lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Redakteurin
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Mit seinem MegaPAD 1333 hat Xoro ein neues Android-Tablet auf den Markt gebracht. Das LC-Display löst mit Full-HD auf und misst in der Diagonale rund 33,8 cm (13,3 Zoll) – diese Größe ist wirklich beeindruckend. Was sich mit dem MegaPAD alles anstellen lässt, wird sich das lite-Magazin genau anschauen.

Mit Andorid 10, seinem 13,3-Zoll-Bildschirm, Kamera und microSD-Slot, ist das MegaPAD 1333 für unterschiedlichste Anwendungen geeignet.

Ganz entspannt im Bett eine Serie oder einen Film schauen? Ein bisschen zocken? Das Xoro-Tablet im Homeoffice (oder Homeschooling) für Video-Calls aufstellen – und nebenbei ungestört am Laptop weiterarbeiten? Oder das 13,3 Zoll große Display als Infocenter für die Küche nutzen, um komfortabel Online-Rezepten nach zu kochen oder am Morgen die News im Blick zu haben? Alles das – und noch viel mehr – ist mit dem MegaPAD möglich. Nach jahrelanger Erfahrung im großformatigen Tablet- und Werbedisplay-Bereich, neudeutsch Digital Signage, hat Xoro erstmalig ein „handliches Modell“ auf den Markt gebracht – so jedenfalls beschreibt der Hersteller sein fast 1,4 Kilogramm schweres Tablet.

Praktisch: Wandhalterung möglich

Bevor es mit dem Praxistest losgeht, erst mal ein paar Fakten zum Xoro MegaPAD 1333: Mit dem im Lieferumfang enthaltenen 12-Volt-Netzteil wird der eingebaute 10.000-Milliamperestunden-Akku in sechs Stunden aufgeladen. Android 10 als Betriebssystem ermöglicht Zugang zum Google Playstore, wo zahllose Apps zur Installation bereit stehen. Über den mitgelieferten USB-Adapter ist es zudem möglich, große Datenmengen wie zum Beispiel Fotos ganz einfach von einem USB-Stick zu übertragen. Spannend und super praktisch: Das Tablet hat auf der Rückseite einen ausklappbaren Standfuß. Auch eine Wandbefestigung ist problemlos möglich: und zwar über das rückseitige M4 Gewinde für VESA 75 Wandhalterung. Es macht tatsächlich Sinn, das Tablet nicht dauerhaft in den Händen zu halten. Denn das MegaPAD bringt durchaus ein sehr stattliches Gewicht von mehr als 1300 Gramm auf die Waage. Auch die Größe von 32,5 x 19,7 x 1,3 Zentimetern ist wirklich sehr beeindruckend.

Beim Browsen im Web bietet der große Multitouch-Screen enorme Übersicht. Dank Full-HD Auflösung entgeht einem bei der Filmwiedergabe kein Detail.

Echt MEGA!

Die Verpackung des Xoro MegaPAD 1333 lässt schon erahnen, dass hier kein Winzling zum Vorschein kommen wird. Den Deckel geöffnet, wird der Blick frei auf den sanft eingebetteten Hauptdarsteller. Mit im Karton sind ein Netzteil und eine Bedienungsanleitung, ergänzend kommen noch ein USB/USB-C Kabel und ein USB-OTG-Adapter hinzu. Natürlich fällt der Blick beim Auspacken aber auf den 13,3 Zoll Touch Screen, der mit fast 34 Zentimetern Bildschirmdiagonale besticht. An der Front oben sitzen zudem die 2-Megapixel-Kamera sowie zwei Lautsprecher. An der Seite sind folgende Tasten und Eingänge zu finden: Power-Taste, Lautstärkeregelung, Netzteilanschluss, Mini HDMI-Port, 3,5 mm Kopfhörerausgang, USB Type-C und Micro SD. Rückseitig befinden sich die bereits erwähnten Gewinde im Abstand von 75 Millimetern zum horizontalen Aufhängen an der Wand oder zur Montage an handelsüblichen Monitor/TV Halterungssystemen. Und auch der praktische, ausklappbare Standfuß zum freien Aufstellen ist hier angebracht.

Startklar machen

Um das Xoro MegaPAD 1333 betriebsbereit zu machen, sollte es zunächst komplett geladen werden. Ist der Akku nach etwa sechs Stunden voll, gilt es nach dem ersten Anschalten das System zu aktualisieren. Dafür muss das Tablet jedoch mit dem heimischen WLAN verbunden sein. Aber das geht ganz easy: In den Einstellungen im Menüpunkt WLAN den Schieberegler auf „an“ schalten. Nun sucht das Gerät automatisch nach allen verfügbaren WLAN-Netzen. Das entsprechende Passwort mit Hilfe der virtuellen Tastatur eingeben – schon hat man „Netz“. Jetzt kann das System aktualisiert werden. Als nächstes noch fix über Google anmelden, und dann geht’s los mit den persönlichen Einstellungen. Hier könnten jetzt noch Dateien, Fotos und Co. vom PC rübergezogen werden – entweder über das mitgelieferte Kabel oder per USB-Stick. Nun möchte ich das Tablet individualisieren und dann ein paar Apps installieren, die ich für Filme und mein persönliches Küchen-Infocenter benötige.

Neben Bluetooth und WLAN verfügt das MegaPAD über USB-, HDMI-, und Kopfhörer-Anschlüsse. Auch die Buchse für das Netzteil befindet sich an der Seite, so dass das Tablet auch im Betrieb aufgeladen werden kann.

Display und Töne individualisieren

Um das Xoro MegaPAD 1333 auf meine individuellen Vorlieben und Bedürfnisse einzustellen, klicke ich mich durch die Einstellungen. „WLAN“ ist ja bereits verbunden. Unter „Verbundene Geräte“, interessiert mich primär Bluetooth, teste ich später. Und auch den Punkt „Apps & Benachrichtigungen“ überspringe ich noch, bis ich später alle Apps für den Test installiert habe. Bei „Akku“ bekomme ich einen guten Überblick, wie viel Power für wie lange noch an Bord des schwarzen Tablets ist. Beim „Display“ kann ich mich nun zum Beispiel erstmals austoben. Helligkeit, Display automatisch ausschalten, Hintergrund: Hier kann ich nun mein Lieblingsfoto auswählen, welches ich zuvor per Stick auf das Pad rübergezogen habe. Und auch bei den „Tönen“ möchte ich einiges anpassen: Tastentöne finde ich ziemlich nervig; hier schiebe ich den Schalter bei „Töne bei Berührung“ auf „aus“. Benachrichtigungstöne, Weckton, etc. – alles kann ich nach meinem persönlichen Geschmack einstellen.

Datenschutz, Standort – ich bin Chef

Was ebenso praktisch ist wie einen Überblick über den Akkustand zu haben: zu wissen, wie viel Speicherplatz übrig ist. Allerdings lassen sich die 32 Gigabyte, die auf dem Xoro MegaPAD 1333 zur Verfügung stehen, problemlos mit einer Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 128 Gigabyte erweitern. Datenschutz, Standort, Sicherheit, Konten, usw. – ich entscheide, was ich wie mache und wie viel ich von meinen Aktivitäten preisgebe. Mit den Einstellungen (über das kleine Zahnrad-Symbol) bin ich erst mal ziemlich zufrieden. Das praktische: Wer ein Smartphone hat, zudem noch mit Android-Betriebssystem, kann die Bedienungsanleitung getrost beiseite legen. Das Tippen geschieht vollkommen intuitiv. Wie auch auf dem Handy, kann ich einige Einstellungen quasi auf dem „kurzen Dienstweg“ vornehmen, indem ich mit meinem Finger den oberen Rand hinunterziehe: WLAN, Bluetooth, Bitte nicht stören, Automatisch drehen, Energiesparmodus und Flugmodus lassen sich hier mit nur einem Fingertipp an- und ausschalten.

Mit dem integrierten, ausklappbaren Standfuß ist das MegaPAD immer und überall bereit für Medienstreaming oder Videocalls.

Unterwegs im App-Store

Wird Zeit, dass ich mich im Google Play Store mal ein wenig umschaue und mich auf meinen Praxistest vorbereite. Also, was brauche ich alles? Ich denke natürlich auch an die weiteren Familienmitglieder: Also, Netflix, Disney+, Sky, am besten noch ARD, ZDF für Live-Sport oder Kochsendungen in der Mediathek. Spotify, um Podcasts und Musik hören zu können. Wetter-App, eine für News, Anwendungen für Home-Schooling und Home-Office. Alles runterladen und sortieren. Und jetzt erst mal zurück zu den Einstellungen und den Benachrichtigungen: Mich nerven diese in der Regel, also werden die meisten erstmal auf „aus“ gesetzt. Während ich schon plane, was ich in den kommenden Stunden so testen könnte, fällt mir neben Couch, Küche und Arbeitszimmer ein weiterer Einsatzort fürs Xoro MegaPAD 1333 ein: die Sportmatte. Über Youtube ließen sich auf dem großen Bildschirm bestimmt bestens Home-Workouts nach-„sporteln“.

Test 1 im Chillmodus

Statt schwitzen aber lieber den ersten und äußerst chilligen Testteil starten. Und zwar auf der Couch mit diversen Serien, Filmen und Sport. Weil ich ja nicht alles alleine gucken kann, hab ich weitere Testpersonen am Start – ich übernehme eine Art Doku auf Sky, mein Mann guckt Fußball, mein kleiner Sohn eine Kinderserie über KIKA, und mein großer Sohn freut sich über den unverhofften Film auf Disney+. Damit das Familien- und Arbeitsleben drum herum nicht eingeschränkt wird, muss jeder seinen Kopfhörer mitbringen – so lässt sich das Koppeln über Bluetooth gleich mehrmals testen. Dafür über Einstellungen und Bluetooth auf „neues Gerät koppeln“ klicken. Dann den entsprechenden Kopfhörer antippen, und schon sind beide Geräte miteinander verbunden. Praktisch: Geräte, die schon mal verbunden waren, werden ebenfalls in der Liste dargestellt und können so ganz easy wieder eine neue Verbindung eingehen.

Mit seinen leicht gerundeten Kanten liegt das Tablet gut in der Hand. Allerdings führen die knapp 1,3 Kilogramm Gewicht beim Hochhalten wohl schnell zu Ermüdungserscheindungen.

Viermal „Daumen hoch“

Dank ausklappbarem Ständer lässt sich das Xoro Mega PAD 1333 super leicht und vor allem auch standfest auf der Couch aufstellen. Ich schaue bei „Her Story“ auf Sky rein. Das wollte ich schon lägst mal gemacht haben. Hier werden prominente Frauen über einen längeren Zeitraum mit der Kamera begleitet. Das besondere: Es gibt keinen Sprecher, die „Story“ wird lediglich über Zitate von der jeweiligen Hauptperson sowie einigen Wegbegleitern erzählt. Moderatorin Barbara Schöneberger macht den Anfang. Neben dem Ton, der völlig störungsfrei in meinen Ohren landet, ist auch das Bild wirklich top – Full HD eben. Ein normal großes Tablet wäre mir tatsächlich zu klein für ein „Fernseh-Erlebnis“, aber diese fast 34 Zentimeter sind eine richtig gute Größe. Und auch die anderen drei Tester fällen ein klasse Urteil: Bildqualität, Farben, Helligkeit – egal ob beim Fußball, „Sendung mit dem Elelefanten“ oder Encanto: keine Wünsche bleiben offen.

Test 2 in der „Küchen-Zentrale“

Genug auf dem Sofa gehangen, jetzt meldet sich ein leichter Hunger – praktischerweise geht’s mit dem Test in der Wohnküche weiter. Kochen ist eines meiner liebsten Hobbies, und so bin ich immer daran interessiert, es um Herd und Arbeitsplatte herum so schön und praktisch wie möglich zu haben. Mein Plan: Ein Rezept nachkochen, dafür hab ich schon online auf Chefkoch.de gestöbert – auch Koch-Apps wie KptnCook oder Go Veggie als vegetarische Alternative sind hier super. Mein Rezept, ein leckeres Risotto, erscheint im Großformat. Während ich den Risottoreis ansetze, mit Weißwein ablösche und immer wieder mit Brühe aufgieße, suche ich mir gleichzeitig über Spoitify gute Musik heraus. So wird mir beim rühren, aufgießen, rühren, aufgießen und rühren nicht langweilig. Dann noch ein leckeres Stück Lachs anbraten, das Risotto mit kalter Butter und Parmesan „finishen“ – und schon sind Test und Essen fertig. Bewertung: sterneverdächtig! Beides natürlich.

Neben dem Netzteil für das Aufladen des 10.000-mAh-Akkus liegen dem MegaPAD auch ein OTG-Adapter und ein USB-C-Kabel bei.

News vor dem ersten Kaffee

Lecker satt gegessen geht es mit dem lästigen Aufräumen, sauber machen und Spülmaschine einräumen weiter. Um etwas unterhalten zu werden, lasse ich eine Kochsendung laufen. In der ZDF Mediathek werde ich fündig: „Die Küchenschlacht“. Die haben es gut: machen Chaos und müssen nicht aufräumen, denke ich mir. Doch mit leckeren Rezepten und der abschließenden Frage „Wer fliegt raus?“ macht es in der Küche noch mehr Spaß – und sogar das Aufräumen geht schneller und mit besserer Laune als sonst. Was ich mir wirklich gut vorstellen könnte: Das Xoro MegaPAD 1333 als Infocenter fest in der Küche zu verankern. Dank 2 x M4 Gewinde für VESA 75 Wandhalterung auf der Rückseite ganz easy umsetzbar. Morgens könnte man quasi während des Kaffeekochens einen kurzen Blick aufs Wetter und die News werfen. Und Rezepte und Küchenunterhaltung hat man auch immer in Sekundenschnelle parat.

Fazit

Mit seinem MegaPAD 1333 bietet Xoro ein Tablet, das diesen Namen auch verdient: Der Multitouch Farbbildschirm hat eine Diagonale von fast 34 Zentimetern und löst in Full HD auf. Die Bedienung ist intuitiv – gerade für diejenigen, die mit Android schon Erfahrung haben. Es bieten sich reihenweise Einsatzmöglichkeiten: dank Frontkamera für Videotelefonie, Homeoffice, Homeschooling. Dank HD fürs Streaming und auch zum Spielen. Auch die Nutzung als E-Book bietet sich an, was ich mit fast 1,4 Kilo in den Händen allerdings sehr „sportlich“ finde. Die Medienwiedergabe von anderen Quellen ist ebenso möglich wie problemloser Zugang zum Google Playstore. Und das MegaPAD ist flexibel in der Handhabung: Es gibt einen ausklappbaren Standfuß und die Möglichkeit für eine Wandbefestigung. Alles in allem: ein MEGA Begleiter in allen Lebenslagen.

Test & Text: Sonja Bick
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

78 of 80

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Technische Daten

Modell:Xoro MegaPAD 1333
Produktkategorie:Android Tablet
Preis:369 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:MAS Elektronik AG, Buxtehude
04161 8002424
www.xoro.de
Abmessungen (H x B x T):197 x 325 x 13 mm
Gewicht:1.300 g
Anschlüsse:- WLAN
- Bluetooth
1 x USB-C
1 x microSD
1 x Mini HDMI
1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang
Display:13,3 Zoll Multitouch-Screen
Displayauflösung:1920 x 1080
Bildformat:16:9
Audioausstattung:2 x Lautsprecher (2 x 1 Watt)
1 x Mikrofon
Kamera:2 MP (vorne)
Prozessor/ Arbeitsspeicher:1,6 GHz Six-Core/ 4GB DDR4
Speicher intern/ erweiterbar:32 GB/ bis zu 128 GB
Akkukapazität:10.000 mAh
Betriebssystem:Android 10
Lieferumfang:1 x MegaPAD 1333
1 x Netzteil
1 x USB-A/C Kabel
1 x USB/OTG-Adapter
1 x Bedineungsanleitung
Pros und Contras:+ großer Bildschirm
+ hohe Akkukapazität
+ Unterstüzung für alle gängigen Foto-/ Video-/ Audioformate
+ ausklappbarer Standfuß
+ kompatibel mit VESA-Wandhalterungen
+ integrierte 2 MP Kamera

- kein Update auf Android 11 verfügbar
- recht schwer
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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