lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Redakteur
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Die Alders & Lange Vinyl-Engine präsentiert sich optisch wie technisch kompromisslos und konzentriert: Die minimalistisch designte Phono-Vorstufe bürgt mit schnickschnackfreier Schaltung im sauberen Doppel-Mono-Aufbau, besten Bauteilen, aufwändiger RIAA-Entzerrung und kürzesten Signalpfaden für ebenso akkurate wie audiophile Ampifikation. Dank der Konfigurierbarkeit und dem modularen Konzept ist Vorstufe zudem in Auftritt und Anspruch flexibel anpassbar und personalisierbar. Was die Vinyl-Engine kann und wie sie klingt, zeigt unser Test.

Die Alders & Lange Vinyl-Engine präsentiert sich als hochwertige Phono-Vorstufe in minimalistischem Clean Design.

Die Alders & Lange Vinyl-Engine präsentiert sich als hochwertige Phono-Vorstufe in minimalistischem Clean Design.

Alders & Lange – das klingt nach Manufaktur, und so ist es auch: Martin Alders und Heiko Lange haben A & L gegründet, nachdem sie ihre gemeinsame Passion für gute Musik und erstklassigen Klang entdeckt haben. Also die übliche Manufaktur-Story? Von wegen: Bei A & L geht die Geschichte ganz anders. Ursprünglich arbeitet Heiko Lange als versierter Diplom-Ingenieur bei der in Kempen ansässigen Alders electronic GmbH, einem führenden Unternehmen der Elektronikbranche. Geschäftsführer in zweiter Generation: Martin Alders. Im Zuge einer Mitarbeiter-Umfrage, durch welche Produktentwicklungen man die Firma zukünftig breiter aufzustellen könnte, geht Lange auf Alders zu – und weckt eine High End-Begeisterung, die zur gemeinsamen Entwicklung der „Modern Record Console“ führt. Diese moderne Hommage an die legendären Braun-Musiktruhen geht zwar nicht in Serie, die durch sie gewonnenen Erkenntnisse sind aber Anstoß für die neue Entwicklung audiophiler Verstärkerlösungen. Und so vereint die ausgegründete Manufaktur A & L beste Voraussetzungen, denn …

Die Lackierung – hier in Staubgrau – umfasst den umgebenden Metallkorpus und die Bedienelemente. Die Frontplatte hingegen ist immer in Schwarz realisiert.

Die Lackierung – hier in Staubgrau – umfasst den umgebenden Metallkorpus und die Bedienelemente. Die Frontplatte hingegen ist immer in Schwarz realisiert.

Kompromissloser Anspruch

… Lange bringt das technisches Know-how, Entwicklungserfahrung und Erfindungsreichtum ein, Alders wiederum die Expertise für Produkt-Design und -Technik, alle unternehmerische Belange – und zudem eine etablierte und funktionierende Firmenstruktur, deren Ressourcen A & L nutzen kann. Das bürgt für Sicherheit und ermöglicht jenen langen Atem, den ein Start-Up braucht. Zurück zu den Anstößen, welche die „Modern Record Console“ brachte. Der Anspruch ist geblieben: A & L will Komponenten mit kompromisslosem Fokus auf technische Exzellenz, handwerkliche Präzision und zeitlose Eleganz entwickeln, die durch klangliche Akkuratesse und ästhetisches Design überzeugen. Die Erkenntnis, dass Klangqualität nicht durch Komplexität, sondern durch Konsequenz entsteht und der Signalfluss in reinster Form, nämlich direkt, sauber und ohne Umwege stattfinden muss, mag hingegen ein komplettes konzeptionelles Umdenken gezeitigt haben: Ist die „Modern Record Console“ ein verspielt anmutender Alles-Könner, der vom Plattenspieler und CD-Player über den Verstärker bis hin zum Kopfhörer-Ausgang und Lautsprecher alles an Bord hat, …

Der „Play“-Schalter dient der Stumm-Schaltung. Seine Nutzung empfiehlt sich beim Betätigen der Wahlschalter, um Umschaltgeräusche zu vermeiden. Auch nach Einschalten der Vinyl-Engine ist das Drücken des „Play“-Schalters erforderlich, um die Verstärkerausgänge freizuschalten.

Der „Play“-Schalter dient der Stumm-Schaltung. Seine Nutzung empfiehlt sich beim Betätigen der Wahlschalter, um Umschaltgeräusche zu vermeiden. Auch nach Einschalten der Vinyl-Engine ist das Drücken des „Play“-Schalters erforderlich, um die Verstärkerausgänge freizuschalten.

Modul-Konzept im Midi-Korpus

… so entspricht das aktuelle Portfolio nun in seiner Kompromisslosigkeit dem konstruktiven und klanglichen Ansatz: A & L bieten keine All-in-One-Komponenten und ebensowenig etliche Serien für verschiedenste Zielgruppen. Stattdessen präsentiert die Kempener Manufaktur pro Anwendungsfall genau ein ausgereiftes Gerät. So umfasst die Produktpalette bislang zwei Komponenten: Neben der Vinyl-Engine für alle Phono-Fans gibt es den Headman, der eine Kombination aus Kopfhörer- und Line-Verstärker ist. Der Clou dieses Konzepts: A & L-Komponenten sind modular aufrüstbar und konfigurierbar – und damit auf den Bedarf des Kunden anpassbar. So ergeben sich aus den beiden Basis-Geräten über 100 Varianten. Da zudem die Lackierung auf Wunsch in nahezu jeder RAL-Farbe realisiert wird, ergibt sich eine Vielfalt von mehr als 1.000 möglichen Kombinationen – und letztlich ein individuell-personalisierter Verstärker. Dabei pflegen A & L-Komponenten mit ihrem modern-minimalistischen Style und dem Slim-Design ihres Midi-Korpus eh schon einen außergewöhnlichen Auftritt.

Auf Wunsch werden die Komponenten auch in attraktiv-auffälligen Kolorierungen lackiert: Hier in leuchtendem Orange die Vinyl-Engine und in frischem Grün der Headman, ein modularer Verstärker für Kopfhörer und Line-Signale.

Auf Wunsch werden die Komponenten auch in attraktiv-auffälligen Kolorierungen lackiert: Hier in leuchtendem Orange die Vinyl-Engine und in frischem Grün der Headman, ein modularer Verstärker für Kopfhörer und Line-Signale.

Schlanke Eleganz

So weist auch die Vinyl-Engine eine Breite von 20 Zentimetern auf und besitzt damit die halbe Ausdehnung des üblichen Hifi-Formats. Da der Korpus gerade mal flache zehn Zentimeter hoch ist, sich dafür aber weite 40 Zentimeter in die Tiefe erstreckt, macht die Vinyl-Engine auf jedem Sideboard bella figura. Diese schlanke Eleganz täuscht über die Gewichtigkeit der Vinyl-Engine hinweg: Sie bringt überraschende sieben Kilo auf die Waage. Knapp vier Kilo gehen dabei auf das Konto des Korpus. Er umgibt den Verstärker allseitig mit einer vier Millimeter starken Metallhülle. Sie schirmt die empfindliche Elektronik gegen elektromagnetische Einflüsse ab. Unser Modell ist mit schwarzem Pulverlack beschichtet. Er unterstreicht mit seiner optisch matten und haptisch rauen Oberfläche den hochwertigen und robusten Eindruck. Er setzt sich auf der aufgeräumten Front fort: Hier finden wir zur Rechten den „Ein-/Aus“-Schalter und zur Linken den „Play“-Button. Dies ist ein Stummschalter. Mit ihm vermeidet man Umschaltgeräusche beim Konfigurieren.

Mt dem Midi-Size-Format und dem flachen, langgestreckten Metall-Korpus macht die Vinyl-Engine insbesondere auf dem Sideboard eine schlank-elegante Figur.

Mt dem Midi-Size-Format und dem flachen, langgestreckten Metall-Korpus macht die Vinyl-Engine insbesondere auf dem Sideboard eine schlank-elegante Figur.

Vorne, hinten, unten: variable Schalter-Positionierung

Diese Anpassungen an das Abtast-System nimmt man nun mit den drei zentralen Drehwahlschaltern vor. Hier zeigt sich die nächste Konfigurationsmöglichkeit der Vinyl-Engine: Bei unserem Testgerät sitzen die Schalter auf der Vorderseite. Sie können auf Wunsch alternativ auf der Rückseite platziert oder, dritte Option, in Form von DIP-Schaltern in die Geräteunterseite integriert werden. Das bietet sich an, wenn man immer dasselbe System nutzt, also nur einmalig die Einstellungen vornehmen muss und fortan die Knöpfe nicht braucht. Dann ist die Stirnseite der Vinyl-Engine maximal minimalistisch bestückt. Klanglich macht es keinen Unterschiede, welche der drei Varianten man wählt: Über die Schalter werden ausschließlich Steuersignale für die Signalrelais gesendet. Die Schalter liegen also nicht im Signalpfad der Audio-Schaltung und können deshalb keine Qualitätseinbußen verursachen. Damit auch die schaltenden Relais den Klang nicht degradieren, setzt A & L preisintensive Modelle ein: Hier agieren gasdichte und goldkontaktierte Relais, die speziell für Kleinsignale ausgelegt sind.

Impedanz- und Verstärkungs-Anpassung

Bei unserem Testmodell sitzen die drei Schalter auf der Front. Mit „Load“ und „Gain“ werden die Anpassungen für den aktuell verwendeten Abtaster vorgenommen. Bei der Eingangsimpedanz gibt es über die für MM- und MI-Systeme üblichen 47 Kiloohm hinaus vier Werte zwischen 100 und 1.000 Ohm zur Anpassung an ein MC-System. Das sind genügend und praktikable Optionen. Bezüglich der Eingangskapazität, die für MM-System ein Thema ist, legt A & L fixe 50 Pikofarad fest. Auch dieser niedrige Wert ist praxisorientiert: Zusammen mit der Kapazität, die durch ein Anschlusskabel noch hinzukommt, liegen wir üblicherweise bei 100 bis 150 Pikofarad – und damit so niedrig, dass es im MM-Betrieb weder zu einer ausgeprägten noch zu einer im Hörbereich liegenden Resonanz kommt. Über den „Gain“-Schalter gibt es nun vier Verstärkungsmöglichkeiten, um für den Abtaster eine passende Signalkräftigung zu erzielen. Bei unserem Testmodell beträgt die Verstärkung wahlweise 40, 50, 56 oder 60 Dezibel.

Zur Anpassung an ein MM- oder MC-System bietet die Vinyl-Engine mit „Load“ fünf verschiedene Eingangsimpedanzen für MC sowie die üblichen 47 Kiloohm für MM. Via „Gain“ lassen sich vier verschiedene Verstärkungen einstellen: Für den „Medium“-Bereich gibt es zwei Stufen. Der mittlere, mit „Mode“ bezeichnete Wahlschalter dient der Umschaltung zwischen dem unsymmetrischen und dem symmetrischen Betrieb der Eingänge.

Zur Anpassung an ein MM- oder MC-System bietet die Vinyl-Engine mit „Load“ fünf verschiedene Eingangsimpedanzen für MC sowie die üblichen 47 Kiloohm für MM. Via „Gain“ lassen sich vier verschiedene Verstärkungen einstellen: Für den „Medium“-Bereich gibt es zwei Stufen. Der mittlere, mit „Mode“ bezeichnete Wahlschalter dient der Umschaltung zwischen dem unsymmetrischen und dem symmetrischen Betrieb der Eingänge.

Drei Phono-Module für verschiedenste Ansprüche

Die „Load“- und „Gain“-Werte können aber auch anders festgelegt werden, denn die Vinyl-Engine ist modular aufgebaut: Für sie gibt es drei verschiedene Phono-Module. Bei unserer Version ist das Phono-Modul 1 eingebaut, das standardmäßig für MM, MI- und MC-System geeignet ist. Das Phono-Modul 2 hingegen ist allein für MC ausgelegt. Dementsprechend sind die Gain-Stufen etwas höher und die Impedanz-Werte etwas niedriger realisiert. Außerdem ist dieses Modul mit einem Step-Up-Transformator des renommierten Spezialisten Lundahl ausgestattet. Dieser Übertrager ist mit einer ebenso wirksamen wie preisintensiven Mu-Metall-Schirmung gegen äußere elektromagnetische Einflüsse geschirmt – wie nun auch der Netztrafo, um die Infiltrierungsgefahr bestmöglich zu unterbinden. Darüber hinaus bietet A & L noch das Phono-Modul 3 an: Mit ihm wird die Vinyl-Engine individuell-passgenau gemäß dem Kundenwunsch konfiguriert – also auf einen fixen Impedanz- und Verstärkungs-Wert für MM- und MC-Betrieb. Diese Konfiguration empfiehlt sich etwa für MC-Nutzer, die bereits einen externen Step-Up-Transformator besitzen und weiterhin betreiben möchten.

Die Rückseite bietet einen symmetrischen und einen unsymmetrischen Input, einen unsymmetrischen Output und zudem Trigger-Anschlüsse: Über diese 3,5-Millimeter- Klinkenbuchsen kann die Vinyl-Engine ferneingeschaltet werden beziehungsweise selbst andere angeschlossene Komponenten aktivieren.

Die Rückseite bietet einen symmetrischen und einen unsymmetrischen Input, einen unsymmetrischen Output und zudem Trigger-Anschlüsse: Über diese 3,5-Millimeter- Klinkenbuchsen kann die Vinyl-Engine ferneingeschaltet werden beziehungsweise selbst andere angeschlossene Komponenten aktivieren.

Anschlüsse mit cleverer symmetrischer Input-Lösung

Schauen wir auf die rückseitigen Ein- und Ausgänge der Vinyl-Engine. Für den Anschluss des Plattenspielers finden wir zuerst die üblichen Cinch-Buchsen. Sie können als unsymmetrischer Eingang (für die meisten MM-Abtaster) oder symmetrischer Eingang (für MC-Systeme) genutzt werden, dies legt man mit dem frontseitigen „Mode“-Schalter fest. Darüber hinaus bietet die Vinyl-Engine eine von A & L entwickelte Anschluss-Lösung: Eine fünfpolige XLR-Buchse bietet für jeden Kanal den „+“ und „-“-Anschluss sowie die Erdung. Damit wird in einem Anschluss stringent zusammengefasst, was sonst üblicher- und umständlicherweise mit zwei Kabeln samt Spezial-Cinch- oder Dreipol-XLR-Steckern realisiert ist. Um diesen cleveren Anschluss nutzen zu können, bietet A & L optionale Kabel an. Sie sind am anderen Ende, also Plattenspielerseitig, entweder mit einem SME-Stecker, zwei Dreipol-XLR-Steckern oder zwei Cinch-Steckern plus Erdungsleitung konfektioniert. Ausgangsseitig wird das aufbereitete Musiksignal ausschließlich unsymmetrisch ausgegeben. Ein symmetrischer Ausgang, so A & L-Entwickler Heiko Lange, würde eine weitere Verstärkerstufe erforderlich machen und ist wegen der üblicherweise kurzen Kabelstrecken im normalen HiFi-Setup schlicht nicht erforderlich.

Neben dem üblichen unsymmetrischen Eingang, der mit Cinch-Buchsen realisiert ist. Bietet die Vinyl-Engine einen symmetrischen Input. Hier setzt A & L auf eine clevere Lösung mit fünfpoligem XLR-Anschluss. Über der Anschluss-Sektion sieht man die bereits vorbereiteten, mit Verschlusskappen versiegelten Bohrungen für die mögliche rückseitige Platzierung der Drehwahlschalter.

Neben dem üblichen unsymmetrischen Eingang, der mit Cinch-Buchsen realisiert ist. Bietet die Vinyl-Engine einen symmetrischen Input. Hier setzt A & L auf eine clevere Lösung mit fünfpoligem XLR-Anschluss. Über der Anschluss-Sektion sieht man die bereits vorbereiteten, mit Verschlusskappen versiegelten Bohrungen für die mögliche rückseitige Platzierung der Drehwahlschalter.

Dual-Mono-Design und Präzisions-Entzerrung

Was passiert nun zwischen Ein- und Ausgang? Das Verstärker-Innere offenbart uns eine Platine mit absolut aufgeräumtem Schaltungsaufbau. Direkt ins Auge fällt die aufwändige Stromversorgung: Ein hochwertiges Netzteil ist die Grundlage für eine Premium-Performance. Hier setzt A & L auf ein geräuscharmes Linear-Netzteil mit potentem Ringkerntransformator, störungsarmen, schnellen und energieeffizienten Soft-Recovery-Dioden und einer Watchdog-Schaltung zur Überwachung der Betriebsspannungen. Die damit sauber, stabil und reservenreich versorgte Verstärkerschaltung konzentriert sich auf die beiden aufgesteckten, mit Schrauben fixierten Phono-Module. Zugunsten bester Abschirmung ist jedes Modul in einem eigenen Metallgehäuse untergebracht. Zwei Module? Ja: Die Audio-Schaltung ist im Dual-Mono-Design realisiert. Das Signal wird für jeden Kanal getrennt durch separate Baugruppen aufbereitet. Um hierbei Kanalungleichheiten zu vermeiden, sind hochwertige Bauteile mit geringer Toleranz erforderlich. Deshalb ist etwa das ebenfalls aufwändige RIAA-Entzerrungsnetzwerk mit Vishay-Kondensatoren und 0,1%-Präzisionswiderständen realisiert. Die Genauigkeit der RIAA-Entzerrung ist dementsprechend exzellent, die Toleranz beträgt minimale 0,1 Dezibel.

Zur Nutzung des symmetrischen Eingangs bietet A & L passende Kabel: Sie sind verstärkerseitig mit dem fünfpoligen XLR-Stecker versehen, hin zum Plattenspieler dann wahlweise konfektioniert mit zwei Cinch-Steckern plus Erdungsleitung (links), einem SME-Stecker (Mitte) oder zwei Dreipol-XLR-Steckern (rechts).

Zur Nutzung des symmetrischen Eingangs bietet A & L passende Kabel: Sie sind verstärkerseitig mit dem fünfpoligen XLR-Stecker versehen, hin zum Plattenspieler dann wahlweise konfektioniert mit zwei Cinch-Steckern plus Erdungsleitung (links), einem SME-Stecker (Mitte) oder zwei Dreipol-XLR-Steckern (rechts).

Sauber-akkurate Verstärkung

Die Bauteilqualität und das kanalgetrennte Schaltungsdesign mit kürzestmöglichen Signalwegen ist dann die Basis für eine saubere und akkurate Verstärkung mit niedrigem Rauschen und geringem Kanalübersprechen. Die eigentliche Verstärkerschaltung ist so schlank wie möglich realisiert: Sie besteht aus zwei Stufen, die Verstärkung übernehmen ausgezeichnete Operationsverstärker, die speziell für audiophile Audio-Anwendungen entwickelt wurden, extrem rauscharm agieren und mit überaus niedrigen Verzerrungswerten aufwarten. Um die Übertragung von Gleichspannungsanteilen zu unterbinden, ist zwischen den Stufen ein Kondensator platziert. Er agiert zugleich als Subsonic-Filter: Frequenzen unterhalb von 20 Herz werden behutsam abgesenkt. Das ist segensreich bei Trittschall oder welligen Platten, weil diese Erschütterungen ebenfalls die Plattenspielernadel bewegen und, ohne Filter, als tieffrequentes Rumpeln hörbar wären. In der zweiten Verstärkerstufe sorgt im Ausgang schließlich eine DC-Servo-Schaltung dafür, dass ohne klangverschlechternden Kondensator im Signalweg eine Übertragung unerwünschter Gleichstrom-Anteilen zum nachfolgenden Verstärker verhindert wird.

Die Alders & Lange Vinyl-Engine in der Praxis

Nun integrieren wir die Vinyl-Engine endlich im Hörraum in unsere Klangkette. Als Vollverstärker kommt der Hegel H360 zum Einsatz. Er treibt ein Paar Audio Physic Midex an. Als Plattenspieler dient der Transrotor Dark Star. Unter seine Headshell kommt zuerst das MM-System Transrotor Uccello. Dementsprechend stellen wir die Impedanz an der Vinyl-Engine mit dem Load-Schalter auf 47 Kiloohm. Die Kapazitäts-Empfehlung für diesen MM-Abtaster lautet 150 bis 200 Pikofarad. Hier erweist sich die fixe Auslegung der Vinyl-Engine auf eine Eingangs-Kapazität von 50 Pikofarad, zu der noch die Kabel-Kapazität von etwa 50 bis 100 Pikofarad addiert werden muss, also als prima passend. À propos: Wir haben den Plattenspieler zuerst mit seinem mitgelieferten Kabel angeschlossen, das hin zum Verstärker mit Cinch-Steckern konfektioniert ist. Deshalb wählen wir mit dem Mode-Schalter der Vinyl-Engine die Einstellung „asymmetrisch“. Beim Gain fangen wir erst mal vorsichtig mit der kleinsten Stufe an.

Dank der schmaleren, abgerundeten und allseitig taillierten Bodenplatte scheint der Verstärker zu schweben.

Dank der schmaleren, abgerundeten und allseitig taillierten Bodenplatte scheint der Verstärker zu schweben.

Ausgezeichnete Rauscharmut

Jetzt schalten wir die Vinyl-Engine ein. Nach etwa vier Sekunden Aufwärmzeit sind alle internen Spannungen stabilisiert, das Ausgangsrelais schaltet die Out-Buchsen frei. Fürs Musikhören muss man aber noch die „Play“-Taste betätigen: Erst dann wird Stummschaltung wirklich aufgehoben. Diese Taste ist ein feines Feature, das merken wir beim Herumspielen mit den Knöpfen: Ohne Stummschaltung sind die Umschaltgeräusche deutlich hörbar, weil die Vinyl-Engine wie jede Phono-Vorstufe eine sehr hohe Verstärkung liefert. Umso bemerkenswerter ist, mit welcher ausgezeichneter Rauscharmut dieser Verstärker agiert: Wir haben im Leerlauf unseren Hegel weit aufgerissen, und trotzdem müssen wir schon mit den Ohren direkt am Lautsprecher stehen, um ein allerzartestes Rauschen wahrnehmen zu können. Am Hörplatz hört man: nichts. Dabei haben wir mit der niedrigsten Gain-Stufe der Vinyl-Engine schon ein gut passende Verstärkung gefunden. Mehr Input braucht unser Vollverstärker nicht. Das stellen wir bei unserer ersten Musik fest.

Paukenschlag mit Wirkung

Wir starten mit „Desert Island“ von Oh Land aka Nanna Øland Fabricius: Die dänische Sängerin zelebriert hier elegischen Elektropop. Der beginnt mit einem Paukenschlag, genauer: zwei Schlägen auf die Kesseltrommel – und die zeigen Wirkung: Die Vinyl-Engine stellt die beiden eigentlich verhalten gespielten Paukenschläge, die ansatzlos aus dem Nichts kommen, mit exzellenter Dynamik in den Raum, sodass wir sofort gerade auf dem Sofa sitzen. Oh Land hat umgehend unsere ganze Aufmerksamkeit. Ihre skandinavisch-klare Stimme zieht uns in den Bann, weil ihr Gesang eine tolle Gegenwärtigkeit hat: Die Stimme ist herrlich klar und rein, wir hören jede Feinheit, jedes kleine Vibrato, mit dem sie ihre Phrasen veredelt, jeden Übergang von Brust- zur Kopfstimme – und ebenso jeden kleinen Atmer. Die junge Dänin hat eine ausgezeichnete Präsenz und Plastizität! Nach wenigen Takten wird ihre Gesang von einem Synthie-Bass unterlegt – und der dringt in Frequenztiefen vor, die wir nicht nur hören, …

Alles ist möglich – weil Alders & Lange eine Manufaktur ist: Die Modelle sind in Schwarz, Weiß, Grau und, gegen Aufpreis, in jeder RAL-Farbe realisierbar.

Alles ist möglich – weil Alders & Lange eine Manufaktur ist: Die Modelle sind in Schwarz, Weiß, Grau und, gegen Aufpreis, in jeder RAL-Farbe realisierbar.

Musikalisches Kammerspiel in 3D

… sondern auch spüren: Die Vinyl-Engine liefert diesen Bass mit stabil-stupender Kraft, die wir im Raum und am eigenen Körper wahrnehmen. Dabei bleibt der Tiefton aber absolut konturiert. So legt der Bass ein tragfähiges und dabei ungemein definiertes Fundament für das musikalische Geschehen. Deshalb sind auch die den Gesang veredelnden zweiten Stimmen und Chorgesänge sauber heraushörbar: Diese engelsgleichen Stimmen schweben förmlich im Hintergrund und sorgen so sehr effektvoll für eine wunderbar wahrnehmbare Tiefe und Räumlichkeit der Wiedergabe. Durch die ausgezeichnete Aufgeräumtheit und die exzellente Auflösung der Wiedergabe hören wir ebenso jeder Anschlag und jeden stählern-brillanten Ton der gezupften unverzerrten E-Gitarre. Eindrucksvoll sind auch die tiefen Klavier-Töne, die genau auf den Synthie-Bass gelegt sind und trotzdem nicht mit ihm verschwimmen. Wow! Dazu kommen nun zahlreiche Samples, Effekte und Percussion-Sounds, die plötzlich aufploppen und dann durch unseren Hörraum schwirren. Dank der eindrucksvollen Darstellungskraft der Vinyl-Engine wird diese Musik zum dreidimensionalen musikalischen Kammerspiel.

Gesteigerte Wirkmacht im MC-Betrieb

Wechseln wir zur MC-Wiedergabe: Hierfür rüsten wir den Plattenspieler auf das Goldring Ethos um. Es möchte mit 100 Ohm abgeschlossen werden, die uns die Vinyl-Engine auch anbietet. Bei der Suche nach der passenden Verstärkung landen wir mit dem „Gain“-Schalter bei der oberen der beiden „Medium“-Stufen – und wieder beeindruckt uns die Rauscharmut dieser Vorstufe. Dazu kann die Vinyl-Engine nun ihre exzellent Klarheit und Auflösung noch besser ausspielen, weil MC-Systeme schlicht feiner und agiler abtasten. Die Paukenschläge haben noch mehr Impulsivität und Vitalität, Oh Lands Stimme wirkt noch intensiver und gegenwärtiger, die Räumlichkeit ist eindrucksvoller, die schwebenden Backgrund-Gesänge sind nun geradezu himmlisch entrückt – und die zahlreichen Samples und Percussion-Sounds fluten unseren Raum umso wirkmächtiger. Da der Bass nun noch konturierter ist, können sich all diese Klangereignisse umso besser entfalten – zumal die Wiedergabe mit einem MC-System immer eine herrliche Offenheit und Lebendigkeit hat. Dies demonstriert die Vinyl-Engine mit souveräner Leichtigkeit.

Mit seinem dezent-minimalistischen Design fügt sich der Phono-Vorverstärker geschmeidig ins Ambiente ein.

Mit seinem dezent-minimalistischen Design fügt sich der Phono-Vorverstärker geschmeidig ins Ambiente ein.

Optimale Performance über den symmetrischen Eingang

Was passiert nun, wenn wir zum symmetrischen XLR-Eingang wechseln? Dafür haben wir das passende Kabel, das A & L optional anbieten, zur Verfügung: Verstärkerseitig ist es für den fünfpoligen XLR-Anschluss konfektioniert, hin zum Plattenspieler mit dem ebenfalls fünfpoligen SME-Anschluss, mit dem unser Dark Star ausgestattet ist. Das ist die optimale Verbindungsmöglichkeit. Wir schalten die Vinyl-Engine auf „symmetrisch“ um, lassen die Nadel wieder am Anfang von „Desert Island“ in die Rille sinken – und prompt wandern unsere Mundwinken nach oben: Die Wiedergabe ist im Ganzen nun noch souveräner, noch entspannter – und gewinnt in allen Disziplinen. Die einleitenden Pauken haben mehr Druck und Durchsetzungskraft, der Bass ist noch tragkräftiger, Oh Lands Stimme besitzt mehr Körperhaftigkeit und hat eine noch größere Ausstrahlung und Anziehungskraft, die Räumlichkeit punktet mit einer noch überzeugenderen Dreidimensionalität und größerer Darstellungstiefe. Das verdankt sich letztlich der nun noch besser wahrnehmbaren Transparenz und Feinauflösung: Wir registrieren abermals mehr Details.

Zur Brummvermeidung bei der Nutzung des unsymmetrischen Inputs gibt es mit einer Ground- sowie einer PE-Buchse gleich zwei Erdungsoptionen. Der beigelegte Bananenstecker ermöglicht hier das Anklemmen konventioneller Litzen oder Gabelschuh-Kabel.

Zur Brummvermeidung bei der Nutzung des unsymmetrischen Inputs gibt es mit einer Ground- sowie einer PE-Buchse gleich zwei Erdungsoptionen. Der beigelegte Bananenstecker ermöglicht hier das Anklemmen konventioneller Litzen oder Gabelschuh-Kabel.

Intensität und Emotionalität

So sind bei der E-Gitarre über die Saitenanschläge und Töne hinaus nun auch die beim Spielen entstehenden Griffgeräusche besser hörbar. Es sind gerade diese vermeintlichen Kleinigkeiten, die eine Wiedergabe wie echt und lebendig wirken lassen. Das erleben wir auch mit anderen Musikstücken, die wir im Verlauf des Test mit den verschiedenen System- und Einstellungs-Konfigurationen gehört haben. Nehmen wir „Dancing Devil“ von Jacob Dinesen: Der dänische Sänger und Gitarrist liefert hier eine wunderschöne Singer-Songwriter-Ballade, die mit jeder Konfigurations-Veränderung berührender wird. Der melancholische, an Bruce Springsteen erinnernde Gesang gewinnt dabei an Intensität und Emotionalität, die Reibungen der sonoren, aber trotzdem rauen Stimme sind noch besser hörbar. Die Metallsaiten seiner Gitarre haben einen herrlich silbrigen Ton, wir können dank der tollen Feindynamik nun sogar heraushören, ob Dinsen die Saiten von oben nach unten oder von unten nach oben anschlägt. Dank diesem Detailreichtum sehen wir den Singer-Songwriter förmlich vor uns spielen.

Mehrfach-Vergnügen

Auch größer besetzte Stücke profitieren vom Wechsel hin zu MC und zum symmetrischen Signalweg, den die Vinyl-Engine so eindrucksvoll und frappant abbildet. So erreicht die von Anfang an bereits top klingende „Great Pagoda Of Funn“ von Donald Fagen hier schließlich ihren Maximal-Spaß dank der großartigen Durchhörbarkeit: Der ehemalige Steely Dan-Mastermind hat für diese Nummer zwölf weitere Musiker ins Studio geholt. Doch trotz vollbesetzter Rhythmus-, Bläser- und Background-Sektion, doppelt besetzter Gitarren- wie Tastenfraktion plus Vibraphon ist hier jedes Instrument bis zum feinsten Beckenanschlag des hinten postierten Schlagzeugs heraushörbar, ebenso jeder Ton aus den komplexen Akkorden, die die Tasten- Saiten- und Stimm-Abteilungen hier spielen und singen. Wir staunen und grinsen, welche ausgebufften Harmonien sich Donald Fagen ausgedacht hat. Zum akustischen Genuss kommt dank der Durchhörbarkeit und der Darstellungskraft also ein emotionaleres Erleben und ein besseres Verstehen der Musik. So macht die Vinyl-Engine gerade im MC-Betrieb auf symmetrischem Weg das Musikhören zum Mehrfach-Vergnügen.

ie Vinyl-Engine im Hörtest: Hier agiert sie zwischen dem Plattenspieler Transrotor Dark Star und dem Vollverstärker Hegel H360.

ie Vinyl-Engine im Hörtest: Hier agiert sie zwischen dem Plattenspieler Transrotor Dark Star und dem Vollverstärker Hegel H360.

Fazit

Die Alders & Lange Vinyl-Engine punktet mit einer audiophilen Top-Performance. Diese gelingt der Phono-Vorstufe mit einer kompromisslos-konzentrierten Verstärker-Schaltung, die in sauberem Doppel-Mono-Aufbau mit Top-Komponenten und kürzesten Signalpfaden realisiert ist und mit aufwändiger Netzeil-Sektion und hochpräziser RIAA-Entzerrung aufwartet. So liefert die Vinyl-Engine eine überaus reine, rauscharme und dynamische Wiedergabe. Sie glänzt insbesondere mit der Präsenz, Plastizität und Intensität ihrer Darstellung – und dies am eindrucksvollsten im MC-Betrieb und bei Nutzung des symmetrischen Eingangs. So kompromisslos die Verstärkerschaltung ist, so wandlungsfähig erweist sich die Vinyl-Engine hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten und Erscheinung: Dank ihrem modularen Konzept kann die Vorstufe mit drei verschiedenen Phono-Modulen wahlweise für MM und MC, MC pur mit integriertem Edel-Step-Up-Trafo oder maßgeschneidert angepasst an das eigene Abtaster-System ausgelegt werden. Hinzu kommt die freie Konfigurierbarkeit in puncto Farbdesign und Platzierung der Bedienelemente, die vorder-, rück- oder bodenseitig positionierbar sind. So ist die Vinyl-Engine flexibel anpassbar und personalisierbar – und konstant ein Hörgenuss-Garant.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: 95/95
Klasse: Spitzenklasse
Preis/Leistung: angemessen

95 of 95

95 of 95

94 of 95

251125.Alder+Lange-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Alders & Lange
Vinyl-Engine
Produktkategorie:Phono-Vorverstärker
Preise:- Version VE 100 - U: 3.750,00 €
- Version VE 100 - R: 4.100,00 €
- Version VE 100 - F: 4.150,00 €
- Version VE 200: 5.200,00 €
- Version VE 300: 3.850,00 €

- Lackierung in individueller RAL-Farbe: ab 300,00 € Aufpreis
Garantie / Gewährleistung:2 Jahre
Ausführungen:- Tiefschwarz (RAL 9016)
- Staubgrau (RAL 9005)
- Verkehrsweiß (RAL 7037)
- individuelle RAL-Farbe (ab 300,00 € Aufpreis)
Vertrieb:Alders electronic GmbH, Kempen
Tel.: +49 2152 8955-255
alders-lange.de
Abmessungen (HBT):97 x 200 x 395 mm
Gewicht:6,9 kg
Eingänge (analog):1 x Phono symmetrisch/unsymmetrisch (XLR, 5-polig)
1 x Phono symmetrisch/unsymmetrisch (Cinch)

1 x Trigger für Ferneinschaltung (Klinke, 3,5 mm)
Ausgänge (analog):1 x Line unsymmetrisch (Cinch)

1 x Trigger für Ferneinschaltung anderer Komponenten (Klinke, 3,5 mm)
Eingangsimpedanzen:- Phono-Modul 1: 100 Ω / 150 Ω / 330 Ω / 500 Ω / 1kΩ / 47 kΩ
- Phono-Modul 2: 80 Ω / 120 Ω / 200 Ω / 250 Ω / 330 Ω / 500 Ω
Eingangskapazität:50 pF
Verstärkung:- Phono-Modul 1: 40 / 50 / 56 / 60 dB (Herstellerangabe)
- Phono-Modul 2: 50 / 60 / 64 / 68 dB (Herstellerangabe)
- Phono-Modul 3: individuell-fix (Herstellerangabe)
Kanalübersprechen:> 96 dB (Gain 40 dB) (Herstellerangabe)
> 80 dB (Gain 60 dB) (Herstellerangabe)
Kanalungleichheit:< 0,1 dB (Herstellerangabe)
Frequenzgang/RIAA-Genauigkeit:- ±0,1 dB (50 Hz - 20 kHz) (Herstellerangabe)
- ±0,2 dB (20 Hz - 20 kHz) (Herstellerangabe)
- -1 dB (15 Hz - 70 kHz) (Herstellerangabe)
- -3 dB (7 Hz - > 100 kHz) (Herstellerangabe)
Subsonic-Filter:< 20 Hz, -6 dB
Fremdspannungsabstand (SNR):- MM (Gain 40 dB, 1 VRMS Output): 95 dB(A) / 89 dB ungewichtet (20 Hz -20 kHz) (Herstellerangabe)
- MM (Gain 40 dB, 5 mVRMS Input): 89 dB(A) / 82 dB ungewichtet (20 Hz - 20 kHz) (Herstellerangabe)
- MC (Gain 60 dB, 500 μVRMS Input): 70 dB(A) / 63 dB ungewichtet (20 Hz - 20 kHz) (Herstellerangabe)
Verzerrungen (THD / THD+N):- MM (Gain 40 dB, 1 VRMSOutput): 0.00035 % (THD) / 0.004 % (THD+N)
- MM (Gain 40 dB, 5 mVRMS Input): 0.0005 % (THD) / 0.008 % (THD+N)
- MC (Gain 60 dB, 500 μVRMS Input): 0.004 % (THD) / 0.06 % (THD+N)
Ausgangsimpedanz:50 Ω
Ausgangspegel / Ausgangsspannung:18 dBV / 8 VRMS(@ 1 kHz, THDMAX < 0.01 %) (Herstellerangabe)
Leistungsaufnahme:- Betrieb: max. 6 W (Herstellerangabe)
- Standby: < 0.2 W (Herstellerangabe)
Lieferumfang:- A & L Vinyl-Engine
- Netzkabel (1,8 m)
- Bananenstecker für Erdungs-Anschluss
- Bedienungsanleitung (Deutsch)
Optionales Zubehör:- Kabel 1 x XLR 5-polig/ 1 x SME 5-polig
- Kabel 1 x XLR 5-polig/ 2 x XLR 3-polig
- Kabel 1 x XLR 5-polig/ 2 x Cinch + Erdungsleitung
Pros und Contras:+ hochgradige Reinheit, Klarheit und Transparenz
+ große Rauscharmut
+ ausgezeichnete Auflösung, großer Detailreichtum
+ anspringende Dynamik
+ intensive Präsenz und Plastizität der Stimmen und Instrumente
+ überaus räumliche, dreidimensionale Abbildung
+ herausragende Offenheit und Luftigkeit
+ symmetrischer oder unsymmetrischer Eingang
+ modularer Aufbau
+ Dual-Mono-Verstärker-Design
+ Stummschaltung
+ Verstärkung in 4 Stufen anpassbar
+ Impedanzanpassung für MC-Systeme (6 Werte)
+ Subsonic-Filter
+ modulares Konzept mit 3 Phono-Modul-Wahlmöglichkeiten
+ Konfigurbarkeit in puncto Farb-Ausführung der Lackierung und bezüglich der Bedienelement-Platzierung (vorne, hinten, unten)
+ modernes, minimalistisches Design
+ sehr gute Material- und Fertigungsqualität
+ ausführliche, vorbildlich erklärende Bedienungsanleitung

- keine Kapazitätsanpassung für MM-Systeme
- Subsonic-Filter nicht abschaltbar
Benotung:
Klang (60%):95/95
Praxis (20%):95/95
Ausstattung (20%):94/95
Gesamtnote:95/95
Klasse:Spitzenklasse
Preis/Leistung:angemessen
Getestet mit:- Plattenspieler: Transrotor Dark Star
- Tonabnehmer: Transrotor Uccello (MM), Goldring Ethos (MC)
- Lautsprecher: Audio Physic Tempo
- Signalkabel: Audioquest Black Beauty RCA, Audioquest Black Beauty XLR
- Lautsprecherkabel: Audioquest Rocket 44
- Netzkabel: Audioquest Monsoon
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