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Redakteur

Was für ein Schallwandler: Die B.M.C. Audio PureVox besitzt einen Korpus aus Vollmetall, sie ist eine Kompaktbox, die als skulpturaler Standlautsprecher auftritt – und bei der Schallwandlung setzt sie auf ein außergewöhnliches Konzept: Die PureVox hat ihre Speaker nicht nur vorne, sondern auch hinten. Zweimal zwei Wege? Wir wollten wissen, was es damit auf sich hat.

Die B.M.C. Audio PureVox wartet nicht nur mit einem ungewöhnlichen akustischen Konzept auf, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Optik.

Wer die B.M.C. PureVox das erste Mal sieht, bekommt große Augen: Dieser Schallwandler scheint von einem anderen Stern zu kommen. Er hat weder die Kastenform einer Kompaktbox, die er nominell sein soll, noch die Säulengestalt eins Standlautsprechers, die er de facto ist. Seine Geometrie ist komplexes Kompositum: Der Korpus erscheint als ein ins Kubische transformiertes Parallelogramm, das zur Vorderseite hin abgeflacht und zur Rückseite hin abgerundet ist. Dieser Körper geht gen Boden nahtlos in einen elliptischen Zylinder über, er mündet schließlich in einer Bodenplatte, sie verleiht dieser ein Meter hohen Klangskulptur die nötige Standhaftigkeit. Was für ein unikales Design! Der einzigartige Eindruck wird durch die Riffelung der Korpuswangen und des kompletten Sockels vertieft. Man fragt sich unwillkürlich: Wie kann man so eine komplexe Kreation herstellen?

Massiver geht’s kaum: Die PureVox besteht komplett aus Aluminium, ihre dickwandigen Gehäuseflächen sind fest verschraubt.

Fertigung in Vollmetall

Wer die eigentlich filigran erscheinende Box anhebt und dadurch verblüfft ihr Gewicht von fast dreißig Kilogramm erfährt, bekommt eine Ahnung von seiner Gestaltwerdung: Dieser Lautsprecher besteht in Gänze aus Metall! Er ist aus einem Aluminium-Strangguss-Profil gefertigt, der Korpus wird in einem Stück gegossen. Das Material ist eine bewusste Wahl: Aluminium hat wenig Neigung zu klangschädlichen Schwingungen. Die Materialdicke des Gehäuses variiert zudem von sechs bis zehn Millimeter. Hierdurch, aber auch durch die Korpusgeometrie, die Rundungen und Riffelungen der Wandung, werden die Resonanzen des Gehäuses nochmals reduziert und schließlich durch Verstrebungen und eine inwendige Bekleidung mit Bitumen vollends eliminiert. Der innere Bezug der Box ist also weich, die äußere Umhüllung hingegen hart: Die B.M.C. PureVox ist wahlweise in einer Anodisierung in Silber oder Blue Titianium gehalten. Gerade diese optisch matte und haptisch raue Oberfläche, in der unser Testexemplar gehalten ist, unterstreichen die kühl-futuristische Anmutung des Lautsprechers. Die B.M.C. PureVox harmoniert so, aber auch in Silber, besonders mit einem modernen Ambiente. Genug der Außergewöhnlichkeiten? Von wegen: So unkonventionell die geometrische Komposition der Box erscheint, so exzeptionell ist ihre akustische Konzeption.

Die Riffelung setzt nicht nur einen optischen Akzent, sondern dient im Inneren des Korpus der Vermeidung stehender Wellen.

Das Doppel-Duo: Speaker vorn, Speaker hinten

Die B.M.C. Audio PureVox funktioniert als Bipol, das heißt: Sie besitzt Lautsprecher sowohl auf ihrer Front als auch auf ihrer Rückseite. Das kennen viele aus dem Heimkino-Bereich: Die Boxen für den Side-Surround- und Back-Surround-Betrieb sind so bestückt. Diese Diffusstrahler sollen die Effekte (etwa Zuschauerklatschen beim Konzert oder Regen und Verkehrsgeräusche bei Straßenszenen) wiedergeben, dabei aber zugunsten der perfekten Illusion möglichst nicht als Schallquelle zu orten sein. Das gelingt mit einem Kniff: Während normale Lautsprecher als sogenannte Direktstrahler arbeiten und mit ihren Chassis auf den Hörplatz gerichtet sind, stehen Diffusstrahler mit doppelter Chassis-Bestückung seitlich vom Sofa und geben ihren Schall nicht in Richtung Hörplatz, sondern parallel dazu nach vorne und nach hinten ab. Bei ihrer Schalllwandlung sind sie stark auf die Mitwirkung der heimischen Wände als Reflexionsflächen angewiesen. Erst durch den vom Gemäuer zurückgeworfenen Schall wird das Ziel erreicht: Die Wiedergabe besitzt eine tolle Räumlichkeit und Natürlichkeit, die Box selbst ist akustisch aber scheinbar verschwunden. Diesen Effekt soll die B.M.C. Audio PureVox nun im HiFi-Betrieb liefern. Doch primär hat Carlos Candeias, Entwickler der Box, Kopf von B.M.C. Audio und Urgestein der HiFi- und High End-Branche, ein anderes Ziel verfolgt: Homogener Klang auf weitem Raum.

Die Speaker auf der Rückseite sind die gleichen wie auf der Vorderseite. Sie strahlen allerdings im 45-Grad-Winkel nach oben. Diese Schrägung soll den Klangeffekt auch in kleineren Räumen ermöglichen.

Hier scheitern normale Boxen. Sie werden auf einen Hörplatz hin ausgerichtet, an diesem sogenannten Sweet Spot ist der Wiedergabe optimal, doch außerhalb dieses beschränkten Bereichs ändert sich der Klang deutlich, er mutet unnatürlich an. Dieser Effekt schränkt schon am optimalen Hörplatz die Abbildung der Außenbereiche ein: Die tolle Tiefenstaffelung der imaginierten Bühne nimmt zu den Seiten hin ab. Das liegt an einem Missverhältnis: Der Anteil des Direktschalls ist zu gering, der Anteil des von den Wänden reflektierten Schalls hingegen zu groß – und diese Reflexionen verhalten sich tonal anders, sie sind unausgeglichen. Hier setzt Candeias an: Die PureVox arbeitet nach vorne als Direktstrahler, nutzt nach hinten aber die Wirkweise eines Diffusstrahlers: Die rückseitigen Lautsprecher beschallen schräg nach oben ausschließlich die Wand, an der die B.M.C. Audio PureVox aufgestellt wird. Durch die 45-Grad-Abstrahlwinkel ist die Box auch in kleineren Zimmern mit wandnaher Aufstellung einsetzbar. Die so hervorgerufenen Reflexionen unterscheiden sich stark von denen, die normale Boxen erzeugen. Das führt insgesamt zu einem homogeneren, natürlicheren Klang, weil der Schall nun ähnlich abgestrahlt wird, wie es in der Realität geschieht: in mehr als eine Richtung. Dabei schwingen die vorderen und hinteren Speaker der B.M.C. Audio PureVox gleichphasig, das bedeutet: Wenn die Membranen auf der einen Boxenseite nach vorne auslenken, vollführen die Membranen auf der anderen Boxenseite die gleich nach außen gerichtete Bewegung. Das ist die Funktionsweise eines Bipols – ein weiterer Unterschied zu Heimkino-Boxen, die oft gegenphasig als Dipol geschaltet sind, deshalb besonders diffus abstrahlen können, aber leider auch im Bass durch akustische Auslöschungen schwächeln. Das verhindert Entwickler Carlos Candeias durch die bipolare Schaltung.

Der AMT-Hochtöner mit seiner gelben, gefalteten Folie sorgt für Frische und Klarheit im Klangbild.

Die Chassis: Markantes Doppel-Duo

Das außergewöhnliche Konzept der Box ist auch mit außergewöhnlichen Speakern realisiert. Im Hochton kommt ein selbstentwickelter Air Motion Transformer (AMT) zum Zuge. Er gehört zu den sogenannten Magnetostaten, bei denen eine hauchdünne, von Leiterbahnen durchzogene Folie mitten in einem Magnetfeld sitzt und schwingt, wenn das Musiksignal in Form von elektrischem Strom durch die Leiterbahn der Folie fließt. Der AMT ist dabei eine Sonderform: Während bei normalen Magnetostaten eine glatte Folie kolbenartig nach vorne und hinten schwingt, ist die Membran des AMT wie ein Akkordeon gefaltet, und diese Falten werden bei Stromfluss zusammengeschoben oder auseinandergezogen. Dadurch wird die Luft zwischen den Falten hineingesogen und herausgepresst. Dies geschieht etwa vierfach schneller als bei der kolbenartigen Vor- und Rückbewegung normaler Membranen. Deshalb ist der AMT ein besonders flotter Wandler. Wegen dieses Vorzugs wird er als Tweeter eingesetzt, im Hochton sorgt er für einen leichten, luftigen und klaren Klang. Mechanisch ist dieses filigrane Gebilde nur bedingt belastbar. Deshalb übernimmt bei der B.M.C. Audio PureVox unterhalb von 2.300 Hertz ein 175 Millimeter messender Mitteltieftöner. Seine Membran besteht aus einem Kevlar/Glasfaser-Geflecht. Das ist optisch überaus attraktiv, mechanisch hart und verwindungssteif und akustisch resonanzresistent. Diese beiden Speaker arbeiten nun als Zwei-Wege-Gespann – und das halt in zwiefacher Ausführung als Doppel-Duo. Die Schallwandler agieren dabei in einem geschlossenen Gehäuse, auch das ist für eine Zwei-Wege-Kompaktbox nicht gerade gewöhnlich. Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende des Exzeptionellen.

Der Mitteltieftöner schwingt mit einer Kevlar-Fiberglas-Membran. Das Fasergeflecht ist leicht, steif und fest. im Zentrum sitzt als Staubschutz eine Kalotte aus Filz.

Klangwahl-Schalter

Weil die B.M.C. Audio PureVox den Raum mit seinem Reflexionsverhalten stark miteinbezieht, ist sie klanglich auch darauf angewiesen, dass das Zimmer mitspielt, dass es eine akzeptable Raumakustik hat. Um hier ein wenig korrigieren zu können, besitzt die Box auf der Rückseite einen Schalter. Mit ihm lässt sich die Charakteristik der Box ändern: Stellt man ihn nach oben in die „Bright“-Position, gibt es mehr „Atem“, das wirkt stark gedämpften Zimmern entgegen. Stellt man den Schalter nach unten in die „Warmth“-Position, werden wenig bedämpfte, reflexionsreiche Räume durch eine etwas wärmere Abstimmung nivelliert. Auch eine eher dunkel oder kühl klingende Zuspieler/Verstärker-Elektronik kann mit diesem Klangwahlschalter kompensiert werden.

Mit dem Schalter lässt sich die Box behutsam sowohl an wenig bedämpfte als auch akustisch dumpfe Räume anpassen.

Speakon-Terminal

Die Besonderheiten dieser Box finden ihr Finale beim Terminal: Am Fußende finden wir für den Anschluss eine Speakon-Buchse. Diese Lautsprecher-Verbindung hat unschlagbare Vorteile: Es gibt nur einen Stecker für eine Buchse, eine Verpolung ist damit ausgeschlossen. Die Verbindung bietet zudem eine größere Kontaktfläche und ist mechanisch stark belastbar. In der professionellen Tontechnik hat sich Speakon deshalb längst durchgesetzt, im HiFi-Bereich ist dieser Standard bislang noch eine Seltenheit. Dabei ist diese Steckverbindung ungemein praktisch: Einfach den griffigen Stecker einstecken und ein wenig drehen, bis die Arretierung einrastet – fertig. Einfacher geht es wirklich nicht. Neben dieser Speakon-Buchse steht natürlich auch ein konventionelles, amtliches Paar Schraubklemmen zur Verfügung. Hier finden blanke Litze, Kabelschuh und Bananen-Stecker sicheren Halt und Anschluss. Also: Kabel rein, und los geht’s!

Das Terminal bietet für den Anschluss nicht nur konventionelle Klemmen, sondern auch eine Speakon-Buchse.

So klingt die B.M.C. Audio PureVox

Normalerweise setzen wir vor den Klangtest ja immer eine Anleitung zur optimalen Positionierung, aber im Fall der B.M.C. Audio PureVox sollte man die Aufstellung und ihre Auswirkung in einem betrachten. Klar: Wir fangen so an, wie wir auch bei normalen Boxen vorgehen würden, diesmal stehen die Boxen 2,44 voneinander entfernt und haben auch jeweils die gleiche Position vom Hörplatz – wir erfüllen also die Aufstellungsregel vom gleichschenkligen Dreieck. Wir richten die Boxen erst einmal genau auf den Hörplatz aus, also stark eingewinkelt. Als erstes legen wir die fantastisch produzierte Nummer „Mr Bones“ des Singer/Songwriters Steve Strauss auf: Tief-sonore Stimme, zwei Westerngitarren, Bass, Perkussion und ein Saxophon – schon hören wir eine perfekt ausbalancierte Aufstellung: Steve Strauss vor uns in der Mitte, seine Mitmusiker auf der imaginären Bühne neben und hinter ihm verteilt, die Instrumente klingen dabei derart plastisch und echt, dass wir mit geschlossenen Augen wetten könnten, die Session fände gerade hier und jetzt im Hörraum statt. Die holografischen Abbildungskraft dieser Box ist exzellent – und das gilt auch für die seitlichen Bereiche weiter rechts und links, also über die ganze Breite des Bühnengeschehens. Es wirkt wie ein Wechsel von der Brille zur Kontaktlinse: Auf einmal sind auch die Außenbereiche scharf, plötzlich besitzt die Wahrnehmung eine größere Weite. Wow!

Der obligate Sockel macht aus der Kompaktbox eine Standlautsprecher, zudem trägt er zum Volumen des gesamten Gehäuses bei, das 30 Liter beträgt. Überdies ist hier die Frequenzweiche untergebracht.

Dabei gibt es diese Box gar nicht: Die PureVox ist vom ersten Ton an quasi inexistent, wie weggezaubert. Wir sind von dieser Wiedergabe ein wenig verblüfft, und das Wundern lässt auch nicht nach, als wir uns vom Sweet Spot wegbewegen, erst hin zu den Rändern unseres Sofas, dann ganz weg vom Hörplatz. Das Klangbild bleibt wirklich homogen. Nun ist es nicht so, dass andere Boxen hier komplett einbrechen, aber die B.M.C. Audio PureVox liefert im Außenbereich eine kohärentere Wiedergabe. Wir ändern nun den Winkel der Boxen. Dadurch wird die Bühne breiter, normalerweise erkauft man das mit einer schlechteren Ortbarkeit der Musiker. Das erleben wir bei der PureVox selbst bei parallel stehende Boxen nur bei einer von vielen Aufnahmen, grundsätzlich können diese Schallwandler auch jetzt noch das musikalische Geschehen zusammenhalten. Hut ab! Dabei bleibt die Wiedergabe ungemein transparent und detailreich, hier leistet der AMT-Hochtöner Großartiges, auch in der Leichtigkeit und Agilität der Schallwandlung. Sein Mitteltiefton-Mitspieler agiert ebenfalls bravourös, für eine Kompaktbox ohne Bassreflexabstimmung spielt die PureVox erstaunlich weit runter. Aber ganz klar: Hier hat die B.M.C. Audio PureVox ihre natürlichen Grenzen. Sie harmoniert deshalb insbesondere mit Verstärkern, die im Tiefton sehr präsent sind. Das Zusammenspiel mit dem eher schlank klingenden Hegel H190, den wir zuerst angeschlossen haben, liefert ein sensationelles Ergebnis in der Abbildung und Plastizität mit herrlichen Höhen und verfärbungsfreien Mitten; in der Basswiedergabe hingegen erweist sich der Arcam AJ 190 als stimmigere Wahl. Mit beiden Verstärkern bleibt hingegen der grundsätzliche Charakter der B.M.C. Audio PureVox erhalten: Dies Box spielt ungemein neutral.

Die Bodenplatte der Box ist mit vier einschraubbaren Tellerfüßen bestückt, sie haben über eine robuste Kunststoffschicht Kontakt zum Boden.

Im Zuge des Verstärkerwechsels haben wir auch gleich die Wirkung des Klangwahlschalters ausprobiert und in beiden Fällen dieselbe Erfahrung gemacht: Die Bright/Warmth-Einstellungen verändern den Charakter nur sehr behutsam, eine drastische Veränderung sollte man hier nicht erwarten. Wie geht die B.M.C. Audio PureVox nun mit großen Bühnen um? Im klassischen Konzertsaal erleben wir eine sehr analytische Wiedergabe mit einer fabelhaften Transparenz: Frédéric Chopins Erstes Klavierkonzert in e-Moll, eingespielt von der argentinischen Pianistin Ingrid Fliter mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Jun Märkl, ertönt mit einer Durchsichtigkeit, die uns geradezu wie ein musikalischer Gang durch die Reihen des Klangkörpers erscheint. Weil hier auch die Instrumente der außen sitzenden Musiker deutlich und präzise zu lokalisieren sind, erscheint das Orchester noch eindrucksvoller und präsenter, als wir es von dieser Aufnahme kennen. Auch hier bleibt die Homogenität erhalten, selbst wenn wir den idealen Hörplatz verlassen. Mit diesen Qualitäten werden natürlich gerade Konzertmitschnitte zum Genuss, etwa die Aufnahme „Sting – Live in Berlin“. Was hier durch die präzise Wiedergabe eben auch der Randbereiche an Stadionflair und Publikumsatmosphäre zu hören ist, ist einfach grandios! Der Audio PureVox gelingt hier ebenfalls eine tolle Staffelung des Bühnengeschehen – in diesem Fall sogar Band plus Orchester mit Sting und etlichen musikalischen Gästen. Gerade bei den Percussion-Parts erleben wir, mit welchem Punch die B.M.C. Audio PureVox zu Werke geht, auch bei höheren Lautstärken bleibt sie hier artikuliert und tonal ausbalanciert. So macht Sting live gleich doppelt Spaß.

Die PureVox harmoniert besonders mit einer modern-nüchternen Einrichtung.

Fazit

Die B.M.C. Audio PureVox ist in allen Belangen eine aufsehenerregende Box: Sie besteht in Gänze aus Metall, sie ist eine Kompaktbox in Standbox-Ausführung, ihre Optik ist aufgrund der komplexen Gehäusegeometrie einzigartig – doch vor allem greift hier ein außergewöhnliches akustisches Konzept: Die PureVox agiert als Bipol, mit einem Doppel-Duo an Speakern strahlt sie sowohl nach vorne als auch nach hinten ab. Mithilfe der Raumreflexionen gelingt ihr so eine sehr räumliche Abbildung, die auch in den Randbereichen homogen ist. Dabei bleibt die Box selbst als Schallquelle unsichtbar. Vor allem Dank des Air Motion Transformers, der als Tweeter eingesetzt ist, gelingt dieser Box eine ungemein detailreiche Abbildung. Tonal ist diese Box sehr neutral, wobei sie naturgemäß im Tiefton ihre Grenzen hat, aber für einen Zwei-Wege-Lautsprecher ohne Bassreflexabstimmung erstaunlich erwachsen klingt – auch bei höheren Pegeln. Wer eine knackig-konturierte Basswiedergabe bevorzugt, sollte die B.M.C. Audio PureVox schon allein wegen der Räumlichkeit ihrer Wiedergabe mal testen – das führt zu einer akustischen Horizonterweiterung.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Referenzklasse
Preis/Leistung: gut

91 %

98 %

97 %

180124.B.M.C.-Testsiegel

Technische Daten

Modell:B.M.C. Audio
PureVox
Gerätekategorie:Kompaktlautsprecher
Preis:6.148,00 Euro / Paar
Garantie:5 Jahre
Ausführungen:- Blue Titanium
- Silber
Vertrieb:B.M.C. Audio GmbH
Tel.: +49 30 / 692 006 061
www.bmc-audio.com
Abmessungen (HBT):1000 x 200 x 330 mm
Gewicht:27,2 kg / Stück
Prinzip:passiv, 2-Wege, bipolar
Hochtöner:2 x AMT (Folien-Membran)
Mitteltieftöner:2 x 175 mm (Kevlar/Fiberglas-Membran)
Frequenzbereich:40 – 30.000 Hz (Herstellerangabe)
Übergangsfrequenz:2.300 Hz
Impedanz:4 Ohm
Wirkungsgrad:89 dB / 1W / 1m (Herstellerangabe)
Lieferumfang:- B.M.C. Audio PureVox
- Lautsprecherabdeckungen für die Mitteltieftöner (Metall)
Besonderheiten:- bipolarer Lautsprecher
- extrem räumliche und transparente Wiedergabe
- AMT-Hochtöner
- Höhenanpassung per Kippschalter
- außergewöhnliches Design
- Speakon-Lautsprecheranschluss
- exzellente Verarbeitung
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1+
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistung:gut

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