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Redakteur
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Großbilderlebnis von einem Projektor in Bierdeckelgröße: Der ViewSonic M1 mini Plus ist ein smarter Akku-Beamer mit JBL-Sound und stylischen Wechselcovern. Via Wi-Fi und Bluetooth sind spontane Filmabende im Freien möglich. In einer brillanten Farbreproduktion bis zu 100 Zoll Größe – und zum Schnapperpreis. Wir haben uns den preisgekrönten mini-LED-Beamer ganz genau angesehen und verraten, wie er sich bedienen lässt und was er sonst noch so kann.

Der ViewSonic M1 mini Plus ist wie geschaffen für den mobilen Einsatz.
Foto: Michael B. Rehders

Viele Filmfans und Gamer wünschen sich einen kleinen, leichten und mobilen Beamer. Dieser sollte energiesparend sein, eine lange Lampenlebensdauer und idealerweise moderne Smartfunktionen besitzen. So kann er auch via Smartphone und WLAN betrieben werden. Wer darüber hinaus mit seinem Wohnmobil oder Camper Van unterwegs ist, wünscht sich zudem, dass auch der Ton seiner Lieblingsfilme und -serien über die dort verbaute Stereoanlage läuft. Obendrein soll der Freizeitspaß auch noch bezahlbar sein. Wer diese Ansprüche an einen LED-mini-Beamer hat, sollte sich den ViewSonic M1 mini Plus einmal genauer ansehen. Er erfüllt alle genannten Wünsche, ist ultrakompakt und mit einem Preis von 225 Euro auch noch richtig günstig.

Ultrakompakte Abmessungen und Kabellos-Betrieb

Die Stellfläche des ViewSonic M1 mini Plus ist mit einer Kantenlänge von rund 10 Zentimetern in etwa so groß wie ein Bierdeckel. Die Kompaktheit setzt sich in der Höhe mit knapp drei Zentimetern fort. Darüber hinaus gleicht er dem bereits von uns getesteten M1 mini fast im Detail. Äußerlich gibt es keinen Unterschied. Hinter dem „Plus“ verbirgt sich aber nicht nur ein etwas höherer Preis, sondern auch ein paar sehr sinnvolle Features: Dazu gehört die Möglichkeit, seine TV-Serien zu streamen und den Ton gleichzeitig via Bluetooth vom Beamer zur Soundanlage zu übertragen. So kann man seine Filme und Serien dann in seinem Camper-Van im XXL-Format genießen, während der Sound von der leistungsstarken Musik-Anlage im Van wiedergeben wird. Alternativ kann die Audio-Wiedergabe aber auch durch mobile Bluetooth-Lautsprecher stattfinden, wenn die Projektion außerhalb der eigenen vier Wände stattfindet. Dieses coole Feature bietet der günstigere M1 mini nicht.

Dreiei Wechselcover, die kleine handliche Fernbedienung und eine Handschlaufe gehören zum durchaus üppigen Lieferumfang.
Foto: Michael B. Rehders

Flexibel und sparsam

Als weiteres Highlight können auch Bildsignale kabellos vom Smartphone per WLAN zum Projektor übertragen werden. Der Nutzer sieht dann das gespiegelte Smartphone-Display auf seiner Leinwand. Selbst Live-Aufnahmen können so in Echtzeit reproduziert werden. So lässt sich beispielsweise die auf dem Handy empfangene Übertragung der Fußball-Bundesliga auch im Urlaub auf der Lein- oder Hauswand verfolgen.
Die Flexibilität setzt sich im optischen Auftritt des M1 mini Plus fort: Der wurde 2020 übrigens mit dem „iF Design Award“ ausgezeichnet. Unter anderem auch, weil ViewSonic insgesamt gleich drei Cover mitliefert, die mit wenigen Handgriffen schnell ausgetauscht sind. Je nach persönlichem Geschmack kann zwischen den Farben Cyan, Gelb und Grau gewählt werden. Sparsamer ist der kleine Beamer dagegen im Verbrauch: Letztendlich verbraucht der kleine ViewSonic gerade einmal 20 Watt. Zum Vergleich: Übliche Lampenprojektoren verbrauchen bis zu 500 Watt die Stunde.

Langlebige LED-Lampentechnologie

Der schicke ViewSonic-Pocket-Beamer ist mit seinen rund 10 x 11 Zentimetern ausgesprochen kompakt bemessen. Und er ist erfreulich leicht. Mit 280 Gramm ist er ein echtes Leichtgewicht und dazu prädestiniert, im Rucksack, in der Handtasche oder in der Jackentasche mitgeführt zu werden. Wer seine Urlaubsfilme spontan im Familien- oder Freundeskreis zeigen, Abends am Strand zocken oder auf dem Campingplatz die Abendspiele der Champions League live erleben möchte, ist mit dem M1 mini Plus also gut gewappnet.
On Top kommt die hier verwendete, moderne LED-Lampentechnologie. ViewSonic verspricht hier eine Laufzeit von bis zu 30.000 Stunden. Übliche Lampen müssen schon mal ab 1000 Stunden für viel Geld gewechselt werden. Der M1 mini Plus macht Schluss mit diesen teuren Lampenwechseln. Umgerechnet bedeutet das: Wenn man den ViewSonic täglich vier Stunden nutzt, soll die Lampe rund 20 Jahre durchhalten.

Mit der kleinen, unbeleuchteten Fernbedienung können alle Einstellungen am Projektor vorgenommen werden. Sowohl vor als auch hinter dem M1 mini Plus gelingt die Navigation mit dem Handsender jederzeit zuverlässig.
Foto: Michael B. Rehders

Komfortable Installation

Wie von ViewSonic gewohnt, ist die Installation auch hier ganz leicht. Vor dem Objektiv befindet sich der Standfuß. Dieser fungiert einerseits als Objektivschutz beim Transport, zugleich mann mit ihm aber auch die Bildhöhe eingestellt werden. Die Ausrichtung auf die Leinwand, die Hauswand oder die Zeltplane gelingt damit praktisch im Handumdrehen. Sogar die Deckenprojektion ist möglich, falls es keine andere freie Fläche geben sollte. Diagonalen Kanten wirkt unser Testgast automatisch entgegen, in dem er selbständig ein geometrisch rechteckiges Bild darstellt. Auch das bieten heute nicht viele Bildwerfer an – schon gar nicht in dieser Preisklasse. Wer seine Inhalte, also Filme, TV-Serien, Fotos und Video auf einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte abgelegt hat, kann diese auch direkt mit dem M1 mini Plus verbinden. Ein im Projektor integrierter Mediaplayer kann die Dateien problemlos abspielen. Vor/Zurückspulen, Kapitelsprünge und Pause können durchgeführt werden.

Netflix, Amazon & Co.

Mit Hilfe der kleinen Fernbedienung melde ich den Projektor im Netzwerk an. Die WLAN-Verbindung gelingt mir sofort. Eine App für den Online-Zugang ist installiert. So werden mir alle verfügbaren Netzwerke sofort angezeigt. Jetzt noch das zugehörige Passwort eingeben – fertig! Weitere App-Vorschläge wie Amazon Video, Netflix, Spotify und viele andere sind hinterlegt. Diese können bei Bedarf aktiviert und sofort gestartet werden. Auch dieser Schritt geschieht dank cleverem Installations-Assistenten selbsterklärend. Dafür vergebe ich die ersten Extrapunkte.
Ganz leicht gelingt die Wiedergabe auch vom Smartphone, Tablet oder Notebook. Diese Digital-Devices werden via HDMI-Kabel mit dem kleinen Projektor verbunden. Schon können Bild- und Toninhalte direkt übertragen werden. Leichter geht es einfach nicht mehr. Noch ein Wort zum integrierten Akku: Der hält satte zwei Stunden durch, bevor der ViewSonic wieder ans Stromnetz muss.

Das On-Screen-Menü ist sehr übersichtlich und modern gestaltet. Die WLAN-Verbindung gelingt mir im Handumdrehen. Einfach das eigene Netzwerk aussuchen. In meinem Fall „Studionet“, Passwort eingeben, fertig. Netflix und Amazon Video können sofort genutzt werden, sobald die Apps aufgespielt sind.
Foto: Michael B. Rehders

Hervorragender Kontrast

Bevor es in den Praxistest geht, durchläuft der M1 mini Plus noch das Messlabor. Bereits hier überzeugt er mit ordentlichen Werten: Der On/Off-Kontrast beträgt in diesem Preissegment hervorragende 520:1. Selbst deutlich teurere LED-Projektoren erreichen diesen Wert oftmals nicht. Die Lichtausbeute beträgt maximal 110 Lumen, auf 6500 Kelvin kalibriert immer noch brauchbare 80 Lumen. Damit ist das Plus-Modell auch noch sichtbar heller als der M1 mini. Selbst auf Bildbreiten bis 100 Zentimeter ist der M1 mini Plus damit hell genug, um brillante Bilder darzustellen. Die Auflösung beträgt 854 x 480 Pixel, also weit weg von Full HD. Dennoch kann der kleine Tausendsassa Full-HD-Content entgegen nehmen und mit seiner nativen Auflösung auf die Leinwand werfen. Die Farbdarstellung ist überaus natürlich. Das Plus-Modell hat hier sogar sichtbare Vorteile gegenüber dem Nicht-Plus-Modell. Das Rot sieht sehr realistisch aus. Im Bildmodus „Cinema“ wird der Rec.709-Farbraum komplett abgedeckt.

Kompakt-Spezialist

Darüber hinaus sind das rote und grüne Farbspektrum sogar etwas erweitert. Das zahlt sich aus, wenn man den ViewSonic bei leichtem Restlicht im Park und in der „blauen Stunde“ im Sonnenuntergang einsetzt. Farben wirken auch in diesem eher schwierigen Einsatzbereich satt und gefällig. Um es klar zu formulieren: Der ViewSonic M1 mini Plus ist für unterwegs gedacht und stellt damit teilweise andere Ansprüche an die Bildwiedergabe dar, als ein typischer und deutlich teurer Heimkino-Projektor. Beim dedizierten Heimkino-Beamer geht es um allerhöchste Präzision. Mobile LED-mini-Beamer arbeiten hingegen nicht in speziell für sie vorbereiteten (Heimkino-)Räumen. Daher stehen hier Mobilität und die natürlich wirkende Farbreproduktion im Vordergrund. Genau diese Vorgabe erfüllt dieser Beamer im XS-Format sehr gut. Das Foto auf dem Sperrbildschirm auf meinem Smartphone (ein roter Vorhang) besitzt annähernd den gleichen Farbton wie das vom M1 mini Plus projizierte Bild.

Das On-Screen-Menü ist selbsterklärend und erlaubt die Farbanpassung. Ein Sechs-Achsen-Farbmanagement ist nicht vorhanden. Dafür können Gamma und Weißpunkt perfekt eingestellt werden.
Foto: Michael B. Rehders

So gelingen natürliche Farben

An dieser Stelle zeige ich Ihnen, wie sie eine natürliche Farbreproduktion erzielen können. Werden die Einstellungen befolgt, gelingt das auch unterwegs.

Bildeinstellungen:
– Bildmodus: Cinema
– Kontrast 60
– Farbtemperatur => Nutzer => Rotzufuhr 104
– Farbton 51
– Farbsättigung 60
– Schärfe 60

Weitere Änderungen sind tatsächlich nicht nötig, um eine realistische Farbdarstellung zu erhalten.

Rückseitig am M1 mini Plus befindet sich ein echter Ausschalter. An der Seite rechts daneben ist der HDMI-Eingang.
Foto: Michael B. Rehders

Das Überall-Kino

Aktuell sind aufgrund der Kontaktbeschränkungen durch die weltweite Corona-Pandemie immer noch viele Kinos geschlossen. Wer den ViewSonic M1 mini Plus besitzt, eröffnet jetzt kurzerhand sein eigenes Lichtspielhaus – und zwar überall, wo man gerade Lust darauf hat.
Sie möchten Ihre Kinder bespaßen: Stellen Sie den mini-Beamer einfach ins Kinderzimmer, schließen Sie die Vorhänge und starten Sie einen Folge der Netflix-Lieblingsserie, zum Beispiel „Paw Patrol“, „Ninjago“ oder „The Big Show Show“. Eine Leinwand ist dafür nicht zwingend nötig. Jede weiße Zimmerwand genügt, um ein beeindruckendes Kinobild bis zu 100 Zentimeter Breite zu erhalten. Wichtig wäre nur, dass man den Einfall von Tageslicht ein wenig reduziert. Kaum aufgestellt, kann es dann gleich losgehen – sogar ohne, dass man auch nur ein Kabel einstecken muss. Selbst die Projektion an die Zimmerdecke ist dank beschriebener 360-Grand-Funktion dieses kleinen LED-Mini-Beamers möglich.

„Good Girls Revolt“: Diese Amazon-Serie spielt Ende der 1960er-Jahre. Die Wochenzeitung „News oft the Week“ berichtet über den Vietnam-Krieg, Drogenprobleme, Hippies, Anti-Kriegsdemonstrationen, Poststreik und neueste Modetrends – und das überaus kurzweilig. Im Mittelpunkt stehen der Chefredakteur und seine Mitarbeiter, die viele amüsante, dramatische und sehenswerte Abenteuer erleben.

Streaming ganz leicht gemacht

Die Wiedergabe liebgewonnener Fernsehserien, Sport-Events und Kinofilme erfolgt ganz leicht. Die Zuspielung vom Smartphone empfinde ich als sehr unkompliziert. Einfach das Handy via USB-C/HDMI-Adapter mit dem LED-mini-Beamer verbinden – und los geht’s. Alles, was auf dem Touch-Display meines Huawei P30 Pro zu sehen ist, wird augenblicklich auch auf der Leinwand dargestellt. Gespeicherte Sendungen können alternativ auch von Festplatte oder USB-Stick abgespielt werden. Der im ViewSonic integrierte Mediaplayer erkennt fast jedes Format und spielt es zuverlässig ab. Sehr gut gefällt mir auch die Online-Nutzung. Via Amazone Prime App kann ich mich bequem in meinen Account einloggen und die gewünschten Filme bzw. Serien direkt wiedergeben. Ein externes Gerät wie Laptop oder Amazon Fire-Stick wird dafür nicht benötigt.

Die Tonübertragung vom Smartphone zum ViewSonic M1 mini Plus gelingt auch per Bluetooth sofort und fehlerfrei. Der Projektor dient dabei zugleich als externer Bluetooth-Speaker.
Foto: Michael B. Rehders

Hörenswerter JBL-Sound

Während eine Folge der TV-Serie „Good Girls Revolt“ läuft, geben die eingebauten JBL-Speaker den Ton aus – und zwar wann und wo ich möchte. Stimmen klingen erstaunlich natürlich. Mitten und Höhen werden erfreulich deutlich wiedergegeben. Ein richtig druckvoller Tiefbass ist von den integrierten Zwei-Watt-Lautsprechern natürlich nicht zu erwarten. Um allerdings beispielsweise einen 20 Quadratmeter messenden Raum in Zimmerlautstärke zu beschallen, ist das JBL-System leistungsfähig genug. Ideale Voraussetzungen also für den Einsatz im Wohnzimmer oder im Urlaub. Wer mehr Bass und Power haben möchte, der überträgt die Tonwiedergabe via Bluetooth an die eigene Soundanlage. Diese muss selbstverständlich Bluetooth unterstützen. Alternativ kann das aber auch ein einzelner Bluetooth-Lautsprecher sein oder eben die Soundanlage im Auto. Oder eben ein moderner AV-Receiver, wie der kürzlich von mir getestete NAD T 778. Auch er bietet sich als Empfänger an, um den Ton über die angeschlossenen Lautsprechern wiederzugeben.

Leisetreter bei Sport und Games

Der ViewSonic M1 mini Plus ist mit einem Betriebsgeräusch von etwa 25 Dezibel angenehm leise. Im Grunde ist er gar nicht zu hören, sobald auch Ton abgespielt wird. Der Lüfter säuselt leise vor sich hin. Ich muss schon ganz genau lauschen, um ihn wahrzunehmen.
Auf dem Programm steht heute das Europa League-Spiel zwischen Inter Mailand und Bayer Leverkusen. Bei hochsommerlichen Temperaturen habe ich es mir im begrünten Hinterhof gemütlich gemacht. Es ist 21.00 Uhr. Sonnenuntergang, der Beamer ist ruckzuck aufgestellt. Der ViewSonic M1 mini Plus wirft ein strahlend helles Bild auf die weiße Mauer im schattierten Bereich. Vom Smartphone schalte ich via Zattoo-App auf RTL. Der Ton tönt direkt aus dem XS-Projektor. Der Reporter ist sehr gut zu verstehen. Das Spiel beginnt recht hektisch und Mailand führt schnell mit 2:0 in Düsseldorf, wo die Begegnung ausgetragen wird.

Rasante Games: Der ViewSonic M1 mini Plus verfügt auch über einen eigenen Gaming-Modus.
Foto: Michael B. Rehders

Gemeinschaftserlebnis

RTL hat sogar Fangesänge vom 1. FC Köln als Soundteppich hinterlegt. Ich muss da schon ein wenig Schmunzeln: Leverkusen spielt in Düsseldorf und wird von Kölner Fangesängen „angefeuert“. Man muss kein Rheinländer sein, um zu erkennen, welche Ironie dahinter steckt. Immerhin gelingt Leverkusen der Anschlusstreffer und die „Fans“ jubeln, was das Zeug hält. Kurz darauf bin ich nicht mehr allein. Ein paar Nachbarn sind neugierig und gesellen sich dazu. Kurz darauf werden ein paar Kaltgetränke herumgereicht. Ich muss schon sagen: So macht der Fußball-Abend viel mehr Spaß als allein vor dem TV im warmen Wohnzimmer. Am Ende sind wir über 10 Personen, die sich bei angenehmen 28 Grad – und bei gebotenem Abstand – an dem Fußballspiel unter freien Himmel erfreuen. Auch wenn Bayer Leverkusen das Spiel nicht mehr drehen konnte, ein sehr gelungener Abend! Und der ist noch nicht zu Ende …

Gaming mit fließenden Bewegungen

Nach dem Fußballspiel schließe ich dann meine PS4 direkt an den ViewSonic M1 mini Plus an. Bis Mitternacht erfreuen wir uns in fröhlicher Runde an verschiedenen Auto-Rennen. Trotz der relativ geringen Auflösung des Beamers wird der rote Flitzer knackscharf abgebildet. Die Lichtausbeute reicht, um sämtliche Details auf der weißen Wand zu erkennen. Im „Gaming-Modus“ wird das Bild noch eine Schippe heller abgebildet als im Cinema-Modus. Die Reaktionszeit passt. Nennenswerte Verzögerungen fallen mir nicht auf. Mein Sportwagen reagiert unverzüglich auf die Steuerbefehle. So kann ich durch Kurven driften und mich mit Vollgas von meinen Verfolgern absetzen. Ja, Zocken unter freiem Himmel macht riesigen Spaß.
Meine Gäste verabschieden sich zur Geisterstunde mit den Worten: „Bis zum nächsten Spiel!“ – Das ist Freitag. Dann spielt der FC Bayern in der Champions League. Wenn das Wetter mitspielt, steht der nächste Einsatz des M1 mini Plus unter freiem Himmel an.

Der Pocket-Beamer ViewSonic M1 mini Plus passt sogar perfekt in die Tasche meiner Jeans-Jacke.
Foto: Michael B. Rehders

Fazit

Der ViewSonic M1 mini Plus ist ein stylischer LED-mini-Beamer. Einer, der aufgrund seiner geringen Größe und seines geringen Gewichts bestens für unterwegs geeignet ist. Das Plus an Ausstattung macht ihn überaus flexibel. Vor allem die Tonwiedergabe, die via Bluetooth beispielsweise zur Soundanlage im Camper Van übertragen werden kann, überrascht. Dem großen Bild folgt so dann auch das große Sounderlebnis. Die Smartfunktionen sind überaus praktisch und funktionieren zuverlässig. Die Lichtausbeute reicht für rund 100 Zentimeter Bildbreite, um Sport-Events, Games und Blockbuster brillant darzustellen. Preisklassenüblich ist die Auflösung. Installation und Bedienung erfolgen bequem und unkompliziert. Dank 360-Grad-Funktion können Filme auch an die Zimmerdecke projiziert werden. Wer einen mobilen LED-Beamer für unterwegs sucht, erhält mit dem ViewSonic M1 mini Plus einen vielseitig einsetzbaren Pocket-Beamer zum Schnapperpreis.

Test, Text und Fotos: Michael B. Rehders

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

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70

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Technische Daten

Modell:ViewSonic
M1 mini Plus
Produktkategorie:Projektor (mobil)
Preis:225,00 Euro
Garantie:2 Jahre (Projektor)
1 Jahr oder 1000h (Lampe)
Ausführungen:- Weiß
- Cyan/Gelb/Grau
Vertrieb:ViewSonic Technology, Dorsten
Tel.: 02362 9544 805
www.viewsoniceurope.de
Abmessungen (HBT):27 x 104 x 110 mm
Gewicht:0,280 Kg
Technik:1-Chip DLP mit RGB-LED
Helligkeit:80 Lumen (nach Kalibrierung)
Kontrast (On/Off):
Kontrast (ANSI):
- 520:1 (nach Kalibrierung)
- 225:1 (nach Kalibrierung)
Schwarzwert:- 0,15 Lumen (nach Kalibrierung)
Bildauflösung:854 x 480 Pixel
Lens-Shift:nein
3D-Wiedergabe:ja
3D-Transmitter:ja
2 Meter Bildbreite:ab 2,40 Meter Abstand
Anschlüsse:Eingänge:
1 x HDMI
1 x USB
Lieferumfang:- ViewSonic M1 mini Plus
- 3 Wechselcover
- Handschlaufe
- Fernbedienung
- Kurzbeschreibung
Pros und Contras:+ LED-Lampentechnik bis 30.000 Std. Lebensdauer
+ coole Smartfunktionen
+ Tonausgabe via Bluetooth
+ 360 Grad Projektion
+ 2,0 Stunden Akkulaufzeit
+ klein, leicht, leise und mobil
+ Design

- abgespecktes Farbmanagement
- geringe Auflösung
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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