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Redakteur

Moderne AV-Receiver können weit mehr als „nur“ Surroundsound erzeugen. Insbesondere die neuen Modelle aus Yamahas Aventage-Serie sind vollgepackt mit allerlei technischer Finessen und Helfer und versprechen hochqualitativen HiFi-Klang und eine Quellvielfalt, die noch vor kurzer Zeit undenkbar war. Wir haben das Oberklassemodell RX-A840 einmal auf Herz und Nieren geprüft.

Optisch zurückhaltend und zugleich schick: Yamahas RX-A840 in silberfarbener Ausführung.

Optisch zurückhaltend und zugleich schick: Yamahas RX-A840 in silberfarbener Ausführung.

 

 

Für einen gelungenen Filmabend ist sehr guter Ton mindestens genau so wichtig, wie ein großes und gestochen scharfes Bild. Im besten Fall aus einem vollwertigen Mehrkanalset. Nun braucht es zur Ansteuerung der Lautsprecher natürlich immer auch einen Verstärker. Einen, der zur modernen Heimkino-Umgebung passt. Und einen, der über genügend Anschlüsse und Einstellmöglichkeiten verfügt, um ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden zu können. Genau hier kommt der neue RX-A840 von Yamaha ins Spiel. Ein Gerät, das – wie sich in unserem Test heraus stellte – an Flexibilität und Ausstattungsvielfalt kaum zu überbieten ist. Und das Beste ist: man muss zur Installation kein telefonbuchdickes Manual wälzen, denn die wichtigsten Einstellungen nimmt Yamahas AV-Künstler vollautomatisch selbst vor!

 

Gehäuse und Design

Von der eher schlichten, klassischen Aufmachung der neuen Yamaha-Aventage-Serie sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn das dezente, schwarz-silberne Gerät, das natürlich auch in komplett schwarzer Ausführung erhältlich ist, hat es faustdick hinter den Ohren. Dabei ist schon das Gehäuse auf perfekte Funktionalität getrimmt und fällt folglich ausgesprochen massiv und verwindungssteif aus. Wer genau hinschaut, entdeckt auf der Unterseite sogar einen fünften Standfuß, der die strikte Vorgehensweise Yamahas in Sachen Stabilität zusätzlich unterstreicht. Der ist jedoch keinesfalls ein fünftes Rad am Wagen, sondern verhindert, dass der Gehäuseboden während des Betriebs zu Schwingen beginnt, was sich wiederum negativ auf den Klang auswirken kann.
Obwohl mit allerhand Anschlüssen auf Front- und Rückseite ausgestattet, gibt sich der 840er optisch dennoch zurückhaltend. So konnten beispielsweise sämtliche frontseitig eingelassene Bedienelemente so geschickt integriert bzw. unter einer Klappe versteckt werden, dass sie die aufgeräumte, äußere Erscheinung in keiner Weise trüben. Lediglich die zwei großen, runden und satt laufenden Drehknöpfe für Lautstärke und Quellenwahl stechen, wie es sich gehört, sofort ins Auge und lassen erkennen, dass es sich hier um einen Mehrkanal-Receiver handelt.

Natürlich ist Yamahas Oberklasse-Flaggschiff auch in mattschwarzer Ausführung erhältlich.

Natürlich ist Yamahas Oberklasse-Flaggschiff auch in mattschwarzer Ausführung erhältlich.

 

 

Konnektivität – keine offenen Wünsche

Rückseitig bietet der RX-A840 fast mehr Anschlüsse, als man zählen kann. Zunächst wären da die neun Lautsprecher-Buchsen, die sich auf verschiedene Arten konfiguriert lassen. Dabei bietet der Receiver den Frontlautsprechern die Möglichkeit über Bi-Amping angetrieben zu werden. Alternativ offeriert er einen separaten Zone-2-Ausgang, über den zum Beispiel die Küche oder das Esszimmer beschallt werden können. Subwoofer können gleich zwei angeschlossen werden, so dass im Maximalfall ein 7.2-System mit entsprechenden Signalen versorgt wird. Im Notfall reichen aber auch lediglich drei Lautsprecher, um ein virtuelles Surrounderlebnis zu erzeugen. Ist dieser Modus gewählt, simuliert der integrierte Digital Signal Prozessor mit Hilfe vorhandener reflektierender Flächen im Raum kurzerhand eine glaubwürdige Klangkulisse im hinteren Bereich. Ein tolles Feature, dass gerade Heimkinoeinsteigern entgegen kommt, die zum Start noch kein vollständiges Mehrkanalsetup aufstellen können oder wollen.
Eingangsseitig ist von acht HDMI-Eingängen, über vier digitale sowie sechs analoge Audio-Inputs, bis hin zu zwei Component-Video-Eingängen (YUV) alles vorhanden, was das Herz anspruchsvoller Heimkinofreunde begehrt. Ausgangsseitig steht nahezu die gleiche Vielfalt zur Verfügung.
So finden selbst größte Geräteparks angefangen beim Laser-Disc-Player über Settop-Box, Konsole und DVD-Player, bis zum Blu-ray-Spieler problemlos Anschluss am neuen RX-A840, ohne dass ständig umgestöpselt werden muss. Sogar zwei Wiedergabegeräte, also zum Beispiel ein Fernseher und ein Projektor lassen sich parallel am RX-A840 betreiben. Natürlich entsprechen sämtliche HDMI-Anschlüsse dabei dem neuesten Standards. Das heißt, sie sind voll 4K- und 3D-tauglich. Einer der zwei Ausgänge verfügt ausserdem über einen Audio-Return-Channel, kurz ARC. Somit lässt sich beispielsweise der Ton des TV-Tuners an den AV-Receiver leiten, um ihn so über das Surroundset wiedergeben zu können – und zwar mit dem gleichen Kabel, mit dem Bildinformationen vom 840er an den Fernseher geleitet werden! Signale sämtlicher Videoeingänge, also auch die der analogen, können von der Yamaha-Schaltzentrale bis auf die volle Ultra-HD-Auflösung, also 3840 x 2160 Pixel hochskaliert werden um so auch modernste, höchstauflösende 4k-Displays voll ausreizen zu können.
Interessant für Smartphone-Nutzer: Unter der grossen Frontklappe befindet sich ein USB-Anschluss, über den Bild- und Ton-Dateien von Android- oder iOS-basierten Geräten in den Yamaha gelangen und von dort auf dem Fernseher oder über die Lautsprecher wiedergegeben werden können. Freunde der guten alten Vinylschallplatte dürfen sich ausserdem über einen Phono-MM-Eingang freuen. Wer gern Radio hört, für den bieten die Yamaha-Receiver sowohl einen klassischen AM/FM-Tuner, als auch volle Internetradio-Kompatibilität.

Trotz der vielen Anschlüsse wirkt die Rückseite des 80ers strukturiert und aufgeräumt. Dabei hat Yamaha auch an Plattenliebhaber gedacht und seinen AV-Boliden mit einem entsprechenden MM-Phonoeingang (1) bestückt. Über die beiden HDMI-Ausgänge (2) lassen sich zwei Bildwiedergabegeräte parallel mit Signalen versorgen. Sieben HDMI-Eingänge (3) bieten nahezu unendliche Quellvielfalt.

Trotz der vielen Anschlüsse wirkt die Rückseite des 80ers strukturiert und aufgeräumt. Dabei hat Yamaha auch an Plattenliebhaber gedacht und seinen AV-Boliden mit einem entsprechenden MM-Phonoeingang (1) bestückt. Über die beiden HDMI-Ausgänge (2) lassen sich zwei Bildwiedergabegeräte parallel mit Signalen versorgen. Sieben HDMI-Eingänge (3) bieten nahezu unendliche Quellvielfalt.

 

 

Damit hätten wir dann jetzt die klassischen Eingänge auch abgearbeitet. Bleiben noch die netzwerkgestützten Wiedergabefunktionen. Dafür muss der Receiver natürlich mit dem Heimnetzwerk verbunden werden. Das Funktioniert entweder per Kabel oder wireless via WLAN.
Selbstverständlich verfügt unser Testgerät ebenso über die weit verbreitete AirPlay-Funktion, über die Musik aus iTunes kabellos, mit nur einem Klick auf verschiedene Endgeräte gestreamt werden kann. Als wäre das nicht genug, bietet der RX-A840 dank DLNA-Kompatibilität auch die Möglichkeit direkt auf Inhalte zugreifen zu können, die auf Medienservern gespeichert sind. Das heißt sie können ihre Musiksammlung auf einer NAS (Network Attached Storage), also einer Netzwerkfestplatte, speichern und über den Receiver darauf zugreifen, ohne dass dafür ein zusätzliches Gerät eingeschaltet werden muss.
Sie besitzen gar keine eigene Musiksammlung mehr, sondern greifen wie viele andere auf einen der vielen Musikstreamingdienste zurück? In diesem Fall lässt sie der Aventage-Receiver natürlich auch hier nicht im Stich. Im Gegenteil, denn er unterstützt gleich drei der wichtigsten Musikflatratedienste: Spotify, Rhapsody und Juke. Im Fall von Spotify funktioniert dies dank Spotify-Connect-Funktion besonders komfortabel. Hier fungiert das eigene Smartphone bzw. Tablet, auf dem die Spotify-App installiert ist, als Fernbedienung. Das funktioniert ähnlich wie auch bei AirPlay. Das heißt, man wählt auf dem Smartphone den gewünschten Song aus und drückt auf das kleine Lautsprechersymbol unten rechts. Das war es auch schon, denn augenblicklich wird der Song nun nicht mehr über das Handy, sondern über die heimische Anlage wiedergegeben.

Ist Spotify gewählt, empfängt der RX-A840 sämtliche Signale des Streamingdinstes direkt. Das Handy bzw. Tablet wird in diesem Falle nur noch als Fernbedienung genutzt.

Ist Spotify gewählt, empfängt der RX-A840 sämtliche Signale des Streamingdinstes direkt. Das Handy bzw. Tablet wird in diesem Falle nur noch als Fernbedienung genutzt.

 

 

Einrichtung & Installation

Die Einrichtung der neuen Yamaha-Receiver ist denkbar einfach, denn nachdem sämtliche Zuspieler und Lautsprecher mit dem 840er verbunden worden sind, braucht nur noch das beiliegende Messmikrofon angesteckt und am Hörplatz aufgestellt werden. Anschliessend beginnt die YPAO genannte Einrichtung vollautomatisch. Dabei fragt der Receiver zu Beginn des Messvorgangs, ob er auf lediglich einen oder mehrere Hörplätze einmessen soll. Wenn sie also hauptsächlich alleine oder zu zweit, dicht bei einander sitzend, Filme schauen, dann genug ein einziger Messpunkt. Gucken sie hingegen auch mal in größeren Gruppen, dann empfiehlt es sich mehrere Messungen durchzuführen, um den bestmöglichen Kompromiss für alle Plätze zu finden. Ist die Messung gestartet, verlässt man am besten den Raum, um störende Geräusche oder Reflexionen zu vermeiden, die zu Messfehlern führen können. Sollten sie beim Anschluss der Lautsprecher einen Fehler gemacht haben (z.B. verpolter Lautsprecher), registriert das YPAO diesen Umstand und weist sie auf eventuelle Ungereimtheiten hin. Zudem registriert das System, ob ein Subwoofer angeschlossen ist und entscheidet selbstständig wie es mit dem Bass umgeht.
Die wichtigsten Einstellungen wären damit bereits erledigt. Natürlich bleibt es jedem Besitzer eines Aventage-Receivers freigestellt die ermittelten Werte ganz nach Belieben zu verändern. Meiner Erfahrung nach passen die Werte des YPAO aber so gut, dass dieser Schritt in den allermeisten Fällen nicht notwendig sein wird.

Einstellungen die über diese „Basics“ hinausgehen, müssen natürlich weiterhin manuell vorgenommen werden. Natürlich nur wenn Sie sich dies zutrauen, denn hervorragend funktionieren tut der Receiver bereits jetzt – nur sind noch lange nicht alle Funktionen ausgereizt. Beispiel: Es lassen sich zum Beispiel alle Eingange frei konfigurieren und mit eigenen Bezeichnungen und Icons versehen, um den Receiver individuell an ihre Gegebenheiten anzupassen. Oder falls sie nur einen TV-Tuner und einen Blu-ray-Player angeschlossen haben, lassen sich alle weiteren Eingänge deaktivieren. Das ist praktischer als man vielleicht auf Anhieb denkt und hat zur Folge, dass nicht genutzte Eingänge nicht mehr in der Vorauswahl auftauchen und man nicht mehr lange suchen muss, um die Gewünschte Quelle zu finden. Als nicht minder komfortabel erweist sich die Scene-Tasten, die sich auf der Fernbedienung und der Gerätefront wiederfindet. Über selbige lassen sich nicht nur die passenden Eingänge auswählen, sondern gleich auch die zugehörigen Geräte automatisch einschalten und die dazu passenden Soundeinstellungen laden. Als ebenfalls besonders praktisch erweist sich darüber hinaus die Steuerung des 840ers per App. Diese lässt sich natürlich kostenlos aus den jeweiligen Appstores für Android oder iOS downloaden.

Über Yamahas hauseigene App lässt sich der RX-A840 uneingeschränkt bedienen.

Über Yamahas hauseigene App lässt sich der RX-A840 uneingeschränkt bedienen.

 

 

Effektgeladener Surroundzauber oder Schnurstracks raus

Nun zum klanglichen Teil des Praxistests, der nach der ausgesprochen einfachen Einrichtung diesmal schon eine halbe Stunde nach dem Auspacken hätte beginnen können. Die Betonung liegt auf den Wörtchen können“, denn natürlich habe ich dem Yamaha, wie üblich, eine ausgiebige Einspielzeit von 48 Stunden gegönnt.
Zwei Tage später war es dann einmal mehr Disneys Animationsfilm „Bolt“, der für meinen ersten Soundcheck herhalten musste. Genauer gesagt die Passage, in dem der Superhund seinen Menschen „Penny“ vor dem bösen, grünäugigen Dr. Calico beschützen muss. Speziell die Eröffnungsszene eignet sich hervorragend für einen Test, da sie von leisen bis sehr lauten Passagen alles abdeckt und mit einer breit gefächerten Vielfalt unterschiedlichster Effekte versehen ist. Ohne dass ich irgendwas an den vom YPAO vorgenommenen Einstellungen verändert hätte, spielt das Surroundset vom ersten Moment an perfekt zusammen, was mich mich dann doch überrascht. Und zwar, weil ich diese Szene schon mehrfach gesehen habe, mich die Handlung aber noch nie so schnell in ihren Bann gezogen hat. Die Erklärung muss einfach in der perfekten Abstimmung zwischen Verstärker und Lautsprecher liegen, die sämtliche feine Details fein aufgelöst über den ganzen Raum verteilt wird. Dabei wird jede noch so kleine Einzelheit ebenso präzise wiedergegeben, wie die grösseren Ereignisse wie beispielsweise Explosionen und Crashs, mit denen sich Bolt hier herumschlagen muss. Letztere mit einer Dynamik und einer Impulskraft, die man sonst nur von deutliche grösseren AV-Boliden kennt. Möglich machen das die erstaunlichen Leistungsreserven, die herstellerseitig mit üppigen 160 Watt pro Kanal angegeben werden. So kommt der Yamaha nach einer weiteren Lautstärkeerhöhung noch lange nicht an seine Grenzen, was bedeutet, dass ich mir über Verzerrungen oder fehlende Leistungsreserven absolut keine Sorgen machen muss.
Im zweiten Teil des Tests muss der RX-A840 sein Können dann in der Musikwiedergabe unter Beweis stellen. Natürlich zunächst im besonders high-fidelen „Straight“-Modus. Ist dieser aktiviert, werden alle klangverändernden Schaltungen im Gerät ausgeschaltet, so dass das eingehende Signal im Yamaha lediglich verstärkt wird. Dieser Modus empfiehlt sich also, wenn man seine Lieblingssongs möglichst unverfälscht hören möchte. Noch einen Schritt weiter geht es im Modus „Pure Direct“. Ist dieser gewählt, werden zusätzlich Funktionen ausgeschaltet, die primär nicht mit der Wiedergabe zusammenhängen, momentan aber auch nicht zwingend benötigt werden – das Display zum Beispiel. Ein Modus für Puristen, der laut Yamaha eine zusätzliche Klangverbesserung verspricht. Und hier haben die Japaner nicht zuviel versprochen, denn so eingestellt klingt der Receiver von der ersten Sekunde an direkt, sauber und einfach schön. Eben so wie es sein soll. Doch trotz aller Präzision und Akkuratesse habe ich es mir nicht nehmen lassen mit den umfangreichen DSPs des Yamahas zu experimentieren – und davon hat der schicke Alleskönner eine ganze Menge! Alleine für Musik wären da sechs Programme, über die sich große und kleine Konzerthallen für Klassische Musik über einen rauchigen Jazzklub bis hin zum berühmten „Roxy Theatre“ in Los Angeles originalgetreu darstellen lassen. Letzteres eignet sich besonders für die Wiedergabe von Rockmusik. Kein Wunder, denn schließlich wurde es einst für genau diesen Zweck gebaut. Das ganze funktioniert dann auch so gut, dass ich die „Black Keys“, obwohl von einer Studio-CD abgespielt, endlich einmal wieder (fast) Live erleben darf. Legt man übrigens den „Roxy-DSP“ über eine Aufnahme, die tatsächlich im Roxy (Frank Zappa – Roxy & Elsewhere) entstanden ist, funktioniert dieses weniger gut. Die Erklärung dafür ist aber schnell gegeben, denn die in der Aufnahme enthaltenen Rauminformationen sind in Verbindung mit der zusätzlichen DSP-Simulation dann einfach zu viel des Guten. Als Kritik sollte dieser Punkt allerdings nicht gesehen werden, sondern nur als kleiner Hinweis für Besitzer entsprechender Software. Die Auswahl an DSPs für Filme ist übrigens ähnlich groß wie die für Musik. Selbst für Konsolen-Zocker bietet der Yamaha zwei passende Programme. Besondere Erwähnung soll letztlich aber ein Filmprogramm finden, das ich bisher noch nicht kannte: „Mono Movie“. Für alte Filme mit nur einem Tonkanal gedacht, bereitet es den Sound so auf, dass es „wie in der Atmosphäre eines guten alten Kinos“ klingt. Ein tolles Feature, dass gerade Freunde inhaltsstarker Filmklassiker begeistern wird.

Über Yamahas Conroll-App lassen sich die wichtigsten Funktionen des RX-A840 direkt anwählen. (hier z.B. Quellenwahl, DSP-Wahl oder Scene-Preset)

Über Yamahas Conroll-App lassen sich die wichtigsten Funktionen des RX-A840 direkt anwählen. (hier z.B. Quellenwahl, DSP-Wahl oder Scene-Preset)

 

 

Fazit

Der neue RX-A840 aus Yamahas Aventage-Serie bietet alles, was ein AV-Receiver für anspruchsvollere Filmfans mitbringen muss: gutes Aussehen, hervorragende Verarbeitungsqualität, eine kinderleichte Einrichtung, umfangreiche Einstellmöglichkeiten und erstklassigen Klang. Zur Preisempfehlung von 899,00 Euro bieten die japanischen Mehrkanalspezialisten somit einen Receiver, der weder in Sachen Leistung oder in Bezug auf Anschlussvielfalt und Flexibilität Wünsche offen lässt und eine Klangqualität liefert, die bis vor kurzer Zeit nur deutlich hochpreisigeren AV-Geräten vorbehalten war.

 

Test & Text: Jonas Bednarz

Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Modell:Yamaha
RX-A840
Produktkategorie:AV-Receiver
Preis:899,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- schwarz
- silber
Vertrieb:Yamaha, Rellingen
Telefon: 04101 / 30 30
www.yamaha.de
Gewicht10,6 kg
Abmessungen (B x H x T)435 x 171 x 369 mm
Anzahl Endstufen (Leistung)7 (a 160 Watt)
Eingänge- 8 x HDMI
- 5 x Composite
- 2 x Video-Komponenten (YUV)
- 6 x Analog Chinch
- 2 x optisch Digital
- 2 x koaxial Digital
- Ethernet
- WiFi
- AirPlay
- DLNA
- HTC Connect
Ausgänge- 2 x HDMI
- 2 x Subwoofer
- 1 x Komponent (YUV)
- 2 x Composite
- 7 x Lautsprecher-Terminals
Surround Sound Formate- Dolby TrueHD
- DTS HD Master
- DTS ES
- DTS 96/24
- Dolby Digital EX
- ProLogic IIx
- Dolby ProLogic IIz
- Cinema DSP
- Silent Cinema
Musik Formate- MP3
- WMA
- AAC
- FLAC 192/24
- WAV 192/24
- ALAC 96/24
Netzwerk- AirPlay Musik-Streaming
- HTC Connect
- DLNA
- Internetradio
- Spotify Connect
- Napster
Besonderes:- UKW-Tuner mit RDS
- Bi-Amping-Betrieb
- Mehrzonenbetrieb
- YPAO
- App für Android und iOS
- Video-Skalierung bis 4k
- Scene
- Automatische Lautsprecherkonfiguration
- ECO Mode
- Virtual Presence Speaker
Benotung:
Klang (60%):1+
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1+
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

 

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