mehr Leistung in die Wiedergabe der kraftintensiveren tiefen Töne investieren. Darum ist die ebenfalls neue Lautstärkeanpassung des Monitors hilfreich: Der fein rastende Regler ermöglicht eine Anhebung oder Absenkung des Ausgangspegels um ±12 Dezibel.

Der Type 20 MK2 lässt sich einerseits als Bassreflex-Box betreiben. Dann ist der Port, über den ein definierter Luftaustausch zwischen Gehäuse und Umgebung stattfindet, geöffnet.

Der Type 20 MK2 lässt sich einerseits als Bassreflex-Box betreiben. Dann ist der Port, über den ein definierter Luftaustausch zwischen Gehäuse und Umgebung stattfindet, geöffnet.

Desk Filter-Option und Closed-or-Ported-Wahlmöglichkeit

Neu ist auch der dreistufige Desk Filter: Er vermindert die Klangverfälschunegn im Bereich um 180 Hertz, die im Studio durch Schallreflexionen vom Mischpult oder anderen Arbeitsflächen entstehen, vor denen der Mixer sitzt. Der gleiche Effekt tritt aber auch zuhause auf, wenn der Schall der Monitore von einem Desktop oder einer ebenen Tischplatte reflektiert wird. Diesem Einfluss begegnet der Desk Filter mit den Einstellungen Small (für Flächen bis 80 mal 150 Zentimeter), Medium (für Flächen bis 100 mal 180 Zentimeter) und Large (für noch größere Flächen). Neu ist ebenso die Wahlmöglichkeit, den Type 20 MK2 als Bassreflex-Box mit geöffnetem Port oder als Lautsprecher mit geschlossenen Gehäuse zu betreiben. Hierzu verschließt man den Bassreflex-Port mit einem mitgelieferten Stopfen und stellt den CoP-Schalter auf Closed um, wodurch die interne Filterschaltung angepasst wird. Der Charakter des Monitors ändert sich hierdurch sehr deutlich: Impulsverhalten und Auflösungsfähigkeit werden besser, Basspotenz, Effizienz und Aussteuerungsreserven werden hingegen vermindert.

Alternativ kann der Type 20 MK2 als geschlossener Lautsprecher eingesetzt werden. Dies erreicht man durch einen Stopfen, der den Port des Monitors verschließt. Dieser Stopfen ist aufwändig gefertigt: Sein harter Kunststoffkern ist mit einer weichen, dichtenden Gummierung ummantelt. Die Entfernung des Stopfens gelingt mit einem abschraubbaren Knauf, den das Firmenemblem ziert.

Alternativ kann der Type 20 MK2 als geschlossener Lautsprecher eingesetzt werden. Dies erreicht man durch einen Stopfen, der den Port des Monitors verschließt. Dieser Stopfen ist aufwändig gefertigt: Sein harter Kunststoffkern ist mit einer weichen, dichtenden Gummierung ummantelt. Die Entfernung des Stopfens gelingt mit einem abschraubbaren Knauf, den das Firmenemblem ziert.

Korrekte Wiedergabe dank Phasen-Linearisierung

Kommen wir nun zum größten Schmankerl unter den Neuerungen: dem integrierten HEDD Lineariser. Dies ist eine zuschaltbare Phasenkorrektur. Der interne Soundprozessor behebt damit die Timing-Differenzen zwischen höheren und tieferen Frequenzen, die bei jedem aktiven und passiven Lautsprecher durch die Wiedergabe mit mehreren Chassis auftreten. Die Korrektur geschieht über eine gezielte Verzögerung verschiedener Frequenzbereiche, bis schließlich die Phasenlage aller Signalteile über den gesamten Frequenzgang hinweg gleich ist. Diese Linearisierung bewirkt eine stimmigere, akkuratere Wiedergabe. Den Lineariser hat HEDD früher als Software bereitgestellt, das Tool konnte also nur mithilfe eines externen Rechners genutzt werden. Nun ist diese Phasenkorrektur praktischerweise gleich integriert und zudem vereinfacht. Die ehemalige Auswahlmöglichkeit zwischen drei verschiedenen Linearisierungs-Modi entfällt. Der Lineariser ist trotz seiner klangverbessernden Wirkung abschaltbar. Sein Einsatz führt nämlich zu einer Latenz von rund zehn Millisekunden. Diese Verzögerung ist bei der reinen Musikwiedergabe egal, beim Aufnahmeprozess hingegen störend.

Aufstellung und Anschluss

Kommen wir zur Aufstellung. Vom Type 20 MK2 gibt es aufgrund der frontalen Speaker-Anordnung einen linken und einen rechten Monitor. HEDD empfiehlt eine Aufstellung mit nach außen liegenden Tieftönern. Für die Positionierung des Monitor gelten die Lautsprecher-üblichen Regeln: Boxen und Hörplatz bilden ein gleichschenkliges Dreieck. Der Hochtöner sollte auf Ohrniveau sein. Steht der Monitor dafür zu hoch oder zu tief, wird er entsprechend gewinkelt aufgestellt oder aufgehängt. Alternativ zum horizontalen Betrieb kann der Monitor auch vertikal positioniert werden. Somit ist der Type 20 MK2 an eigentlich jedem Ort einsetzbar – auch durch die Equalizer-Möglichkeiten, die wir gleich ausloten. Nun zum Anschluss: Hat der Zuspieler/Vorverstärker nur einen unsymmetrischen Analog-Ausgang oder eine digitale S/PDIF-Schnittstelle, helfen jeweils Adapter weiter, die es im Handel gibt. Also: kein Problem. Wir verwenden als Vorverstärker/Streamer/Wandler das Lindemann musicbook: SOURCE CD II, nutzen den symmetrischen Analog-Eingang des Type 20 MK2 – und haben so eine schick-kompakte Klangkette.

Durch die attraktiven Abrundungen der Front passt der attraktive Monitor auch in ein Wohnraumambiente.

Durch die attraktiven Abrundungen der Front passt der attraktive Monitor auch in ein Wohnraumambiente.

Der HEDD Type 20 in der Praxis

Zuerst steht der Type 20 MK2 auf unserem Sideboard. Die beiden Monitore sind ab Werk gleich spielfertig für den normalen Betrieb eingestellt. Wer sich also mit der Technik erst mal nicht intensiv beschäftigen möchte, kann gleich loslegen. Wir schalten die Monitore ein und hören: nichts. Der Type 20 MK2 arbeitet nämlich ungemein rauscharm. Wir müssen schon mit dem Ohr nah an den Lautsprecher gehen, um überhaupt ein leises Rauschen wahrnehmen zu können. Prima! Nun starten wir „Daffodils“ von Alicia Keys, der Musikdienst Qobuz hat ihr brandneues Album „Keys“ bereits im Portfolio. Wir stehen prompt im Wald, denn der Track startet mit Vogelgezwitscher und sanftem Bachplätschern. Bereits dieses Intro wirkt grandios realistisch-räumlich. Wow! Die Idylle wird aber schnell abgeräumt: Nach wenigen Sekunden setzt ein durchdringender Synthie-Sound ein, der von einem ebenfalls synthetischen Bass unterlegt ist. Dieser Tiefton flutet unseren Raum und drückt mächtig auf Trommel- und Zwerchfell. Uns schwant Gutes …

Flexibel aufstellbar und anpassungsfähig

Nun ist ein geschlossenes Sideboard nicht der ideale Standort. Mit seinem großen, mitschwingenden Innenvolumens überbetont und verunklart es den Bass. Der Type 20 MK2 hat für solche Fälle den Low-Shelf-Filter in petto. Er sorgt mit jedem Schritt der Absenkung für mehr Konturiertheit – prima! Dadurch wird allerdings der Bass zugleich schlanker. Wir stellen deshalb die Monitore auf separate Stative. Das ist, zusammen mit einer ecken- und wandfernen Aufstellung im Raum, die klanglich beste Lösung. Nun können wir den Low-Shelf-Filter wieder in die neutrale Position setzen und darüber hinaus mit dem Low Range-Schalter den Bassbereich erweitern. Ja, so erfährt der Tiefton nochmal ein ordentliches Plus. Das checken wir quer mit einer anderen Aufnahme, die für ihren Tiefton geradezu berüchtigt ist: Donald Fagens „Morph The Cat“. Hier kann der Type 20 MK2 erst so richtig seine Qualitäten zeigen: Unglaublich, mit welcher Power dieser kompakte Monitor den Mörderbass in der Raum stellt!

Dank effizienter Class-D-Verstärker kommt der aktive Monitor ohne platzfressende und optisch meist unattraktive Kühlrippen-Areale aus.

Dank effizienter Class-D-Verstärker kommt der aktive Monitor ohne platzfressende und optisch meist unattraktive Kühlrippen-Areale aus.

Bassmacht mit Tiefenstaffelung

Allerdings erleben wir eine Staffelung: Im Nahfeld-Bereich bis eineinhalb Meter, wo sich der Bass eigentlich nicht richtig entfalten kann, erleben wir trotzdem eine überraschend voluminöse Tieftonwiedergabe. Im Übergang zum Midfield-Bereich, also bei rund zwei Metern, ist der Bass schlanker. Ab zweieinhalb bis knapp drei Metern entfaltet er seine wahre Wirkmacht. Uff! Den Pegelabfall, den die Low Range-Erweiterung verursacht, können wir locker mit einer Anhebung am Monitor ausgleichen, alternativ am Zuspieler. An Reserven mangelt es hier wahrlich nicht: Wir hören schon immens laut, liegen beim Lindemann musicbook immer noch im lässigen Bereich und haben beim Monitor noch überhaupt keine Pegelanhebung vorgenommen. Dabei hat der Type 20 MK2 noch satte zwölf Dezibel in Reserve. Bei rund drei Meter Hörabstand hat das Klangbild zudem auch seine größte Stimmigkeit, während auf kurzer Distanz doch die Höhen ab dem Brillanzbereich etwas prononcierter sind. Aber genau das können wir ja mit dem High Shelf-Filter sensibel egalisieren.

Herausragende Durchhörbarkeit

Was wir hingegen über alle Distanzen hinweg erleben, ist eine wunderbar transparente, exzellente Auflösung. So bleibt auch eine besetzungsstarke Nummer wie „Morph The Cat“, bei der neben Donald Fagen noch zwölf weitere Musiker mitspielen, absolut durchsichtig. Wir können jede Nuance hören, seien es die einzelnen Stimmen des Bläsersatzes, seien es die jeweiligen Gesangslinien der Background-Vokalistinnen. Diese herausragende Durchhörbarkeit, bei der wir jede Stimme nachverfolgen können, erhöht auch den Spaß am Musikhören: Wir entdecken alle Feinheiten, die die ausgebufften Profis im Studio eingespielt haben, wir verstehen Zusammenhänge. Überdies gelingt dem HEDD-Monitor eine phänomenal plastische Abbildung der Musiker, die zudem in einer tollen Tiefenstaffelung positioniert sind – auch die räumlichen Abbildung ist großartig! Das alles vollführt der Type 20 MK2 zudem völlig anstrengungslos: Er macht uns die musikalische Entdeckungstour leicht. Diese Leichtigkeit mündet auch in eine Ermüdungsfreiheit: Die entspannte, selbstverständliche Wiedergabe können wir relaxt den ganzen Tag – und Abend – genießen.

Der Vier-Zoll-Mitteltöner schallwandelt mit einer Ultra Honeycomb-Composit-Membran. Ihre Wabenstruktur verhindert die Bildung von Resonanzen auf der schwingenden Fläche. Unter dem Mitteltöner sind drei LED für die Statusanzeige eingelassen: grün steht für Betrieb, rot für Übersteuerung, weiß für Standby-Modus.

Der Vier-Zoll-Mitteltöner schallwandelt mit einer Ultra Honeycomb-Composit-Membran. Ihre Wabenstruktur verhindert die Bildung von Resonanzen auf der schwingenden Fläche. Unter dem Mitteltöner sind drei LED für die Statusanzeige eingelassen: grün steht für Betrieb, rot für Übersteuerung, weiß für Standby-Modus.

Lohnender Lineariser: Plus in allen Disziplinen

Da reizt es uns natürlich, mal den Anteil des Linearisers an dieser exzellenten Wiedergabe auszuloten. Wir hören also „Morph The Cat“ einmal ohne und dann wieder mit dieser Phasenkorrektur. Die Unterschiede sind gravierend: Mit dem Lineariser hat gleich schon die Bass-Schlagzeug-Einleitung mehr Druck und Dynamik. Die Rhythmusfraktion wirkt zudem stimmiger. Dieses bessere Timing kommt auch später dem gesamten Groß-Ensemble zugute: Es wirkt, als wären die Musiker jetzt erst perfekt aufeinander eingespielt. Dadurch hat die Nummer mehr Verve, Zügigkeit und Frische. Die Transparenz ist so ebenfalls größer. Wir hören dadurch abermals mehr Feinheiten, auch kleinste Nebengeräusche der spielenden Musiker. Sie wirken dadurch noch greifbarer und realer. Trotz des dichten Instrumentalsatzes hören wir etwa beim Gesang, aber ebenso bei den Leadgitarren-Einwürfen Hall-Anteile, die wir vorher so deutlich nicht registriert haben. Das wiederum steigert die 3D-Imagination: Wir erleben in der Darstellung einen Zugewinn an Tiefe und damit bei der gesamten Raumabbildung.

Entlarvend ehrlich

Eines hingegen verändert der Lineariser nicht: Wir stellen keine tonale Einfärbung fest. Der Type 20 MK2 macht nämlich das, was seine Aufgabe ist. Er gibt präzise und nüchtern, ohne Schönfärberei oder Spektakel wieder, was in der Aufnahme oder dem fertigen Song steckt. Dies kann aber auch eine Crux sein: Der Type 20 MK2 entlarvt damit Produktionen, die weniger gelungen sind oder bewusst auf eine Klientel und deren Equipment zugeschnitten ist. So hört man etwa unserer Startmusik, „Daffodils“ von Alicia Keys, an, dass die Nummer auch akustisch clever auf Radio-Kompatibilität hin abgemischt ist, während Fagen-Produktionen für ihre klangliche Klasse selbst auf Top-Equipment bekannt sind. Darum machen gut produzierte Aufnahmen mit dem Type 20 MK2 umso mehr Spaß. Das gilt auch für elektronische Musik, die ja besonders vom Sounderlebnis geprägt ist. So ist Trentemøllers „The Forrest“ über mediokre Anlagen mitunter nervig-anstrengend, bei unserer Top-Kombi hingegen ist dieser kunstvolle Klangkosmos eine immersive Offenbarung.

Der sieben Zoll messende Tieftöner schallwandelt ebenfalls mit einer Wabenmebran. Die Bassreflexöffnung ist nach vorne gerichtet. Das verhindert Klangverfremdungen, weil die Luft des Ports eben nicht in Richtung der rückwärtigen Zimmerwand ausgestoßen wird. So ist der Type 20 MK2 auch wandnah aufstellbar.

Der sieben Zoll messende Tieftöner schallwandelt ebenfalls mit einer Wabenmebran. Die Bassreflexöffnung ist nach vorne gerichtet. Das verhindert Klangverfremdungen, weil die Luft des Ports eben nicht in Richtung der rückwärtigen Zimmerwand ausgestoßen wird. So ist der Type 20 MK2 auch wandnah aufstellbar.

Charakterwandel

Bislang haben wir die Type 20 MK2 als Bassreflex-Box betrieben. Nun verschließen wir den Port mit den aufwändigen Stopfen. Sie sorgen wirklich für eine komplette Abdichtung. Dadurch agiert der Monitor jetzt mit geschlossenem Gehäuse – und das bewirkt einen deutlichen Charakterwandel: Die Wiedergabe ist agiler und spritziger, das Klangbild besitzt dafür weniger Tiefton. Wir haben aber auch den CoP-Schalter noch nicht umgelegt, der mindert diesen Effekt – also: nicht vergessen! Bei Trentemøllers „The Forrest“ fehlt uns nun trotzdem etwas im Frequenzkeller, dafür erleben wir die Geräusch-Samples noch impulsiver, noch prickelnder. Auch das Spiel mit Hallräumen ist umso eindrucksvoller. Bei Fagens „Morph The Cat“ hingegen ist der Tiefttonverlust überraschend gering. Dafür gewinnt gerade das Schlagzeug an Druck: Die Bass Drum hat ein Plus an Punch, die Snare ein Mehr an Knackigkeit. Auch die Gitarren klingen noch crisper. Da fällt die Wahl, ob man mit oder ohne Stopfen hören möchte, echt schwer…

Desktop-fähig

Nun interessiert uns noch, wie sich die Monitore auf problematischem Terrain schlagen: nämlich auf dem Schreibtisch, wo Schallreflexionen für eine Klangverfremdung sorgen. Die soll der Monitor ja mit seinem Desk Filter parieren können. Dafür ziehen wir mit der Klangkette vom Hörraum zu unserem Redaktions-Desktop um. Die Tischplatte misst 160 mal 80 Zentimeter, darum sollten wir eigentlich mit der kleinsten der drei Filterstufen auskommen. Das kommt auch gut hin: Hatte die Wiedergabe ohne den Desk Filter doch ein wenig an Akkuratesse eingebüßt, so ist das Klangbild mit dem Desk Filter in der Einstellung „Low“ wieder präzise. Bei den beiden stärkeren Stufen wirkt der Klang dann bereits etwas ausgehöhlt. Also: zurück auf „Low“. In diesem Modus liefert der Type 20 MK2 auch auf unserem Schreibtisch als absoluter Nahfeld-Monitor eine ausgezeichnete Wiedergabe.

Der HEDD Type 20 MK2 im Verbund mit dem Lindemann Audio musicbook: SOURCE CD II – mehr braucht es nicht für eine komplette Klangkette inklusive CD-Wiedergabe und Musik-Streaming.

Der HEDD Type 20 MK2 im Verbund mit dem Lindemann Audio musicbook: SOURCE CD II – mehr braucht es nicht für eine komplette Klangkette inklusive CD-Wiedergabe und Musik-Streaming.

Fazit

Der HEDD Type 20 MK2 bietet in Exzellenz, was man von einer Profi-Abhöre erwartet. Der Near-/Midfield-Monitor liefert eine neutral-nüchterne, ehrliche und ermüdungsfreie Wiedergabe, die mit allergrößter Klarheit und Transparenz selbst bei dichtestem Klanggefüge eine hochgradige Durchhörbarkeit bis ins kleinste Detail ermöglicht. Hierzu gehören eine superbe Plastizität der Abbildung und eine Top-Tiefenstaffelung des Bühnengeschehens. Dazu punktet der Monitor dank seiner Phasenkorrektur mit einer tollen Präzision und Stimmigkeit. Dies begünstigt wiederum die herausragende Dynamikfähigkeit dieses aktiven Drei-Wege-Lautsprechers. Für Verblüffung sorgt die immense Basspotenz: Trotz seines kompakten Volumens liefert der Monitor einen beeindruckenden Tiefton, der durch die „Low Frequency Range“-Option, aber auch durch die Wahl zwischen einem Betrieb mit geschlossenem oder Bassreflex-Gehäuse beeinflusst werden kann. Durch diese und weitere pfiffige Features performt der Type 20 MK2 an eigentlich jedem Aufstellungsort – auch aufgrund seines attraktiven Designs. Wer von einer Wiedergabe wie im Tonstudio träumt: Der HEDD Type 20 MK2 macht diesen Traum wahr.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 98/100
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

98 of 100

98 of 100

98 of 100

211220.HEDD-Testsiegel

Technische Daten

Modell:HEDD
Type 20 MK2
Produktkategorie:Kompaktlautsprecher, Nearfield-/Midfield-Monitor
Preise:- Gehäuse schwarz: 1.999,00 Euro / Stück
- Gehäuse weiß: 2.139,00 Euro / Stück
Garantie:2 Jahre (3 Jahre bei Produktregistrierung)
Ausführungen:Schwarz, Weiß
Vertrieb:HEDD Audio GmbH, Berlin
Tel.: +49 30 72013470
https://hedd.audio
Abmessungen (HBT):280 x 358 x 338 mm
Gewicht:15,7 kg / Stück
Prinzip:aktiv, 3-Wege, Bassreflex bzw. geschlossen
Hochtöner:1 x HEDD AMT (mit Waveguide)
Mitteltöner:1 x 102 mm (Wabenmebran [Ultra Honeycomb-Composit])
Tieftöner:1 x 178 mm (Wabenmebran [Ultra Honeycomb-Composit])
Frequenzbereich:32 Hz - 40 kH (Herstellerangabe)
Übergangsfrequenzen:250 Hz / 3,2 kHz (48 db / Okt.)
Verstärkerleistungen:- Hochton: 300 W
- Mittelton: 300 W
- Tiefton: 300 W

(Nennleistung der integrierten Verstärker; Herstellerangabe)
Max. Schalldruck:120 dB
Eingänge/Schnittstellen:1 x analog (symmetrisch, XLR)
1 x digital (AES3, XLR)
1 x RJ45 (nur für Herstellerbelange)
Eingangsimpedanz:22 kΩ
Input Gain:+/- 12 dB
Ausgang:1 x digital Through (AES3, XLR)
Max. Samplingrate:96 kHz / 32 bit
Lieferumfang:- HEDD Audio Type 20 MK2
- Netzkabel
- Quickstart-Guide
- Stopfen + Schraube zur Verschließung des Bassreflex-Ports
- Begleitblatt zur CoP-Handhabung (Englisch)
- Bedienungsanleitung (Download von der Homepage) (Englisch)
Pros und Contras:+ attraktives Design
+ ausgezeichnete Material- und Fertigungsqualität
+ neutral-nüchterne, ehrliche Wiedergabe
+ ermöglicht langes ermüdungsfreies Hören
+ vorzügliche Klarheit und Transparenz für hochgradige Durchhörbarkeit
+ superbe Plastizität der Abbildung
+ Top-Tiefenstaffelung
+ ausgezeichnete Impulstreue und Dynamik
+ beeindruckend tiefer Bass
+ sehr rauscharme Wiedergabe
+ große Verstärkerleistung (3 x 300 W) ermöglicht sehr hohe Lautstärken
+ HEDD Lineariser zur Phasenkorrektur des Signals (abschaltbar)
+ Eingangssignal-Anpassung
+ 2 Shelving-Filter zur ±4 dB-Anpassung der Bässe (30 Hz – 200 Hz) und Höhen (3 kHz – 20 kHz)
+ mit geschlossenem Gehäuse oder offenem Bassreflexport betreibbar
+ Lautstärke-Anpassung (± 12 dB)
+ Umschalter für Anpassung an das AES-Eingangssignal (linker Kanals, rechter Kanal, Mono-Signal
+ Anpassungsmöglichkeit der Eingangsempfindlichkeit (-4 dB/ 0 dB / +4 dB / +10 dB)
+ Tiefton-Bandbreite erweiterbar
+ dreistufiger Desk Filter zur Reflexions-Minderung (180 Hz, -1 dB/ -2 dB / -4 dB)
+ Auto-Standby (nach 30 min., automatisches Aufwachen bei Signaleingang)
+ digitaler AES3-InputDurchschleifweg für Mehrkanal-Anwendungen

- keine USB-Schnittstelle
- keine Füße zur vibrationsabsorbierenden und flächenschonenden Aufstellung
- kurze mitgelieferte Netzkabel
- Anleitungen nur auf Englisch
Benotung:
Klang (60%):98/100
Praxis (20%):98/100
Ausstattung (20%):98/100
Gesamtnote:98/100
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungsehr gut
Getestet mit:- Zuspieler/Vorverstärker: Lindemann Audio musicbook: SOURCE CD II
- XLR-Signalkabel: Viablue NF-S6 Air XLR

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