von

Chefredakteur
English (Google Translate)

Mit seiner neuen Reference-Serie beschreitet Canton neue Wege – allerdings ohne dabei auf Bewährtes zu verzichten. Die für einen Referenzklassen-Lautsprecher erfreulich erschwingliche Reference 5 K macht besonders neugierig. Sanft gerundet und in ein elegantes Hochglanz-Kleid gehüllt, passt sie in jedes gehobene Wohnambiente. Klanglich zeigt sich sich überraschend vielseitig.

Mit der neuen Reference 5 K führt Canton seine erfolgreiche Designgebung fort.

Die Nomenklatur ist eindeutig, bei Canton ist die Reference-Serie die Referenz, die Top-End-Linie. Unter ihr offerieren die hessischen Audiospezialisten mehrere Produktfamilien wie die Vento, Chrono oder GLE, um nur einige zu nennen – über ihr kommt nichts mehr. Kurz gesagt: die Reference ist bei Canton sinnigerweise die Abrundung nach ganz oben, das Nonplusultra im eigenen Produktportfolio. Angeführt von den beiden sich nach oben hin verjüngenden Modellen Reference 1 K und 3 K folgt mit der 5 K das größte Familienmitglied mit geradliniger Gehäuseform. Während die beiden größeren Geschwister optisch etwas extravaganter daher kommen, bleibt die 5K in ihrer äusseren Erscheinung eher schlicht und zeitlos. Das Design ist allerdings alles andere als langweilig, die Reference 5 K ist schlichtweg perfekt proportioniert.

Wie von Canton gewohnt, zeigt sich auch die Reference 5 K als perfekt verarbeitet. Lackeinschlüsse oder unsauber verarbeitete Kanten sucht man hier vergeblich.

Die neue Reference 5 K

Wie gesagt, die Reference-Serie steht bei Canton ganz oben im Portfolio, in sie fliessen die allerneuesten Entwicklungserkenntnisse ein. Geschaffen aus Materialien, die allerbesten Klang versprechen, sie ist aufs Äusserste optimiert. Was sie jedoch nicht ist: überteuert. Auch wenn man für ein Modell aus der Reference-Serie etwas tiefer in die Tasche greifen muss, geht es bei Canton preislich niemals in Regionen fernab der Realität. Der Stückpreis liegt hier bei 3.500 Euro. In Sachen Optik bleibt man bei Canton ebenfalls stets auf dem Boden der Tatsachen. So ist das Design der Top-End-Serie seit jeher an das bewährter Linien aus eigenem Hause angelehnt – früher an die legendäre, eher kastenförmige Karat-Reihe, heute an die sanft geschwungene Vento. Wenn auch die uns zum Test überlassene Reference 5 K auf den ersten Blick über eine ähnliche Gehäusegeometrie verfügt wie beispielsweise eine Vento 896, ist ihr Design dennoch nicht einfach imitiert, sondern in vielerlei Hinsicht neu kreiert. So erfreut sich jedes Familienmitglied der Reference-Serie einer akustisch optimierten Behausung in Bugform. Wie man es von der Vorgängerserie kennt, fällt auch die neue Reference durch ihre exzellente Lackierung auf. Das sogenannte Piano Finish wird laut Hersteller in 12 Arbeitsschritten aufgetragen, geschliffen und letztlich von Hand poliert. Ein Aufwand der lohnt, die uns zum Test überlassene schwarz glänzende Reference 5 K reflektiert das Licht blitzsauber.

In der Reference-Serie setzt Canton seit Jahren auf ein bewährtes Mehrschichtlaminat-Gehäuse in Bugform.

Besonders deutlich wird die Oberflächenqualität, sobald sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Eine Lackqualität, von der sich einige Ober- und Spitzenklasse-Modelle deutscher Automobilbauer eine große Scheibe abschneiden können. Übrigens; jede Box der Reference-Linie wird direkt in Weilrod montiert – selbstverständlich von Hand und selbstverständlich unter der Akzeptanz geringster Toleranzen. Eine Reference ist schließlich eine Reference!
Schaut man sich die Form unseres Testprobanden etwas intensiver an, ist zunächst vielleicht kein großer Unterschied zur Vento-Serie erkennbar. Muss auch nicht, die aktuelle Form hat sich schließlich seit über zehn Jahren bewährt. Der tatsächliche Fortschritt steckt stattdessen in vielen kleinen Dingen, die dem Auge des Betrachters zunächst verborgen bleiben, weil sie im Innern der Box stattfinden. Zum Beispiel setzt Canton in seiner Top-End-Linie auf einen 50 Millimeter dicken Mehrschichtlaminat, der unter hohem Druck und Hitze in die endgültige Form gepresst wurde und in Verbindung mit der internen Mehrfachverstrebung laut Hersteller „neue Maßstäbe in puncto Stabilität“ setzt. Ebenfalls neu ist der Sockel, auf dem die 5 K ruht. Dieser verleiht der Box ein Plus an Stabilität und wurde klanglich nochmals optimiert. Das in die Unterseite des Gehäuses eingelassene Bassreflexport strahlt seine Schallanteile in definiertem Abstand auf besagte Platte. Hier werden sämtliche Tieftonanteile jedoch nicht frei in alle Richtungen verteilt, sondern dank gezielter Schallführung, Canton nennt das „Bass Guide“, zum größten Teil nach vorn geleitet. Der Vorteil dabei: die 5K ist flexibler in ihrer Aufstellung und kann sogar nahe der Rückwand platziert werden.

Über den nach unten geführten Reflex-Port werden Bassanteile gezielt über den sogenannten Bass Guide Richtung Auditorium geführt.

Detailspaß mit Tieftonvolumen

Die Behausung ist aufwändig optimiert, die Oberflächenlackierung schlichtweg grandios. Kommen wir also zur Technik und beginnen beim Offensichtlichen: Wie bereits in unserem Test der Reference 7 K festgestellt, setzt Canton auch in der 5 K auf Keramik-Chassis. Damit wird auch deutlich, was es mit dem „K“ am Ende der Modellbezeichnung auf sich hat. Stellt sich die Frage, warum Canton nicht länger auf seine markanten Alu-Chassis setzt? Die Frage ist schnell und einfach beantwortet: Die Hessen setzten nach wie vor auf das silbrig-schimmernde Edelmetall, jetzt allerdings in veredelter Form. Das Schwingsystem wird in ein Elektrolysebad gelegt, wobei rund 20 Prozent in eine Keramik-Struktur verwandelt und zugleich mit Partikeln des spröden Schwermetalls Wolfram belegt werden. Ein chemischer Prozess, der dazu führt, dass die Membran noch fester wird und eine verbesserte innere Dämpfung erhält – allerdings ohne entscheidend an Gewicht zuzulegen. Sehr gut, denn so bleiben die eingesetzten Chassis weiterhin flink und impulsstark. Besagter Prozess macht sich allerdings auch visuell bemerkbar, statt der typischen silbrigen Oberfläche zeigt sich die Membran nun in mattem beige. Damit wären wir bei der optisch wohl markantesten Änderung der neuen Serie im Vergleich zu ihren Vorgängern. Dennoch wirkt alles homogen, denn die neue High-Tech-Membran wird nun sowohl auch im Mitteltöner, in den Tieftönern eingesetzt. Im Hochtöner setzt Canton ja bereits schon etwas länger auf Aluminiumoxid-Keramik. Chefentwickler Frank Göbl verspricht sich von der einheitlichen Werkstoffwahl bei allen K-Modellen eine Steigerung der klanglichen Homogenität.
Um diese weiter zu optimieren, sitzen Tweeter und Mitteltöner übrigens so nah wie möglich beieinander, wobei der Mitteltöner traditionsgemäß oberhalb der Hochton-Kalotte thront. Vergleichsweise neu ist hingegen die Schallführung des Hochtöners; der sogenannte Waveguide verspricht eine verbesserte Abstrahlung im Hochtonbereich. Während Canton seiner Reference 5 K einen respektablen Mitteltöner mit einem Durchmesser von 180 Millimetern spendiert, erscheinen die 200 Millimeter für ein Basschassis zunächst vielleicht etwas klein. Damit für eine adäquate Tieftonwiedergabe dennoch genug schwingende Membranfläche zu Verfügung steht, teilen sich hier gleich zwei Chassis die Bass-Arbeit. Durch diesen Kniff lässt sich die Front der Reference 5 K übrigens auch erfreulich schlank und perfekt proportioniert halten.

Nix Alu? Doch, Canton hat sein bewährtes Membranmaterial für die Reference-Serie allerdings nochmals veredeln lassen.

Übrigens: wer beschriebene Technik bevorzugt im Hintergrund hält, der bestückt seine neue 5 K idealerweise mit den zweiteiligen, magnetisch gehaltenen und selbstverständlich zum Lieferumfang gehörigen Gewebeabdeckungen. Ein Blick auf die nach hinten verjüngte Gehäuserückseite offenbart, dass mein Testgast in Sachen Anschluss nicht sonderlich wählerisch ist. Das hier platzierte und großzügig dimensionierte Terminal zeigt sich von hervorragender Materialqualität. Vollständig aus Metall bestehend, vergoldet – das ist ideal für besten Signaltransfer und verhindert dauerhaft Korrosion – und mit vier Buchsen ausgeführt. So lässt sie sich im Bi-Amping, als auch im Bi-Wiring-Modus betreiben. Bi-Amping beschreibt den Anschluss von zwei Verstärkereinheiten, die den Bass und die Mitten/Höhen der Reference 5 K separat antreiben. Im Bi-Wiring-Betrieb werden die Hoch- und Mittel-/Tieftonsektionen ebenfalls voneinander getrennt mit Eingangssignalen versorgt, hier allerdings über einen einzigen Verstärker. Es geht aber auch einfacher, die 5 K lässt sich nämlich auch ganz klassisch mit einem Verstärker und einem Lautsprecherkabel pro Box verbinden. Ist das gewünscht, belässt man die eingesetzten Brückeneinfach im Anschlussterminal und schließt sein Lautsprecherkabel einfach an den oberen bzw. unteren Buchsen an. Diese sind übrigens so ausgelegt, dass sie sowohl Bananas, Kabelschuhe also auch größere, unkonfektionierte Signalleiter annehmen. Bei aller beschriebenen Qualität der hier im Hörraum stehenden Boxen sollte es dann aber keinesfalls an adäquatem Zubehör fehlen. Ganz wichtig: entsprechende Lautsprecherkabel. In unserem Test haben wir unter anderem das QED Supremus eingesetzt. Zugegeben, hier befinden wir uns preislich in der Champions League – qualitativ aber ebenso. Das Supremus zeigt sich als perfekt verarbeitet und opulent ausgestattet, wobei das Highlight diesbezüglich die spreiszbaren Bananas darstellen, die einen absolut bombenfesten Halt und zugleich besten Signaltransfer garantieren.

Das Anschlussfeld der Canton kann sich sehen lassen. Die großzügig platzierten Metallbuchsen lassen sowohl die Single-Wire wie auch die Bi-Wire- bzw. Bi-Amping-Konfiguration zu.

Praxistest

Der Aufbau ist perfekt, die Lackierung grandios und die Bestückung beeindruckend und extrem vielversprechend. Die kritische Beäugung hat die Reference 5 K also schonmal mit Bravour bestanden. Zeit also, die Box auf den Praxistest vorzubereiten. Ein nicht zu unterschätzender Punkt, der nur wenig Zeit in Anspruch nimmt und hilft der Box ihr ganzes Klangpotential zu entlocken. Zunächst einmal gilt es den beiden Cantons einen stabilen Stand zu verschaffen. Dank höhenverstellbarer Tellerfüße stellt dieser Punkt schonmal kein Problem dar. Im nächsten Schritt geht es dann darum die beiden Schallwandler so auszurichten, dass die Musik bei der Wiedergabe nicht an den Lautsprechern „klebt“ sondern zwischen den Lautsprechern steht. In unserem Test stellte sich bei einer Entfernung von 2,70 Metern zueinander und zum Referenzplatz heraus, dass die 5 K idealerweise fast vollständig auf den Hörplatz ausgerichtet werden sollten, um eine eine realistische Klangbühne aufzubauen. Eine, die in ihrer Ausdehnung die Grenzen der beiden Lautsprecher leicht übertrifft und die vor allem in ihrer Tiefe zu überzeugen weiß. Den ersten Beweis dafür treten unsere Gäste aus Weilrod in Donald Fagens „Morph The Cat“ an, in dem sie vom ersten Moment an durch eine exakte Raumdarstellung imponieren. Unsere Aufstellung ist offenbar schon sehr gut gewählt, die Stimme des Hauptprotagonisten steht akustisch zentriert zwischen den Boxen, während das Begleitorchester – bestehend aus Trompeter, Gitarristen, Backgroundsänger und Schlagzeuger – leicht versetzt hinter Fagen positioniert zu sein scheint. Sehr gut, die Staffelung stimmt also auch und beweist, dass es hier auch akustisch signifikant in die Tiefe geht. Unter anderem ist die jetzt erlebte Performance auch der feinen Auflösung zu verdanken, die die Reference 5 K hier propagiert und die selbst kleinste Details nicht untergehen lässt. Das ist bemerkenswert, denn der treibende Rhythmus, den die Cantons hier an den Tag legen zeigt sich ebenfalls nicht von Schlechten Eltern. Anders gesagt: die beiden Drei-Wege-Schallwandler gehen sofort steil nach vorn, sie wollen Spaß und Emotion verbreiten – und das gelingt ihnen auch. Was aber vielleicht noch viel wichtiger ist, die Reference 5 K ist absolut langzeithörtauglich, soviel sei an dieser Stelle schonmal vorweg genommen. Selbst nach mehreren Stunden Dauerbetrieb keine Spur von nervender Hochtonüberpräsenz, keine Spur von Klangbrei und keine Spur von Ermüdung. Das Gegenteil ist der Fall, je länger man der Canton zuhört, desto offener und impulsgenauer erscheint das Klangbild. Im Umkehrschluss bedeutet dies; die 5 K wollen adäquat eingespielt werden. Was bei der ersten Hörprobe im Tiefbassbereich – und davon hat besagter Titel reichlich zu bieten – vielleicht noch etwas aufgedickt erschien, stellte sich ein paar Tage später wesentlich schlanker und weniger voluminös dar. An Tiefgang mangelt es aber auch nach einer Spieldauer von 50 Stunden nicht, davon ist bereits jede Menge vorhanden. Freunde elektronischer Musik oder agilerer Rocksongs wird’s freuen, Feingeistern wird die Reference 5 K hingegen vermutlich eine Stufe zu tief in den Basskeller absteigen.

Die Lackqualität der Reference 5 K ist schlichtweg grandios. Auf den ersten Blick hat es fast den Eindruck der Lack wäre noch nass.

Das deutsche Duo Friends n Fellow schickt sich als nächstes an unseren Hörraum mit Musik zu füllen. Ausgewählt haben wir diesbezüglich den gecoverten U2-Klassiker „Still Having Found What I`m Looking For“. Um es kurz zu machen; auch in der Wiedergabe instrumental reduzierter Stücke begeistern die schwarz-glänzenden Hessinen durch eine exzellente Detail- und Stimmwiedergabe. Egal, ob die erste sanfte Berührung der Gitarrensaiten, das leichte, kaum wahrnehmbare Schmatzen bevor Constanze Friend die ersten Töne von sich gibt oder das zu Anfang bewusst von Thomas Fellow inszenierte Klopfen auf den Gitarrenkörper, hier geht keine auch noch so kleine Einzelheit verloren. Als es im Song dann etwas ausgeprägter zur Sache geht und Fellow die perkussive Anschlagunterstützung auf seiner Gitarre intensiviert, geht das auch mit einer ausgeprägten Bestimmtheit im Bassbereich einher. Wie gesagt, die Reference 5 K zeigt gern was sie kann und was sie hat – vor allem in den Disziplinen Tiefgang und Volumen. Das kann man mögen oder nicht, alles eine Frage des persönlichen Hörgeschmacks. Das Wichtigste aber ist; man kann es ändern. Dazu bedarf es dann nichts weiter als ein wenig Platz. Schon um weitere 20 Zentimeter von der der Wand im Rücken entfernt, entschlackt sich das Klangbild deutlich. Grundtöne kommen knackiger, präziser und impulsiver. Im Hochton spielt die Canton nun noch etwas ausdrucksstärker, in den mitten griffiger und insgesamt tonal irgendwie klarer, ausgewogener, richtiger. Trotz spärlicher Instrumentalisierung gibt es jetzt Mengen von Details zu entdecken. Jedes Saitenzupfen wird bis in die letzte Schwingung bestens sortiert reproduziert, Constanze Friends Stimme wird facettenreich und voller Leben in den Raum gestellt – fast so als wäre man live im Aufnahmestudio dabei. Hörbar von den physikalischen Grenzen der Rückwand befreit, setzt sich die 5 K nun spielerisch leicht in Szene, spielt obenrum noch einen Tick sauberer, luftiger und konturierter. Sie begeistert durch volle Mitten und einen offensichtlich perfekten Übergang zwischen Hoch-, Mitten- und Tiefton. Die inzwischen schon etwas in die Jahre gekommene Couch im Hörraum wird zum Logenplatz im Konzertsaal. Im folgenden Testabschnitt geht es dann mit Tom Jones und „Did Trouble Me“ weiter. Auch jetzt benötigt das Canton-Duo nur wenige Sekunden, um erneut zu imponieren. In erster Linie gilt unsere Begeisterung der ungeheuren Stimmpräsenz, die uns den walisischen Superstar direkt, lebensecht und voller Energie auf die weiträumig erscheinende, akustische Bühne vor unseren Hörplatz stellt. „Realistisch“ ist hier das absolut passende Attribut, denn die Kraft die Tom Jones in diesem Song ausstrahlt, erfüllt nun den ganzen Raum. Das Timing ist exakt, Grundtöne punchen punktgenau und Details wie die zwischenzeitlich einsetzende Ukulele werden von den Reference 5 K differenziert und völlig entspannt dargelegt. Genial! So wird uns ein Klangbild kredenzt, dem man sich kaum entziehen kann. Und obwohl wir inzwischen eine Pegellage nahe vielzitierter Zimmerlautstärke erreicht haben, keine Spur von Stress, Komprimierung oder sonstiger Limitierung. Nein, die Cantons spielen völlig entspannt, flüssig und mit einer Ruhe, die jede Menge Kraftreserven erkennen lässt. Schön, wenn immer noch genügend Headroom vorhanden ist … und davon haben die Cantons offenbar reichlich.

Trotz ihrer nicht gerade zierlichen Abmessung erscheint die Reference 5 K im Raum eher stilvoll und elegant.

Fazit

Preislich ist die Reference 5 K im High-End-Einstieg verortet, ausstattungstechnisch und klanglich spielt sie allerdings ein paar Stufen höher. Ein handgearbeiteter, wohlproportionierter Schallwandler in Reinkultur, exzellent verarbeitet und üppig bestückt, ein echter Augenschmaus! Klanglich spielt die 5 K ebenfalls ganz vorn mit und offeriert ein Höchstmaß an Präzision, Agilität und Räumlichkeit und zeigt sich für einen Referenzklassen-Lautsprecher als erstaunlich vielseitig und variabel einsetzbar.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

93 %

93 %

89 %

170407.Canton-Testsiegel1

Technische Daten

Modell:Canton
Reference 5 K
Produktkategorie:Standlautsprecher
Preis:3.500,00 Euro / Stück
Garantie:5 Jahre
Ausführungen:- Lack schwarz, „Piano Finish“
- Lack weiß, „Piano Finish“
- Kirsche Furnier, „Piano Finish“ (Aufpreis: 300 Euro)
Vertrieb:Canton, Weilrod
Tel.: 06083 2870
www.canton.de
Abmessungen (HBT):1075 x 305 x 445 mm
Gewicht:37,0 Kg / Stück
Prinzip:Passiv-Lautsprecher, Drei-Wege, Bassreflexsystem
Hochtöner:1 x 25 mm, Aluminium Oxyd-Keramik-Kalotte
Mitteltöner:1 x 180 mm, Aluminium-Keramik-Wolfram -Membran
Tieftöner:2 x 200 mm, Aluminium-Keramik-Wolfram -Membran
Trennfrequenz:220 / 3000 Hertz
Lieferumfang:- Canton Reference 5 K
- Bodenplatte
- Aluminium-Füße
- Lautsprecherabdeckungen
- Bedienungsanleitung
Besonderes:- hervorragende Verarbeitung
- Sockelkonstruktion mit Bassreflex-System „Bass-Guide“
- DC-Technologie
- Stoffabdeckung mit Magnetbefestigung
- Bi-Wiring/Bi-Amping-Anschlussfeld
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,0
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungsehr gut

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt