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Redakteur
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Wem der Klang aus Smartphone oder Bluetooth-Box auf Dauer nicht genügt, der muss sich im Regal darüber umsehen. An richtigen Stereo-Lautsprechern führt aus unserer Sicht kein Weg vorbei, wenn es um wirklich guten Klang gehen soll. Damit der betriebsnotwendige Gerätepark nicht eskaliert, bieten immer mehr Hersteller All-in-One-Lösungen an. Diese vereinen Verstärkung und Quellen in einem Gehäuse. Mit dem Advance Paris MyConnect 60 lassen sich die Lautsprecher beispielsweise zentral mit Musik von CD, Streamingdiensten, Plattenspielern, Radio und weiteren versorgen.

Der MyConnect 60 ist ein audiophiler Alleskönner im Kompaktformat und beinhaltet Verstärker, Streamer, Tuner für FM, DAB, Internet, CD-Laufwerk und Bluetooth-Empfänger.

In der goldenen Ära des High Fidelity waren Stereo-Anlagen regelrechte Statussymbole. Damals füllten Gerätschaften, die für den guten Klang notwendig waren, ganze Regale. CD-Player, Tapedeck, Tuner, Equalizer, DAT-Recorder, Verstärker und Plattenspieler brachten es leicht auf einen Meter Bauhöhe. Heute ist das grundlegend anders. Viele Konsumenten hören Musik nur noch aus dem Smartphone und legen weniger Wert auf richtig guten Ton. Für alle die das doch tun gibt es heute jedoch eine deutlich größere Vielfalt: Die klassischen Stereo-Anlagen sind weiterhin zu bekommen, gleichzeitig gibt es aber auch hochwertige Kopfhörer und Kompaktanlagen. Außerdem gibt es All-in-One-Lösungen, die den HiFi-Turm sozusagen miniaturisieren und dennoch ähnlich vielseitig sind. Ein solches Rundum-Sorglos-Set mit dem Namen MyConnect 60 hat uns die französische Firma Advance Paris zum Test zur Verfügung gestellt. Wir prüfen, ob die MyConnect 60 mit klassischen HiFi-Komponenten mithalten kann. Diesen hohen klanglichen Anspruch hat der schicke Alleskönner aus der Grande Nation nämlich.

Extrem kompakt und anspruchsvoll

Mit circa 14 x 27 x 39 Zentimetern ist der MyConnect 60 nur in etwa so groß wie ein Schuhkarton und mit fünfeinhalb Kilo Gewicht auch vergleichsweise leicht. Das Gehäuse ist wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich und mit einer schicken Glasfront versehen. Der Taster zum Einschalten leuchtet im Standby rot und im Betrieb weiß. Auch um den großen, kombinierten Lautstärkesteller und Quellenwahlschalter leuchtet im Betrieb ein weißer Zierring. Zwischen beiden befinden sich das CD-Laufwerk, Tasten zur Steuerung sowie ein Kopfhöreranschluss und darüber das große Display. Außerdem ist frontseitig ein USB-Anschluss eingelassen. Was sich aufgelistet viel anhört, wirkt in der Realität ziemlich aufgeräumt und folgt einem klaren Design. Insgesamt wirkt der MyConnect 60 wie ein hübsch designtes, kleines Audiogerät. Dahinter steckt jedoch mehr: Wer sich kurz mit dem Hersteller beschäftigt, stellt schnell fest, dass Advance Paris aus einer anspruchsvollen Ecke der Szene kommt.

Gemessen an der Preisklasse sind Materialqualität und Verarbeitung des MyConnect 60 vorbildlich.

Der MyConnect 60 ist auf Klang getrimmt

Ursprünglich als Advance Acoustic gestartet, produzierten die Franzosen anspruchsvolle HiFi-Geräte zu verhältnismäßig günstigen Preisen. So habe beispielsweise ich bereits als Schüler von dem einen oder anderen Gerät aus Frankreich geträumt, da diese, im Vergleich zu den Rivalen, noch irgendwie erschwinglich erschienen. Diesem Anspruch soll auch der kleine, kompakte MyConnect 60 gerecht werden. Folglich bringt die kompakte All-in-One-Anlage alles mit, was es nach klassischer Lehre für guten Klang braucht: Da wäre u.a. ein üppig dimensionierter Ringkerntrafo. Außerdem hochwertige Digital-Analog-Wandler von Wolfson. Eben solche, die auch in absoluten High-End-Geräten Verwendung finden und eingehende Signale der zahlreichen digitalen Eingänge in analoge Signale wandeln. Diese Signale werden dann von einem klassischen Class A/B-Verstärker zur Weitergabe an die Lautsprecher aufbereitet. Falls Ihnen das alles nichts sagt, ist das auch kein Problem. Es genügt die Gewissheit, dass deutlich größere und teurere Geräte auf ähnliche Technik setzen.

(Fast) grenzenlose Wiedergabevielfalt

Bei einem schicken, kompakten Hi-Fi-Gerät wie dem MyConnect 60 ist es natürlich weniger entscheidend, was drin steckt, solange der Output stimmt. Was hinten raus kommen kann, muss jedoch zunächst vorn zugefüttert werden. Dafür brauchen wir beim Advance Paris MyConnect 60 keine externen Geräte, denn alle Quellen, mal abgesehen vom optionalen Plattenspieler, sind bereits integriert. Offensichtlich an der Lade erkennbar ist der CD-Player. Ebenfalls in der Front sitzt ein Anschluss für USB-Festspeicher, also externe Festplatten und USB-Sticks. Musikdaten von dort angeschlossenen Speichern können direkt über den MyConnect wiedergegeben werden. Selbstverständlich werden die wichtigsten Formate wie MP3, WAV, FLAC, ALAC and AAC hier abgedeckt. Darüber hinaus verfügt der kleine Alleskönner über umfangreiche Konnektivitäten zu vielen Musikstreamingdiensten wie Spotify, Deezer und Tidal. Und natürlich zu tausenden Internetradiosendern. Die dafür notwendige Netzwerkverbindung kann kabellos über WLAN oder den rückseitigen Ethernetanschluss hergestellt werden. Zur Einrichtung erzähle ich dann gleich noch mehr.

Der große Drehregler dient der Lautstärkejustage und der Navigation durchs Menü.

Alles abgedeckt

An kabelgebundenen Eingängen stehen drei analoge und drei digitale bereit. Einer der drei analogen Zugänge lässt sich per Schalter auf der Rückseite vom Hochpegeleingang für CD-, DVD-Player oder Ähnlichem zum Phonoeingang für Plattenspieler mit magnetischem Tonabnehmer (kurz MM) umfunktionieren. Dabei ist die Software des Geräts klug genug, den Namen des Eingangs ebenfalls anzupassen. Je nach Schalterstellung heißt er „Phono“ oder „AUX 1“. Sehr schön! Die drei digitalen Eingänge teilen sich in einen koaxialen und zwei optische. Damit haben wir die ersten neun Quellen also abgearbeitet. Bleiben drei weitere zu erkunden. Hierbei handelt es sich um kabellose: Das klassische FM-Radio ist natürlich mit an Bord. Außerdem das neuere, digitale DAB+, das deutlich mehr Sender zur Auswahl bietet und zudem störungsfreier funktionieren soll. Zu guter Letzt verfügt der MyConnect 60 noch über ein Bluetoothmodul. So kann von allen möglichen Endgeräten auch über diese, leicht einzurichtende Verbindung gestreamt werden.

Anschlussseitig ist der MyConnect 60 mit allem ausgestattet, was man von einem modernen HiFi-Receiver erwarten darf.

Ausgangsseitig flexibel

Auch ausgangsseitig ist der MyConnect 60 gut bestückt: Der Kopfhörerausgang auf der Front wurde bereits erwähnt. Er bietet einem 6,3 Millimeter-Klinkenstecker Anschluss. Rückseitig sind die anderen Ausgänge positioniert: Für den Anschluss von Lautsprechern steht ein obligatorisches Paar Schraubklemmen zur Verfügung. Falls die Lautsprecher Subwooferunterstützung erfordern, so gibt ein Subwooferanschluss in Gestalt eines Cinch-Ausgangs das notwendige Tieftonsignal dazu aus. Direkt daneben befindet sich noch ein Cinchanschluss der das komplette Stereo-Signal ausgibt. Ob dieses geregelt sein soll, oder mit konstantem Pegel ausgegeben werden soll, kann im Menü des MyConnect 60 entschieden werden. Es ließen sich hieran also beispielsweise – ganz oldschool – ein Tape-Rekorder anschließen. Oder – etwas moderner – weitere Endstufen in anderen Räumen, so dass sich ein einfaches Multiroom-System ergibt. Ich denke, nach dieser Bestandsaufnahme wird deutlich, dass man mit dem kompakten MyConnect 60 nicht nur gut klarkommt, sondern sogar eine ganze Menge anstellen kann.

Inbetriebnahme ohne Kabelsalat

Vom minimalistischen Setup aus MyConnect plus zwei Lautsprechern bis hin zum 2.1-System mit Subwoofer, Plattenspieler und einfachem Multiroom-System ist alles drin. Es handelt sich bei dem MyConnect 60 schlicht um eine ziemlich vollständige HiFi-Anlage, die erfreulich kompakt und günstig ist. Die Advance All-In-One-Anlage bietet durch seine integrierten Quellen aber noch einen weiteren Vorteil: Die Einrichtung und damit verbundene Verkabelung ist ein Kinderspiel. Da es sich bei dem kompakten Gerät um ein vollständiges HiFi-System handelt, ist zur Inbetriebnahme nur ein geeigneter Stellplatz notwendig. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die warme Abluft des Verstärkers nach oben hin abziehen kann. Eine Hand breit Luft über dem MyConnect 60 schadet also nicht – im Gegenteil. Die eigentliche Verkabelung beschränkt sich dann auf den Stromanschluss mittels beiliegendem Kaltgeräteanschlusskabel und die Verbindung der Lautsprecherkabel. Alles weitere ist optional. Beim Kauf der Lautsprecherkabel braucht, hinsichtlich des Anschlusses, auf nichts Spezielles geachtet werden.

Der MyConnect 60 ist massiv ausgestattet, bietet aber auch Plattenspielern Anschluss.

Loshören

Sind Lautsprecher angeschlossen und ist der Advance Paris-Alleskönner mit Strom versorgt, kann man gleich loshören. Einfach eine CD einlegen und wenige Sekunden später erklingen die ersten Töne. Mit den ersten Klängen aus dem MyConnect 60 sind schnell sämtliche Zweifel an der Soundgüte des kompakten Geräts beseitigt. Klanglich kann man die schicke Anlage kaum von ausgewachsenen HiFi-Setups mit vielen Geräten unterscheiden. Unsere Canton-Standlautsprecher treibt der kleine MyConnect souverän an, als wäre er genau dafür gemacht. Der Klang ist knackig und dynamisch, Bässe kommen tief und präzise, die Gesamtperformance ist insgesamt raumfüllend und einnehmend. So weit, so gut. Nun machen wir uns an die Einrichtung der weiteren Wiedergabemöglichkeiten: Zum Anschluss des Plattenspielers wird nur der rückseitig platzierte Schalter des MyConnect 60 auf „Phono“ gestellt und die drei Kabel des Plattenspielers für rechten und linken Kanal sowie die Erdung an der kleinen Klemme angeschlossen. Schon ist auch auch der Plattenspieler betriebsbereit.

Wird die CD eingelegt, schaltet der Advance Paris direkt auf die passende Quelle und startet die Wiedergabe.

Analog- & Digital-Konnektivität

Dass der günstige MyConnect über einen Plattenspielereingang verfügt ist aus meiner Sicht phänomenal. So kann der alte Plattenspieler aus dem Familienfundus ohne Aufwand und Mehrkosten reaktiviert werden. Falls sich noch keiner im Hausrat befindet, kann das für den Phonoverstärker gesparte Geld erstmal in einen hochwertigen Plattenspieler investiert werden. Klanglich ist der Phonoeingang gut und macht schwarze Scheiben einwandfrei hörbar. Im direkten Vergleich zu einem externen Phonoverstärker fällt, auf, dass der angeschlossene Tonabnehmer Goldring E1 am MyConnect etwas schlanker und weniger dynamisch klingt. Der Preis für den externen Oehlbach XXL Phono Preamp Ultra liegt jedoch auch etwa bei einem Drittel des gesamten MyConnect und das relativiert den klanglichen Zugewinn dann doch deutlich. Zurück zur digitalen Wiedergabe: Zwar verfügt der MyConnect 60 über ein internes CD-Laufwerk, für den Test der digitalen Eingänge habe ich ihn aber dennoch mit einem externen Laufwerk verbunden, um die Eingänge zu testen.

Kinderleicht

Dank der hochwertigen Digitalwandler des MyConnect 60 klingen auch externe Zuspieler ziemlich gut. Die kabelgebundene Digitalperformance des Alleskönners lässt definitiv kaum Wünsche offen. Kabellos kann beispielsweise per Bluetooth zugespielt werden. Die Verbindung zum Smartphone oder Laptop steht in wenigen Sekunden und ist aus klanglicher Sicht kaum schlechter als eine Kabelverbindung. Daher eignet sich diese Variante perfekt zum Beispiel für Gäste, die eigenen Musik wiedergeben möchten oder für die unkomplizierte Ausgabe von Computer-Audio oder vom Fernseher. Weiter gehts mit der Radio-Wiedergabe: Hierzu ist erstmals noch etwas Verkabelungsaufwand notwendig, denn ohne Antenne bleiben die Tuner stumm. Die beiliegende Zimmerantenne wird einfach an mit dem MyConnect 60 verbunden und aufgehängt. Wählt man nun den Eingang DAB+, so startet automatisch ein Sendersuchlauf und kann man kann einen Augenblick später loslegen. Für den Autoscan beim FM-Radio muss einmal die gleichnamige Taste auf der Fernbedienung gedrückt werden. Gefundene Sender können dann natürlich gespeichert werden.

Das großzügige Display an der Gerätefront vereinfacht die Bedienung.

Netzwerkeinrichtung per App

Die Fernbedienung haben wir bisher noch nicht behandelt. Sie passt mit ihrem geradlinigen Design und der hochglänzend schwarzen Oberfläche perfekt zum MyConnect 60. Über sie sind alle Funktionen steuerbar, allerdings sind nicht alle Quellen direkt per Taste anwählbar. Für einige muss das Quellenmenü aufgerufen und dann per Pfeiltaste ausgewählt werden. Auf eben diese Weise kann die Quelle auch über den Lautstärkesteller am Gerät eingestellt werden. Natürlich kann der MyConnect 60 auch über eine App gesteuert werden. Die ist im Apple App-Store und Google PlayStore kostenlos verfügbar und schnell installiert. Sie empfiehlt sich definitiv für die Einrichtung der WLAN-Verbindung. Die muss eingerichtet werden, wenn der Advance Paris mit einem Streamingdienst wie Spotify verbunden werden soll und kein Netzwerkkabel verwendet wird. Damit der MyConnect sich mit dem eigenen Netzwerk verbinden kann, braucht er zwei Infos: Welches Netzwerk das richtige ist und das Passwort.

Netzwerkeinrichtung

Zur Einrichtung gibt es zwei Wege: Den Netzwerk-Wizard, der nicht magisch ist, oder via App. Wird die App-Einrichtung gestartet, muss am MyConnect nur der WPS-Modus aktiviert werden. Anschließend teilt das Smartphone dem MyConnect das richtige Netzwerk mit und man kann das Passwort am Smartphone eingeben. Bei der Einrichtung über den Wizard muss das Passwort über die Fernbedienung eingegeben werden – nicht über die Nummerntasten, sondern über die Pfeiltasten. Besteht das Passwort aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und gar noch Sonderzeichen, dauert unter Umständen dann ziemlich lange. Daher empfehle ich die Einrichtung über die App. Ist der MyConnect 60 dann mit dem Netzwerk verbunden, so kann er zum Beispiel in der Spotify-App als Wiedergabegerät ausgewählt werden. Bei mir hat die Wiedergabe zwischenzeitlich erst beim zweiten Mal gestartet. Warum kann ich zwar nicht sagen, da es beim zweiten Versuch aber stets funktioniert hat, sehe ich darin auch kein Problem.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist edel gearbeitet und übersichtlich strukturiert.

Streaming & weitere Features

Klanglich gibt sich der Advance Paris in der Wiedergabe von Streamingdiensten keine Blöße. Abhängig ist die absolute Qualität natürlich auch von der Auflösung des Anbieters. Die maximale Datenrate bei Spotify Premium beträgt beispielsweise 320 kbit/s. Damit sind die Daten im Vergleich zum Original deutlich komprimiert. Für die kostenlose Version sieht es noch etwas schlechter aus. Deutlich besser sind da beispielsweise Tidal oder Deezer HiFi. Beide streamen verlustfrei, das heißt in der vollen CD-Qualität. Einen dieser Dienste zu wählen ist aus meiner Sicht absolut angeraten, damit klingt es einfach besser. Und der kompakte MyConnect 60 ist durchaus in der Lage, die feineren Details und den natürlicheren Klang an die Lautsprecher weiterzugeben. Überhaupt ist mein Testgast klanglich nicht an seiner physischen Größe zu messen. Vielmehr macht es dem eingangs beschriebenen, hohen klanglichen Anspruch des Herstellers Advance Paris alle Ehre und stellt sicher auch anspruchsvolle Hörer zufrieden.

Feinwerkzeuge inklusive

Der Sound ist durchgehend klar. Keine Anzeichen von Aufdickung oder überzogener Wärme. Zu analytisch ist es aber auch nicht. Hier hat Advance Paris offensichtlich die perfekte Mitte aus Volumen und Klarheit gefunden. Und falls es tonal mal nicht ganz passt, bietet die kompakte All-in-One-Anlage die Möglichkeit Bässe und Höhen an den eigenen Geschmack, beziehungsweise die individuelle Hörsituation, anzupassen. Auch eine Balance-Einstellung gibt es natürlich. Mit ihrer Hilfe kann das Klangbild gerade gerückt werden, wenn die Wohnsituation keine symmetrische Positionierung von Lautsprechern und Hörplatz zulässt. Insgesamt ist der MyConnect 60 auch in dieser Hinsicht sehr umfangreich und vollständig ausgestattet. Einziger kleiner Kritikpunkt an der Lautstärkeeinstellung ist, dass das Gerät beim Einschalten keine vorgegebene, niedrige Lautstärke ausgibt, sondern den zuletzt vor dem abschalten Pegel wählt. Damit kann es natürlich vorkommen, dass es nach dem Einschalten am Morgen gleich mit der gehobenen Lautstärke vom letzen Abend weitergeht.

Der USB-Port ist frontseitig platziert. So können Inhalte von entsprechenden Sticks schnell über den MyConnect 60 wiedergegeben werden.

Fazit

Der Advance Paris MyConnect 60 ist ein Musterbeispiel dafür, wie kompakt eine hochwertige und vor allem vollwertige HiFi-Anlage sein kann. Dieses All-in-One-System bietet Wiedergabemöglichkeiten von analogen Schallplatten, über CDs und Radio bis hin zu digitalem Lossless-Streaming. Die Verstärkung besorgt ein klassischer Class A/B-Verstärker. Die benötigte Energie transformiert ein üppiger Ringkerntrafo im klassischen Netzteil. Das alles ist untergebracht in einem schicken und kompakten Gehäuse, das sich in fast jede Wohnsituation integrieren lässt. Der zum Betrieb notwendige Verkabelungsaufwand beschränkt sich, dank interner Quellen und WLAN-Verbindung, auf ein absolutes Minimum. Das macht den MyConnect 60 zur perfekten Wahl für Musikfreunde, die sich ihre Wohnung nicht mit Geräten und Kabeln vollstellen möchten. So ist der Alleskönner MyConnect 60 eine echte Empfehlung für anspruchsvolle Einsteiger, die große Geräteparks und den damit verbundenen Aufwand scheuen.

Test & Text: Jonas Bednarz
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

80 of 100

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Technische Daten

Modell:Advance Paris
MyConnect 60
Produktkategorie:Streaming/CD-Receiver
Preis:790,00 Euro (UVP)
Garantie:3 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
Vertrieb:quadral GmbH & Co. KG, Hannover
Tel.: 0511 / 7 90 40
www.advance-acoustic.com/de
Abmessungen (HxBxT):136 x 265 x 385 mm
Gewicht:5,5 kg
Verstärker:- 2x70 Watt
- Verstärkerklasse AB
D/A-Wandler:Wolfson WM8740
Eingänge:- 2x Cinch / AUX
- 1x Cinch / Phono/AUX
- 2x digital optisch
- 1x digital koaxial
- 1x USB-A (Front)
- 1x Ethernet
- Bluetooth
- CD-Laufwerk
Ausgänge:- 2x Lautsprecheranschluss
- 1x Cinch Pre Out/ Rec Out
- 1x Sub Out
- 1x 6,3-mm-Klinke (Kopfhörer)
Lieferumfang:- MyConnect 60
- Fernbedienung
- WiFi-Antenne
- DAB/FM-Antenne
- Netzkabel
- Quick Start Guide
Pros und Contras:+ integratives Design
+ einfache Bedienung
+ sehr gute Verarbeitung
+ kostenlose Smartphone-App
+ Multiroom-Unterstützung
+ Zugriff auf Online-Musikdienste wie Tidal, Spotify u.a. (Account erforderlich)
+ Internetradio
+ DAB-Tuner
+ sehr guter Klang

- startet nicht mit vorgegebener Lautstärke
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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