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Redakteur

Wer eine gute Idee hat, sollte diese auch verfolgen. Erst recht, wenn es sogar eine sehr gute Idee ist. Und aus genau diesem Grund gibt es jetzt wieder Neuigkeiten aus der Welt von Xounts.

Kaum hatte uns das neue Xounts erreicht, war es auch schon in der Redaktion aufgebaut.

Kaum hatte uns das neue Xounts erreicht, war es auch schon in der Redaktion aufgebaut.

Was ist Xounts?

Bei Xounts handelt es sich in erster Linie um ein Soundsystem, das allerdings auch die Bereiche Design und Licht erschließt. Denn neben einem 2.1-System beinhaltet ein Xounts auch noch eine Beleuchtungsfunktion sowie die Möglichkeit des individuellen Äußeren in Form sogenannter „Styles“ (s. u.). Treibende Kraft hinter der Entwicklung ist Oliver Richter. Perfektionistisch veranlagt hat er die letzten Jahre seit Veröffentlichung der ersten Xounts-Generation genutzt, um seine Idee noch weiter zu verbessern. Dabei ist er sogar so kompromisslos vorgegangen, dass die neue Generation des Xounts auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen quasi komplett neu entwickelt wurde. Schon der Vorgänger hatte mich restlos begeistert und dementsprechend gespannt war ich auf den Besuch von Oliver in unserer Redaktion. Dabei wurde nicht lange gefackelt: Noch während der kurzen Einführung über das neue Xounts öffneten wir auch schon ungeduldig den Karton und machten uns an den Aufbau des uns für diesen kurzen Vorab-Test zur Verfügung gestellten Vorserienmodells.

Stabiler Bausatz

Das pyramidenförmige Xounts-System wird nämlich als Bausatz geliefert, ist dabei aber deutlich unkomplizierter zusammenzubauen als die klassische Lautsprecherbox. Werkzeug wird gar nicht benötigt, lediglich ein bisschen Fingerspitzengefühl ist hilfreich. Als Basis dient der Standfuß, der in mattem Schwarz ein unauffälliges wie sicheres Fundament bietet. Das Stromkabel wird von unten eingesteckt und verschwindet, dem ästhetischen Anspruch gerecht werdend, fast völlig aus dem Blickfeld. An der Seite des Standfußes befinden sich Regler für Lautstärke und Bass-Intensität sowie Anschlüsse für Miniklinke und USB und zwei weitere Knöpfe. Diese dienen dem getrennten Einschalten von Lautsprecher und Beleuchtung. Denn Xounts ist eben kein Lautsprecher wie jeder andere: Man kann es auch ganz einfach als Stimmungslicht beim Fernsehen oder einem Abendessen mit Freunden nutzen. Aber da ich bereits aus eigener Erfahrung weiß, was so ein Xounts zu leisten im Stande ist, möchte ich natürlich vor allem hören, was in der neuen Generation steckt. Dazu installieren wir das Bluetooth-Modul mit zwei Handgriffen und stecken anschließend den Korpus auf den Standfuß. Dank der neuen Schiebe-Arretierung ist er schnell fixiert. Eine brillante Neuerung, denn so steht das neue Xounts extrem stabil und lässt sich sogar problemlos von A nach B tragen, ohne dass etwas verrutscht. An den Innenseiten der Pyramide sind die beiden Exciter befestigt, die den Korpus als Klangkörper nutzen und so den typischen 360-Grad-Sound des Xounts erzeugen, der sich im ganzen Raum verteilt und überall für ein hervorragendes Klangerlebnis sorgen soll.

Der mattschwarze Standfuß bietet alle nötigen Bedienelemente - wer eines der Drahtlosmodule installiert, kann Xounts natürlich auch per Smartphone steuern.

Der mattschwarze Standfuß bietet alle nötigen Bedienelemente – wer eines der Drahtlosmodule installiert, kann Xounts natürlich auch per Smartphone steuern.

Lautsprecher mit Style

Nun kommen die „Styles“ ins Spiel. So heißen die dünnen, aber robusten Hüllen, die dem Korpus sein besonderes Gesicht geben und für Designliebhaber wohl der größte Pluspunkt des Xounts sind. Hier bietet der Hersteller nicht nur eine riesige Auswahl fertiger Styles: man kann sogar sein eigenes Modell erstellen und somit jedes Xounts perfekt personalisieren. Und wer dann noch die LED-Lampe mit Farbwechselmodul auswählt, kann das Erscheinungsbild auf Knopfdruck sogar noch vielfältiger gestalten. Aber wir wollen uns ja wie gesagt auf den Klang konzentrieren. Wir entscheiden uns für einen Style im Streifenlook und stülpen ihn über den Korpus. Schnell mit dem Rahmen fixieren, die magnetisch befestigte Pyramidenspitze aufsetzen und dann geht es auch schon los. Auf die Schnelle haben wir zwar nur ein paar MP3 auf dem Smartphone zur Hand, aber warum nicht mal einen Härtetest wagen? Stecker rein, Knopfdruck, Kopplung, Play! Und obwohl ich schon fast übertrieben hohe Erwartungen hatte, bin ich überrascht: Der komplette Raum ist vom Klang erfüllt, selbst beim Herumwandern fällt kein Detail hintenüber, nichts wird verschluckt und im Tieftonbereich ist das gewachsene Potenzial dank des größeren Subwoofers sofort spürbar. Ein Querschnitt durch ziemlich alle Musikgenre zeigt, dass in einem Xounts ein absolut vielseitiges Allround-Genie steckt. Fast schon erschreckend, dass Oliver ganz beiläufig anmerkt, dass das Entwicklerteam sogar noch eine Möglichkeit gefunden hat, beim Sound noch ein paar Qualitätsprozente zusätzlich draufzupacken.

Der Blicks ins Innere: Die beiden Exciter an den Innenseiten des Korpus nutzen diesen als Klangkörper. Am Boden des Standfußes ist zentral die Beleuchtung installiert, zusätzliche Module finden daneben Platz.

Der Blicks ins Innere: Die beiden Exciter an den Innenseiten des Korpus nutzen diesen als Klangkörper. Am Boden des Standfußes ist zentral die Beleuchtung installiert, zusätzliche Module finden daneben Platz.

 

Kompatibel dank Modulsystem

Als wäre das nicht schon überzeugend genug, ist die neue Xounts-Generation extrem kontaktfreudig. Das gilt sowohl für die Beleuchtung, die standardmäßig mit einer Energiesparlampe bestückt ist, aber mit allen gängigen LED-Lampen (mit E27-Fassung) kombiniert und sogar in Netzwerke wie Philips hue integriert werden kann. Vor allem aber gilt es für den Sound, der sowohl ganz klassisch per Kabelanschluss als auch über das Bluetooth- oder Wireless-Modul und sogar mit Sonos, Apple Airplay oder Audiofly zugespielt werden kann. Die Grenzen der Xounts-Konfiguration sind also mittlerweile im Normalfall kaum noch zu erreichen. Wir sind auf die Möglichkeiten gespannt und werden uns das neue Xounts in einem ausführlichen Test noch einmal ganz genau ansehen.

 

Fazit

Das Xounts der neuen Generation überzeugt schon nach dem ersten Testlauf und macht Lust auf mehr. Dank der vielen neuen Möglichkeiten ist jedes Xounts noch individueller, noch vielseitiger und die modulare Kombinationspalette sowie die Möglichkeit der einzigartigen Styles verleiht jedem Xounts das Potenzial zum weltweiten Unikat. Der Einstiegspreis von 299 Euro für die Basisversion ist für diese hochwertige Kombination aus Sound, Licht und Design extrem fair und dürfte höchstens in einer Hinsicht problematisch werden: der Nachfrage gerecht zu werden.

Text: Martin Sowa Fotos: www.lite-magazin.de

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