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Redakteur
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Der Bluetooth-Lautsprecher für den kleinen Geldbeutel: Bunt, einfach zu bedienen und so kompakt, dass er in fast jede Hosen- oder Jackentasche passt. Wir testen, ob JBL seine gewohnte Klangqualität auch mit dem Mini-Speaker Go auch in der unteren Preisklasse liefert.

Geliefert wird der ultrakompakte JBL Go in einer hübschen transparenten Verpackung.

Geliefert wird der ultrakompakte JBL Go in einer hübschen transparenten Verpackung.

Damit man mit seinen Bluetooth-Lautsprechern auf dem zurzeit ziemlich überfüllten Markt auffällt, muss man sich als Hersteller schon etwas Besonderes einfallen lassen. JBL, Spezialist für Audiosysteme, die die meisten von uns allein schon von Konzertbesuchen oder anderen Veranstaltungen kennen, versucht sich durch auffallend bunte Farben und erfreulich erschwingliche Preise einen guten Platz in der großen Auswahl am Markt zu sichern.
Mit dem ersten THX-Lautsprechersystem konnte JBL schon in den 80er-Jahren viele Kinobesucher von der exzellenten Klangqualität seiner Boxen überzeugen. Inzwischen haben sich die JBL-Ingenieure aber auch zu echten Spezialisten im mobilen Bereich entwickelt, was sich in unseren Tests der Modelle Charge 2+ oder dem Bluetooth-Kopfhörer E50BT bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte. Nun haben die Amerikaner ihr technisches Know-How in eine noch handlichere und leichtere Form gesteckt. Eine, die den schwachen Sound vom Smartphone oder Tablet deutlich verbessern soll.

Der JBL Go präsentiert sich als idealer Begleiter im mobilen Einsatz. Selbst ein paar Regentropfen oder etwas Sand machen dem kleinen Aktiv-Lautsprecher wenig aus.

Der JBL Go präsentiert sich als idealer Begleiter im mobilen Einsatz. Selbst ein paar Regentropfen oder etwas Sand machen dem kleinen Aktiv-Lautsprecher wenig aus.

Äußerer Eindruck und Einsatzmöglichkeiten des JBL Go

Als erstes fällt die Farbvielfalt auf, die einem vor dem Ladenregal die Auswahl schwer machen kann. Den Go bietet JBL nämlich in gleich acht Farben an: Rot, Türkis, Gelb, Pink, Blau, Grau, Orange und Schwarz. Vorausgesetzt man möchte, kann man sich also zu jeder Jacke die farblich passende Box kaufen.
Der griffige Korpus des Lautsprechers ist zur Sicherheit von einer gummierten Silikonschicht umhüllt. Diese schützt ihn gegen leichte Stöße, Kratzer oder aufkommende Feuchtigkeit. Generell ist der kleine Kasten aber nicht wasserdicht und sollte somit bei einsetzendem Regen – z.B. während der Wanderung – besser im Rucksack verschwinden. Seitlich eingelassen bietet der Go eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, über die man seine Zuspieler auch direkt via Kabel mit dem Go verbinden und ein Mikro-USB-Anschluss, über den der integrierte Akku wieder geladen werden kann. Außerdem befinden sich dort noch ein Mikrofon, welches der Freisprechfunktion dient. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich eine kleine Mulde, in der sich beispielsweise eine (leider nicht zum Lieferumfang gehörige) Schlaufe verankern lässt. Alternativ lässt sich hier aber auch ein kleiner Karabinerhaken montieren, mit dem man den kleinen Bluetooth-Speaker beispielsweise an einem Rucksack befestigt. Genau das haben wir auch gemacht. Dazu aber später mehr …
In die Gehäuse-Oberseite sind fünf Bedientasten eingelassen. Von links nach rechts gesehen, dienen diese folgenden Funktionen: Ein-/Ausschalten, Bluetooth-Pairing, Lautstärkenregulierung und Freisprechfunktion. Letztere fungiert während der Musikwiedergabe übrigens auch gleichzeitig als Wiedergabe-/Pausetaste. Da besagte Knöpfchen direkt unter der Schutzhülle sitzen, was bei einem Outdoor-Lautsprecher zweifelsohne Sinn macht, benötigt man einen gewissen Druck um die gewünschte Funktion auszuführen. Auch das macht Sinn, denn so ist ungewolltes Betätigen der Tasten nahezu ausgeschlossen.
Da der Funktionsumfang des JBL sich in seiner Preisklasse als sehr umfangreich darstellt, lässt er jede Menge Einsatzmöglichkeiten zu. Egal, ob er den Nachwuchs im Kinderzimmer in den Schlaf wiegen, laute Tanzrhythmen am Strand oder bei der Grillparty liefern, einem die Arbeit – beispielsweise das Schrauben unter dem Auto – mit Musik erleichtern oder er den Sprachtrainer, den man im Urlaub auf dem Handy dabei hat, verständlich wiedergeben soll – solange das Bluetooth-Signal stark genug ist, sind der Mobilität des Go also kaum Grenzen gesetzt. Durch vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist dieser Bluetooth-Lautsprecher also für jeden der viel unterwegs ist, schonmal eine klare Empfehlung.

Ladebuchse, Audioeingang und Mikrofon befinden sich in der rechten Aussenwand des JBL Go.

Ladebuchse, Audioeingang und Mikrofon befinden sich in der rechten Aussenwand des JBL Go.

Lieferumfang, Bedienung und Zubehörtipp

Eines vorweg: Der Lieferumfang ist überschaubar. Zu ihm gehören lediglich ein recht kurzes Mini-USB-Kabel und eine Kurzanleitung in der Schriftgröße: „Ich glaub ich muss zum Augenarzt“. Aber Spaß beiseite, denn zum Glück wird die Anleitung aufgrund der selbsterklärenden Bedienung fast schon überflüssig.
Beim USB-Kabel hätten es ein paar Zentimeter mehr vielleicht ganz gut getan, denn je nachdem wo sich eine Ladegelegenheit auftut, bleiben einem nicht viele Möglichkeiten den Lautsprecher gut und sicher zu platzieren. Ein Netzteil ist leider ebenfalls nicht mit inbegriffen, das aber ist bei diesem Preis auch nicht zu erwarten. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn jedes handelsübliche USB-Netzteil verrichtet hier ebensogut seinen Dienst. Und davon sollten in jedem Haushalt inzwischen ja so einige rumliegen.
Sollten Smartphone oder Tablet und JBL-Bluetooth-Box einmal gleichzeitig geladen werden müssen, empfiehlt sich übrigens der Erwerb eines USB-Multi-Ladegerät wie das Hama-Powerhouse. Dieses erkennt dann, ob eines oder mehrere USB-Geräte angeschlossen sind und verteilt den benötigten Ladestrom automatisch und entsprechend nach Bedarf. Somit können nahezu alle Fotokameras, Smartphones und andere mobilen Geräte zeitgleich und sicher geladen werden.

Zum Lieferumfang gehöre der Bluetooth-Lautspreher Go, ein Mikro-USB-Kabel sowie eine Bedienungsanleitung

Zum Lieferumfang gehöre der Bluetooth-Lautspreher Go, ein Mikro-USB-Kabel sowie eine Bedienungsanleitung

Zu den technischen Daten

Die kompakten Abmessungen von 6,83 Zentimeter in der Höhe, 8,27 in Breite und 3,08 in der Tiefe machen den Go bei einem Gewicht von gerade einmal 130 Gramm sehr handlich und portabel. Bluetooth ist in der Version 4.1 vorhanden und somit mit jedem aktuell gängigem Android– oder iOS-Smartphone und Tablet und allen aktuellen Laptops kompatibel. Die Reichweite ist mit max. zehn Metern recht ordentlich. Solange keine dicken Betonmauern im Weg sind, lassen sich sogar zwei Geräte über zwei Etagen koppeln. Der Go besitzt eine Status-LED die den Ladestatus und den Betriebszustand anzeigt. Blau bestätigt dabei logischerweise den erfolgreichen Bluetooth-Verbindungsaufbau. Der integrierte Lithium-Ionen Akku liefert eine Nennleistung von 600mAh, was für ein solch kompaktes Gerät sehr erstaunlich ist. Die Ladezeit beträgt ungefähr 1,5 Stunden (je nach Anschluss und dessen Leistung). Die Musik wird laut Hersteller mit einer maximalen Ausgangsleistung von drei Watt ans Ohr gebracht. Klingt vielleicht wenig, reicht aber locker aus. Dazu aber später mehr.
Die Akkulaufzeit hängt hingegen stark von der gewählten Lautstärke ab. Bei maximalem Pegel (eher im Außenbereich, denn der Go ist kein Schwächling) hält er etwa zwei Stunden. Unter Zimmerlautstärke sorgt er hingegen etwa vier Stunden für guten Sound. Ist dagegen die leise Hintergrundberieselung beim Candellight-Dinner angesagt, kann man diese bis zu sieben Stunden genießen. Und das alles zu einem Preis, der aktuell bei knapp 30,00 Euro liegt.

Dank spezieller Vorrichtung lässt sich der kleine Lautsprecher auch an einer Schlaufe bzw. einem Karabiner befestigen.

Dank spezieller Vorrichtung lässt sich der kleine Lautsprecher auch an einer Schlaufe bzw. einem Karabiner befestigen.

Die Installation: supereinfach:

Stellt sich nun nur noch die Frage, wie der GO mit dem Smartphone – in meinem Fall ein iPhone – verbunden wird und kommuniziert. Nichts einfacher als das:

1. JBL Go einschalten
2. Am Smartphone/Tablet/Laptop Bluetooth-Funktion einschalten
3. Bluetooth-Taste auf der Oberseite des Lautsprechers kurz drücken
4. „JBL GO“ aus Liste verfügbarer Bluetooth-Partner auswählen
5. Musikwiedergabe starten
Um die Verbindung wieder zu trennen, wird dann einfach die Funktion Bluetooth an einem der beiden Geräte wieder ausgeschaltet. Fertig!

Waren zwei Geräte schon einmal miteinander verbunden:
1. JBL Go einschalten
2. Bluetooth-Funktion an der Quelle (z.B. Handy) einschalten
3. „JBL GO“ aus „meine Geräte“ auswählen
Beide Geräte verbinden sich nun wieder automatisch miteinander.

Einfacher kann der Verbindungsaufbau kaum erfolgen. Nachdem Bluetooth im Smartphone und am JBL aktiviert ist, gibt sich der Go bereits in der Liste der verfügbaren Spielpartner zu erkennen. Kleiner Tipp: unbedingt den  im Smartphone vorhandenen "Equalizer" ausschalten.

Einfacher kann der Verbindungsaufbau kaum erfolgen. Nachdem Bluetooth im Smartphone und am JBL aktiviert ist, gibt sich der Go bereits in der Liste der verfügbaren Spielpartner zu erkennen. Kleiner Tipp: unbedingt den im Smartphone vorhandenen “Equalizer” ausschalten.

Keine offenen Wünsche

Sobald die Box mit seinem Quellgerät verbunden ist, kann es dann auch schon losgehen.
Schnell noch eine Playlist mit den eigenen Lieblingstiteln erstellt, die Box mittels Karabiner am Rucksack befestigt und dann ab zum Rheinufer. Der Weg dorthin (mit dem Fahrrad) macht mit Musikbegleitung gleich auch viel mehr Spaß. Am Ufer angekommen: Handtuch ausgepackt, draufgelegt, den Lautsprecher daneben gestellt dann das Wellenrauschen nebst sanfter, klassischer Töne genossen. So lässt sich der Feierabend genießen – vor allem, wenn das Wetter selbst im Oktober noch mitspielt! Der eingehende Telefonanruf reisst mich dann aus der Entspannung. Mit nur einem Tastendruck ist der Anruf der Freunde dann angenommen und der Grillabend geplant. Den Lautsprecher ratzfatz wieder am Rucksack befestigt und ab nach Hause. Genauer gesagt auf die Terrasse, den Grill anwerfen. Freunde zum Grillen sind kurz darauf da. Also schnell wieder die Playliste starten, die Box an einer Schlaufe an einen Ast hängen, von wo sie für ordentlich Stimmung auf der Grillparty sorgt.
22.00 Uhr: die Lautstärke herunter regeln, damit sich die Nachbarn nicht beschweren.
23.00 Uhr: Wolken ziehen auf und es beginnt zu regnen. Grillparty ist vorbei und der JBL Go sollte auch ins Trockene, damit man länger etwas von ihm hat.
Allein dieser kurze Praxistest zeigt, dass der kleine Bluetooth-Würfel sehr mobil einsetzbar ist und Leuten, die ihre Freizeit hauptsächlich im Freien verbringen, eine gute Alternative zu klobigeren Lautsprechern bietet. Zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder einfach – wie bei mir – beim Sonnenbad am Wasser. Der Go liefert dabei einen sehr lebendigen und klaren Klang. Kommt dann während der Wiedergabe ein Anruf rein, kann dieser dank Freisprechfunktion inkl. effektiver Geräuschunterdrückung locker und gut verständlich über ihn geführt werden. Tiefe Töne kommen bei der kompakten Bauweise allerdings leider etwas zu kurz, was sich durch eine wandnahe Platzierung oder die Aufstellung nahe eines größeren (festen) Gegenstandes allerdings noch ein bisschen aufpäppeln lässt. Mitten- und Hochtonbereich klingen auch bei maximaler Lautstärke noch kräftig und erstaunlich verzerrungsarm.
Kleiner Tipp: um den puren Klang des Lautsprechers zu erleben, empfiehlt es sich die voreingestellten Klangprogramme (den Equalizer) des Smartphones oder des Laptops auszuschalten. Ein Punkt, der auch in Verbindung mit anderen Bluetooth-Empfängern gilt, denn die vorgegebenen Presets im Tablet oder Handy verschlechtern des Sound allenfalls und bieten nur in den seltensten Fällen eine Klangverbesserung.
Dank 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ist jedes Gerät, das vielleicht nur einen Kopfhörerausgang für die Audioausgabe anbietet, dann schnell mit dem JBL verbunden. Der Akku ist wieder aufladbar, somit entfällt das lästige Batteriewechseln. Wünschenswert wären lediglich eine mitgelieferte Trageschlaufe und eine Titelskip-Funktion, um durch die eigene Playlist navigieren zu können, ohne das Handy zur Hand nehmen zu müssen.

Der JBL ist ultrakompakt und gerade einmal 130 Gramm schwer. Somit bietet er viele Einsatzmöglichkeiten.

Der JBL ist ultrakompakt und gerade einmal 130 Gramm schwer. Somit bietet er viele Einsatzmöglichkeiten.

Fazit

Der kompakte Bluetooth-Würfel ist leicht zu bedienen und klingt ausgewogener und kraftvoller als jeder Smartphone- oder Laptoplautsprecher. Dabei offenbart er zwar leichte Schwächen in den Bässen, liefert aber selbst bei maximaler Lautstärke noch klaren und verzerrungsfreien Klang. Ausstattungstechnisch ist er – gemessen an seiner Größe – ganz weit oben anzusiedeln. U.a. lässt sich Musik nicht nur kabellos via Bluetooth, sondern auch mittels Stereoklinkenkabel direkt von jedem beliebigen Player zuspielen. Ein sehr praktisches Feature ist die Freisprechfunktion mit Geräuschunterdrückung. Für einen angemessenen Preis bekommt man somit einen praktischen und unkomplizierten Bluetooth-Lautsprecher, der vor allem unterwegs viel Spaß macht, jede Menge Leistung und einen mehr als ordentlichen Klang bietet.

Test & Text: Andreas Hohn
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,2
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

80 %

95 %

90 %

151106.JBL-Testsiegel

Technische Daten

Modell:JBL
Go
Produktkategorie:Bluetooth-Lautsprecher
Preis:29,99 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- rot
- blau
- pink
- grau
- schwarz
- orange
- teal
- gelb
Vertrieb:Harman Deutschland, Heilbronn
Tel.: 07248 711132
www.akg.com
Gewicht:130 Gramm
Akkuleistung:5 Stunden (Herstellerangabe)
Akku-Ladezeit:1,5 Stunden
Anschluss:- Bluetooth aptX
- 3,5mm Analoganschluss
Kompatibilität:- iOS
- Android
- Windows
Lieferumfang:- JBL Go
- Micro USB-Kabel
- Kurzanleitung
- Sicherheitsdatenblatt
Besonderes:- 600 mAh-Akku
- nur 130 Gramm leicht
- Bluetooth aptX
- Ladekabel
- spritzwassergeschützt
- Freisprechfunktion
Benotung:
Klang (60%):1,3
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,2
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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